Aktuelles 2022


Ankündigungen


Akuelle Informationen zur Corona Krise finden Sie in der Rubrik

"Informationen zu Corona"


BERICHTE und Vergangenes:


Incura Seniorenresidenz feiert 3-jähriges Bestehen

Drei Jahre ist es her, dass die ersten Bewohner in das Pflegeheim in der Humboldtstraße eingezogen sind. Das Haus bietet 70 Plätze in Einbettzimmern, verteilt auf drei Wohnbereiche mit jeweils zwei Wohngruppen.

Die Zeit seit der Eröffnung war weitgehend von der Pandemie geprägt und auch dieses Jahr wird das Jubiläum zum Schutze der Bewohner noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert.

Bürgermeisterin Ute Göbelbecker ließ es sich nicht nehmen und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde verbunden mit der Hoffnung, dass die Pandemie bald überstanden ist und der Betrieb des Pflegeheims wieder in den normalen Betrieb übergehen kann.



Dettenheim startet durch mit Klimaschutzwerkstatt

Erfolgreicher Auftakt mit zahlreichen guten Ideen

 

Am Rande seiner diesjährigen Klausurtagung beschäftigte sich der Gemeinderat von Dettenheim am 13. Mai 2022 in Unterreichenbach einen Nachmittag lang intensiv mit dem Klimaschutz in der Kommune. Unter dem Vorsitz von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und verstärkt durch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung beratschlagten die Gemeinderatsmitglieder in ihrer ersten Klimaschutzwerkstatt mögliche Maßnahmen für ein klimafreundliches Dettenheim und erarbeiteten teils schon sehr konkrete Ansätze für deren Umsetzung.

In einer ersten Arbeitsrunde trugen die Anwesenden fast 40 Vorschläge zusammen, mit denen Dettenheim den Ausstoß von Treibhausgasen mindern und langfristig noch mehr gegen den fortschreitenden Klimawandel unternehmen kann. Dabei tauschten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses und die Vertreterinnen und Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen konstruktiv und auf Augenhöhe miteinander aus.

Anschließend warf Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt- und Energieagentur Landkreis Karlsruhe (UEA), einen Blick auf die Klimaschutzstrategie des Landkreises und die konkreten Auswirkungen und Chancen, die sich dadurch für Dettenheim ergeben. Die UEA hatte die Veranstaltung mit organisiert und berät die Gemeinde schon seit einigen Jahren bei ihren Klimaschutzthemen. Projektleiter Karsten Thiel, ebenfalls von der UEA, klärte das Gremium dann über die Potenziale der Photovoltaik in den Ortsteilen Liedolsheim und Rußheim auf. Dabei zeigte er, auch mit Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, unterschiedliche Möglichkeiten für kommunale wie auch private Lösungen.

Den Abschluss des Inputs bildete Patrick Schweizer von der IBS Ingenieurgesellschaft, der drei in den vergangenen Monaten untersuchte Varianten für eine mögliche neue Wärmeversorgung des Rathausareals vorstellte. Dabei zeigte es vergleichende Berechnungen sowohl für die Kostenseite als auch für die potenzielle Einsparung von Treibhausgasen. Dabei wurde deutlich, dass die Wahl der besten Option maßgeblich von der Entwicklung der Erdgas- und Strompreise abhängt.

Bei der zweiten Arbeitsrunde, die Referentin und Referenten mit fachlicher Beratung begleiteten, wurden erste konkrete Schritte für eine künftige Koordinierung der kommunalen Klimaschutzprozesse sowie für einen Weg in Richtung klimaneutraler Energieversorgung der Gemeinde erarbeitet.

Mit diesem Ergebnis im Hintergrund zeigten sich Bürgermeisterin Göbelbecker und der Gemeinderat gleichermaßen zufrieden und waren sich einig, am Thema dranbleiben zu wollen. Die Veränderungen, die der Klimawandel und die Energiewende mit sich bringen, sind groß und stellen die kommunalen Gremien vor große Herausforderungen.


Notrufsäulen an den Dettenheimer Baggerseen


Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Björn Steiger Stiftung haben seit dem Projektstart 2019 schon zahlreiche Säulen an Flüssen, Stränden und Badeseen aufgestellt. Auch an den Dettenheimer Baggerseen sollen Notrufsäule errichtet werden. Zusammen mit einem Vertreter der Björn Steiger Stiftung und dem Vorsitzenden des örtlichen DLRG Herrn Skibinksi wurden geeignete Plätze gesucht. Die Säulen funktionieren ähnlich wie die Notrufsäulen an Fernstraßen. Durch Knopfdruck kann ein Notruf an die örtliche Rettungsleitstelle übermittelt werden, auch wenn es kein oder nur ganz schwaches Handynetz gibt. Alle Säulen sind mit einer speziellen Mobilfunktechnik ausgerüstet. Ein Solarpanel liefert den nötigen Strom, so dass die Säule rund um die Uhr einsatzbereit ist. Die Leitstelle erkennt bei einem Notruf den Standort der Säule, so dass schnell Hilfe kommt. Trotzdem: Vorsicht und angemessenes Verhalten sind wichtig und dafür ist jeder Einzelne verantwortlich. Achten Sie besonders auf Kinder, denn durch die Corona-Pandemie sind vielfach Schwimmunterricht und Schwimmkurse ausgefallen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme steht einem erholsamen Aufenthalt an den Dettenheimer Baggerseen nichts entgegen.


Spontanhilfe der Gemeinde Dettenheim für die BEQUA gGmbH - Firma Janus GmbH stellt Lagerfläche zur Verfügung. - 4. Mai 2022

Die Firma Janus gGmbH aus Liedolsheim unterstützt die BEQUA gGmbH temporär mit Lagerfläche, um das bei der BEQUA gGmbH knapp gewordene Lagervolumen etwas auszugleichen. Durch die Ukrainekrise und das Engagement der BEQUA gGmbH, in Kooperation mit dem Landratsamt Karlsruhe, mussten sehr schnell mehr Lagerkapazitäten für die Ausstattung von Flüchtlingsunterkünften und die Annahme von Bürgerspenden zur Verfügung gestellt werden. Frau Bürgermeisterin Ute Göbelbecker, Gemeinde Dettenheim, vermittelte kurzerhand an Firma Janus GmbH. Herr Seitz, Geschäftsführer Firma Janus GmbH, unterstützt gerne in dieser Sache. Gemeinsam überzeugten sich Frau Göbelbecker, Herr Seitz und Frau Schmidt davon, dass die Fläche gut genutzt wird und tauschten sich über die aktuelle Situation aus. Die BEQUA gGmbH bedankt sich für das gute Zusammenwirken und das besondere Engagement von Frau Bürgermeisterin Göbelbecker und Herrn Seitz!

Info: Die BEQUA gGmbH ist die kreiseigene Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises Karlsruhe, weiterer Gesellschafter ist der Internationale Bund (IB). Die Aufgabe der BEQUA gGmbH ist es Menschen mit unterschiedlichen Vermittlungshemmnissen, Problemlagen und Einschränkungen durch vorübergehende Beschäftigung, Qualifizierung, individuelle Beratung und zielgerichtetes Vermittlungscoaching die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Die BEQUA gGmbH arbeitet inklusiv und integrativ mit dem Mensch im Mittelpunkt. Es gibt verschiedene Angebote für langzeitarbeitslose Menschen, Flüchtlinge und Menschen mit Behinderung. Die BEQUA gGmbH hat Standorte in Ettlingen (Firmensitz), Bruchsal und Blankenloch. Mehr Informationen unter: www.bequa-gGmbH.de

Bild: von rechts nach links: Frau Ute Göbelbecker (Bürgermeisterin Gemeinde Dettenheim), Herr Ingo Seitz (Geschäftsführer Janus GmbH) und Frau Ulrike Schmidt (Stellv. Geschäftsführerin BEQUA gGmbH)


Verabschiedung von Unterkreisführer Michael Nees und Begrüßung des neuen Unterkreisführers Daniel Antonowitsch - 3. Mai 2022

Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe sind in acht Unterkreisen organisiert. Die jeweiligen Unterkreisführer unterstützen die Feuerwehrkommandanten im Bereich der Ausbildung, sorgen für regelmäßige Fortbildungen und Übungen und beraten den Kreisbrandmeister in allen relevanten Feuerwehrfragen. Sie werden für jeweils fünf Jahre als Ehrenbeamte bestellt. Für den Bereich Untere Hardt mit den Gemeinden Eggenstein-Leopoldshafen, Graben-Neudorf, Dettenheim, Linkenheim-Hochstetten und Stutensee übernimmt das Amt Herr Daniel Antonowitsch. Bei seinem Antrittsbesuch bei der Gemeinde Dettenheim am 3. Mai brachte er zum Ausdruck, dass er an der guten Arbeit seines Vorgängers Michael Nees anknüpfen möchte. Bürgermeisterin Ute Göbelbecker wünschte ihm im neuen Amt viel Freude und Erfolg und nutzte die Gelegenheit Herrn Nees für seine gute und stets kooperative Arbeit zu danken. Sie brachte dabei ihre Wertschätzung für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Feuerwehr zum Ausdruck. Herr Nees suchte stets eine für alle Seiten gute und praktikable Lösung und unterstütze die Gemeinde Dettenheim auch allgemein bei Fragen des vorbeugenden Brandschutzes. Ein baldiges Wiedersehen gibt es beim "Tag der Sicherheit" der Freiwilligen Feuerwehr Dettenheim am 21. Mai, bei dem ab 14 Uhr eine Unterkreisübung stattfindet, erstmals wieder seit 2016. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.



Investitur von Pfarrer Steffen Schölch

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Kirche St. Wendelinus in Neudorf wurde am Sonntag, den 1. Mai 2022 Steffen Schölch in sein Amt als Pfarrer eingeführt. Die katholische Kirchengemeinde besteht aus fünf Teilgemeinden: Maria Königin, Linkenheim-Hochstetten; St. Michael, Dettenheim-Rußheim; St. Nikolaus, Graben; St. Pankratius, Dettenheim-Liedolsheim und St. Wendelinus, Neudorf. Dekan Lukas Glocker überreichte die Ernennungsurkunde und führte Pfarrer Schölch damit offiziell in seine Aufgabe als Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde mit allen Rechten und Pflichten ein. Nach dem feierlichen Gottesdienst fand auf dem Kirchplatz ein Empfang statt, bei dem Gelegenheit war, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Für die politischen Gemeinden Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten und Dettenheim überbrachten die drei Bürgermeister Christian Eheim, Michael Möslang und Ute Göbelbecker die Glückwünsche und zeigten so auf, dass Gemeinschaft und Verbundenheit nicht nur innerhalb der Kirche, sondern auch zu den politischen Gemeinden gelebt wird. Ein gutes Miteinander der drei Gemeinden – kirchliche und bürgerliche – sind gerade im Hinblick auf die aktuelle Herausforderungen des Krieges in der Ukraine und den zahlreichen Flüchtlingsfamilien, die hier angekommen sind wichtig.

Viele Gemeinsame Aufgaben und Anliegen, angefangen bei den Kleinsten und ihrer Betreuung in den Kindergärten, über die Jugendarbeit, Musik und Seniorenarbeit und wie gesagt ganz aktuell die Kriegsflüchtlinge können nur bei einer guten Zusammenarbeit aller Akteure bewältigt werden. Für die evangelischen Kirchen überbrachte Pfarrer Simon Roth die besten Wünschen an den neuen „Kollegen“ und forderte die Gemeindemitglieder zur tatkräftigen Unterstützung ihres neuen Pfarrers auf.


Auftakt zur Spielplatzkonzeption Dettenheim

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 22.02.2022 wurden erste Ergebnisse der Bestandsanalyse präsentiert. Voraussichtlich am 16.03.2022 findet eine Abendveranstaltung zur Bügerbeteiligung statt. Gemeinsame Begehungen mit den Bürgern vor Ort sind für Samstag, den 09.04.2022 geplant. Auch eine Fragebogenaktion wird starten, um auch so möglichst viele Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zu erhalten.

Die Gemeinde wird unterstützt von Frau Anja Grün, Dipl.-Ing. für Landschaftsarchitektur vom Büro STADT und NATUR aus Freudenstadt, die auch schon die Konzeption in unserer Nachbargemeinde Linkenheim-Hochstetten erstellt hat. Gemeinderat und Verwaltung erhoffen sich mit der ganzheitlichen Betrachtung den Wünschen und Bedürfnissen der Dettenheimer Kinder gerecht zu werden und jeder Altersgruppe ein attraktives Angebot zur Freizeitgestaltung machen zu können.

(Auszug aus der PDF Datei)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der PDF Datei:

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Spielplatzkonzeption für Dettenheim
Weitere Informationen zu dem Thema
Spielplatzkonzeption Dettenheim GR-Sitzu
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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 16.03.2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Krieg in der Ukraine hat auch Dettenheim erreicht. In den vergangenen zwei Wochen kamen 33 Personen nach Dettenheim, davon 17 Kinder und Jugendliche (Stand 15.3.22). Die meisten sind in privaten Unterkünften untergebracht. Die Ukrainer müssen sich für zunächst 90 Tage nicht ausländerrechtlich registrieren lassen. Die Gemeinde Dettenheim bittet die betroffenen Personen aber trotzdem, sich unverzüglich bei der Gemeindeverwaltung zu melden.

Die Hilfsbereitschaft in der Region und auch in unserer Gemeinde ist sehr groß. Es hat sich wieder gezeigt – auf die Dettenheimer Bürgerinnen und Bürger ist Verlass! Viele haben sich bei uns im Rathaus gemeldet, um Wohnungen anzubieten, Sachspenden zur Verfügung zu stellen und für die Flüchtenden aus der Ukraine bei Behördengängen zu dolmetschen. Wir sind überwältigt, von dieser Hilfsbereitschaft und möchten daher allen herzlich DANKE sagen.

Noch sind nicht alle Wohnungen und Zimmer, die der Gemeinde gemeldet worden sind, bezogen. Personen und Familien kommen nach und nach an. Zum Teil erreichen uns auch Anfragen für Verwandte und Freunde, die noch in anderen Nachbarländern auf die Weiterreise nach Deutschland warten. Wir bitten die bisherigen Zimmer- und Wohnungsgeber noch um etwas Geduld, wir melden uns in den nächsten Tagen bei Ihnen. Es wird immer ersichtlicher, dass weiterer Wohnraum benötigt wird. Gerne können Sie uns diesen unter ukraine@dettenheim.de melden.

Vielen Dank auch an alle Spender der Aktion des Landkreises Karlsruhe! Es sind sehr viele der benötigten Sachspenden eingegangen. Allgemein bitten wir Sachspenden nur im Fall einer konkreten Aufforderung zu leisten. Die Gemeinde Dettenheim wird hierzu gezielte Aufrufe starten. Schon jetzt gibt es solche Aufrufe über private Initiativen, die in den Medien teilweise auch beworben werden. Am hilfreichsten ist nach wie vor die Geldspende. Wer dies tun möchte, wendet sich bitte an eine seriöse Hilfsorganisation. Im Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ haben sich mehr als 20 von ihnen zusammengeschlossen, um die Ukraine gezielt zu unterstützen.

Da viele der Geflüchteten Kinder und Jugendliche sind, werden Fragen zu Schule und Kindergarten aufgeworfen. Unsere Schulen organisieren sich gerade, es ist geplant Vorbereitungsklassen (VKL-Klassen) einzurichten. In diesen speziellen Klassen sollen die Kinder besonders unterstützt werden, vordringlich ist dabei der Spracherwerb. Dies zu organisieren benötigt einen gewissen Vorlauf was Personal und Räumlichkeiten anbetrifft. Wir bitten daher um Geduld, auch was die zur Verfügung Stellung von Kindergartenplätzen anbetrifft.

In den Hintergrund gerückt ist das Thema Corona und Impfen. Wir möchten an der Stelle auf zwei weitere geplante Impftermine in der Pfinzhalle hinweisen. Am 1. und 29. April 2022 wird das mobile Impfteam wieder in Dettenheim sein. Das mobile Impfteam des Rhein-Neckars-Kreises weist darauf hin, dass keine Impfungen mit dem neuen Impfstoff Novavax durchgeführt werden. Die Impfung von geflüchteten Personen wird dringend empfohlen, dies ist ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Bitte nutzen Sie das Angebot und geben die Information in Ihrem Umfeld weiter!  

Die Versorgung der Geflüchteten stellt einen Kraftakt dar, den wir nur miteinander meistern können. In gemeinsamer Solidarität mit den Opfern von Krieg und Gewalt, im Namen der Gemeinde Dettenheim, ihre

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin


Zu Gast in Graben-Neudorf

(15.03.2022)

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-Jährigen Jubiläum der Gemeinde Graben-Neudorf fand am 15. März 2022 die Präsentation des Buches von Alexander Werner "Graben-Neudorf einst und heute" statt. Gerne folgte die Bürgermeisterin der Einladung aus der Nachbargemeinde. Das Buch enthält viele Informationen zur Historie der beiden Ortsteile Graben und Neudorf. Herr Werner veröffentlicht regelmäßig auch in den BNN Texte zu historischen Begebenheiten und dürfte so einer breiten Leserschicht bekannt sein.


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 09.03.2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Konflikts in der Ukraine erwies sich als Trugschluss. So wie sich die Situation heute darstellt, läuft es wohl auf eine längerfristige Auseinandersetzung hinaus. Die Brutalität des russischen Vorgehens, die gezielten Angriffe auf die Zivilbevölkerung und das Ausmaß der Zerstörung, machen fassungslos. Die Entschlossenheit der Ukrainer zur Verteidigung ihres Landes ringen uns Respekt ab.

Das bedeutet aber auch, dass die in die EU und nach Deutschland fliehenden Menschen, überwiegend Frauen und Kinder, für längere Zeit unseren Schutz benötigen. Jetzt geht es zuerst darum, die ankommenden Menschen unmittelbar zu versorgen. Hierfür wird im ersten Schritt vor allem ausreichend Wohnraum benötigt. Ich wiederhole daher meinen Aufruf und bitte um Ihre Mithilfe: Wenn Sie die Möglichkeit haben Menschen zu beherbergen, dann lassen Sie es uns wissen! Melden Sie sich im Rathaus.

Im zweiten Schritt geht es um Integration in Deutschland und um den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Chancen stehen dabei gar nicht schlecht. In vielen Bereichen fehlen Mitarbeitende und können Stellen schon jetzt nur schwer besetzt werden. Eine der größten Aufgaben dürfte dabei sein, die Sprachbarriere zu überwinden.  Auch hier kann jeder und jede einen Beitrag leisten und die Geflüchteten unterstützen.

Wie viele Ukrainer nach Deutschland kommen und wie viele langfristig bleiben wollen, kann derzeit nicht seriös vorhergesagt werden. Die Landkreisverwaltung und die Gemeinden sind in ständigem Austausch, um auf die sich schnell ändernde Situation reagieren zu können. Die Personen die bislang in Dettenheim angekommen sind, sind über private Kontakte gekommen. Die Zuweisung über den Landkreis erwarten wir erst noch. Die Ukrainer, die sich in Dettenheim einfinden werden gebeten, sich bei der Gemeindeverwaltung zu melden. Nur so kann schnelle Hilfe gewährleistet werden.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft geht auch von Dettenheimer Bürgern aus und täglich erreichen uns Hilfsangebote. Dafür sind wir sehr dankbar, bitten aber um Verständnis, dass wir Sachspenden nur gezielt annehmen können. Wir werden bei Bedarf Aufrufe starten, hier im Dettenheimer Anzeiger, über die Homepage der Gemeinde oder die sozialen Medien. Was wir jetzt im Moment brauchen ist Wohnraum und Kontakte zu Menschen, die der ukrainischen oder russischen Sprache mächtig sind. Wenn Sie selbst ukrainisch oder russisch sprechen und uns als Dolmetscher zur Verfügung stehen würden, dann melden Sie sich bitte im Rathaus mit Ihren Kontaktdaten.

Wenn Sie Geld spenden möchten, dann ist das die schnellste Hilfe. Am besten über die bekannten Hilfsorganisationen, jeder Euro hilft.

In gemeinsamer Solidarität mit den Opfern von Krieg und Gewalt, im Namen der Gemeinde Dettenheim, ihre

Ute Göbelbecker


Bürgermeisterin


Bahnprojekt Mannheim-Karlsruhe

 

Auf Einladung der FDP im Landtag traf sich am 2. März Bürgermeisterin Ute Göbelbecker zu einem Austausch mit kommunalen Vertretern zum Thema Rheintalbahnplanung und Güterverkehr, insbesondere zum Ausbau der Strecke Mannheim - Karlsruhe


Ein möglicher Korridor führt auch über die Gemarkung der Gemeinde Dettenheim. Die Planungen befinden sich in einem sehr frühen Stadium. Im öffentlichen Diskurs wird die Notwendigkeit des Streckenausbaus und einer verstärkten Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene  erkannt. Die örtlichen Betroffenheiten sind in einem so eng besiedelten Raum wie er bei uns vorherrscht jedoch immens. Hier eine für Mensch und Natur verträgliche Lösung zu finden, ist eine große Herausforderung


Bei der Diskussion zugegen war der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Digitales und Verkehr, Herr Michael Theurer MdB. Der Vor-Ort-Termin fand in Stutensee-Friedrichstal statt, direkt an der bestehenden Bahntrasse. Die sich anschließende Diskussion auf Einladung von Bürgermeister Christian Eheim aus Graben-Neudorf im dortigen Schulzentrum. 


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 02.03.2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

während unsere Sorgen um Corona langsam kleiner werden und die Maßnahmen auslaufen, ist mit dem Krieg gegen die Ukraine in der letzten Woche ein neues Schreckensszenario entstanden. Nach Jahrzehnten des Friedens in Europa ist dies für uns alle nicht fassbar und bis vor kurzem geradezu unvorstellbar gewesen. Wie viel Leid wird in den nächsten Wochen auf die Menschen in der Ukraine, aber auch auf die Zivilbevölkerung in Russland zukommen? Wir erleben jetzt erst den Anfang.

Die Verwerfungen in der Weltordnung und Weltwirtschaft werden auch an unseren westlichen Gesellschaften nicht spurlos vorbei gehen. Die Ausmaße sind noch nicht greifbar. Unsere Welt ist verwoben, in Friedenszeiten hat sich darauf unser Wohlstand und jahrzehntelanges Wachstum gegründet. In Kriegszeiten sind wir verwundbar.

Wie angreifbar wir in fast allen Bereichen, aber besonders im Energiesektor sind, spüren wir schon jetzt bei den steigenden Energiekosten. Wir müssen erkennen, dass die mangelnde Wehrfähigkeit der westlichen Welt und Deutschlands insbesondere, dieses Szenario -Russlands Krieg gegen die Ukraine- erst ermöglicht hat.
„Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“, bringt es ein altes Sprichwort auf den Punkt.

Aber Not verbindet auch. Menschen auf der ganzen Welt stehen auf und zeigen ihre Solidarität mit der Ukraine. In die Angst mischt sich Demut und Wut. Alte Gewissheiten werden aufgegeben und orientieren sich an der neuen Realität. Tragen auch wir unseren Teil dazu bei.

Vordringlich müssen wir uns auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine einstellen. Landkreis-, Städte- und Gemeindetag haben sich auf eine enge Zusammenarbeit verständigt. Schnelle und unbürokratische Maßnahmen sind gefordert, die Umsetzung wird in den Städten und Gemeinden vor Ort passieren müssen. Einmal mehr sind wir gefordert. Dabei sind wir auf die Hilfe von Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger angewiesen.
Die Unterbringungskapazitäten der Gemeinde Dettenheim sind noch aus der Flüchtlingskrise 2015/16 erschöpft, die Wohnungen weitgehend belegt. Deshalb der dringende Appell an Sie: Bitte überlegen Sie, ob Sie Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine bereitstellen können. Noch wissen wir nicht, wann und wie viele Personen zu uns kommen werden. Aber wir tun gut daran, uns rechtzeitig darauf einzustellen.

In gemeinsamer Solidarität mit den Opfern von Krieg und Gewalt, im Namen der Gemeinde Dettenheim,

ihre

Ute Göbelbecker


Bürgermeisterin



Haushaltsrede 2022

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Haushaltsrede vom 22. Februar als PDF Download
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Vereinsleben in Pandemie-Zeiten

Treffen mit den Vertretern der Dettenheimer Vereine: Gunter Hager, Vorständevereinigung Liedolsheim und Manfred Werner OV a.D., IG Rußheim.


Gemeinsam hoffen wir, dass das Vereinsleben bald wieder Fahrt aufnimmt und auch die anstehenden Vereinsjubiläen gebührend gefeiert werden können.



Glasfaser in Dettenheim

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Dettenheim,

sowohl die Nachfragebündelung als auch die Prüfungsphase zum bevorstehenden Glasfaserausbau in Dettenheim verliefen positiv.
Aktuell befindet sich Dettenheim in der Planungsphase für den Bauabschnitt. Bis zum Beginn der Baumaßnahme besteht nach wie vor die Möglichkeit‚ einen kostenlosen Hausanschluss zu erhalten.
Setzen Sie sich hierzu bitte mit dem zertifizierten Partner der Deutschen Glasfaser, Herrn Janko Lach, unter der Mobilfunknummer 01778741609 in Verbindung und lassen Sie sich unverbindlich beraten.


Grüße der Bürgermeisterin zum Neuen Jahr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Das Jahr 2021 liegt nun hinter uns. Ich hoffe Sie konnten das Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien und Freunde feiern. Auch die Ruhe und Entschleunigung in der Zeit zwischen den Jahren tat gut.

Nun liegt das Jahr 2022 mit all seinen Herausforderungen und Möglichkeiten vor uns. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien, Ihren Freunden und Bekannten hierfür alles erdenklich Gute, Optimismus, Erfolg und die Erfüllung Ihrer Wünsche im privaten und beruflichen Bereich. Einen besonderen Gruß möchte ich an alle im Ehrenamt tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürger richten. Sie haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass wir die großen Herausforderungen der letzten beiden Jahre als Gemeinschaft gut bestanden haben und so auch mit Zuversicht in das neue Jahr starten können.

Auch das Jahr 2022, dass nunmehr dritte Jahr der Pandemie, wird vom Thema Corona überschattet sein. Aktuell bestimmt die neue Virusvariante die Nachrichten und wir wissen noch nicht genau, wie diese das weitere Geschehen beeinflussen wird. Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass wir wohl noch einige Zeit persönliche Opfer und Beschränkungen hinnehmen müssen.

„Miteinander für Dettenheim“ war mein Slogan bei meiner Kandidatur für das Bürgermeisteramt im Jahr 2015. Wie wichtig und in welchem Maße das Miteinander gefordert war, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar, denn an eine weltweit umspannende Pandemie hatte zu diesem Zeitpunkt noch niemand gedacht. Aber gerade die letzten Jahre haben uns spüren lassen, dass dieses „Miteinander“ in Dettenheim gelebt wird, von vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, von den Kirchengemeinden, den Vereinen und Organisationen. Auch der nachbarschaftliche Umgang miteinander trägt ein Wesentliches dazu bei.

Es ist mir deshalb sehr wichtig, dass die Spaltung der Gesellschaft beim Thema Corona und Impfen nicht in unser dörfliches Miteinander getragen wird. Schenken wir unserem Gegenüber ein offenes Ohr, auch wenn wir dessen Meinung nicht teilen. Die Freiheit des Einzelnen und die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft sind zwei wichtige Güter, die gegenüber abgewogen werden müssen. Die Bewertungen gehen hier sehr weit auseinander, wie wir den Berichten in den Medien, aber auch den persönlich geführten Gesprächen entnehmen können. Wichtig ist, dass wir trotz dieser unterschiedlichen Bewertungen respektvoll miteinander umgehen, sodass auch nach der Pandemie ein nachbarschaftliches Miteinander möglich sein wird.

Die Verwaltung, der Gemeinde- und Ortschaftsrat haben in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen ihr Möglichstes getan, um die Pandemie zu bekämpfen und die gesellschaftlichen Folgen gering zu halten. Dazu zählen regelmäßige Impfangebote vor Ort, die Unterstützung der örtlichen Testzentren, aber auch die Unterstützung der Träger beim Betrieb der Kindertagesstätten und der Schulen, soweit dies im kommunalen Einflussbereich lag. Vereinen und sonstigen Organisationen haben wir Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und den örtlichen Firmen beratend zur Seite gestanden, was die Einhaltung der zahlreichen Corona-Regelungen betraf. Leider zeichnet sich hier keine Vereinfachung ab, sodass das Ordnungsamt nach wie vor stark gefordert ist, was Beratung, Umsetzung und Kontrolle der Corona-Verordnung betrifft.

Aber so dominierend das Thema Corona auch ist, wollen wir im kommenden Jahr die Gemeindeentwicklung weiter voran bringen. Aufgaben wie Klimaschutz, Mobilität, Schulentwicklung, Digitalisierung und die Schaffung von Wohnraum müssen trotz andauernder Pandemie bearbeitet werden. Der Glasfaserausbau durch die Firma Deutsche Glasfaser wird im kommenden Jahr ein dominierendes Thema sein, das uns allen viel abverlangen wird. Und so liegt auch 2022 wieder ein arbeitsreiches und spannendes Jahr vor uns.

Ich hoffe sehr, dass die kulturellen Veranstaltungen, Vereinsaktivitäten und Jubiläumsfeierlichkeiten, die für 2022 geplant sind auch durchgeführt werden können. Die Vorbereitungen dazu sind vielfach schon angelaufen und so hoffe ich sehr für die Verantwortlichen das diese im geplanten Umfang stattfinden können. Denn gerade solche Veranstaltungen tragen sehr dazu bei, dass unsere Gemeinschaft lebendig bleibt. Und nach der langen Zeit der reduzierten sozialen Kontakte sehnen sich die meisten von uns nach Gemeinschaft, Abwechslung und Unbeschwertheit.

Lassen Sie uns deshalb zuversichtlich ins neue Jahr gehen. Nehmen wir das neue Jahr mit all seinen Chancen und Herausforderungen mit Mut und Zuversicht, aber auch einer gehörigen Portion Gelassenheit, an. Dann werden wir alle ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr erleben. Das wünsche ich uns allen von ganzem Herzen.

Ihre

Ute Göbelbecker