Aktuelles 2021


Ankündigungen


Grußwort zum Schulbeginn

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Autofahrer,

am Montag, den 13. September ist es wieder soweit: Die Schule geht los! Vorbei sind die Sommerferien des Jahres 2021 und die Schülerinnen und Schüler der Gemeinde Dettenheim dürfen sich wieder in den Schulen einfinden. Das „dürfen“ hat in der andauernden Pandemielage eine neue Bedeutung erhalten. Und so ist in diesem „dürfen“ auch die Hoffnung enthalten, dass das neue Schuljahr für die Schülerinnen und Schüler wieder normal ablaufen wird. Die Vorzeichen sind besser als noch vor einem Jahr, aber letztlich weiß heute noch niemand, wie sich die gesamte Situation im Herbst entwickeln wird.

Die Gemeinde Dettenheim hat für die Schulen und Kindergärten sog. CO-2 Ampeln angeschafft, um das erforderliche Lüftungsregime zu unterstützen. Die aktuell gültigen Vorgaben der CoronaVO sind einzuhalten, hierüber wird an den Schulen immer aktuell informiert. Am Samstag vor dem Schulstart bietet das DLRG Dettenheim kostenlose Tests für die Schülerinnen und Schüler an, damit der Schulstart mit größtmöglicher Sicherheit erfolgen kann.

Ich wünsche allen ein gutes und erfolgreiches Schuljahr 2021/2022. Den neuen Erstklässlern und besonders auch den Schülerinnen und Schülern, die in eine weiterführende Schule wechseln, wünsche ich ein gutes Ankommen in der neuen Umgebung.

Auch an die Autofahrer möchte ich mich wenden: Bitte bedenken Sie, dass der Schulbeginn auch bedeutet, dass nun wieder viele junge Menschen am Straßenverkehr teilnehmen. Insbesondere zum Schulbeginn und Schulschluss bitte ich Sie, besonders rücksichtsvoll auf den Straßen unterwegs zu sein, damit alle Schülerinnen Schüler wohlbehalten daheim ankommen.

Mit besten Grüßen

Ute Göbelbecker, Bürgermeisterin


Die Gemeinde Dettenheim auf einen Blick: neuer Plan bietet ab sofort Orientierungshilfe im Taschenformat

Informativ, übersichtlich und dank seines kompakten Formats stets griffbereit ist der neue Plan, den die BVB-Verlagsgesellschaft mbH nach amtlichen Unterlagen erstellt hat. Der Plan bietet mit seiner detaillierten kartographischen Darstellung des Gemeindegebietes inklusive eines alphabetischen Straßenverzeichnisses sowohl Besuchern als auch Einwohnern eine optimale Orientierungshilfe.

Viele Unternehmen haben die Gelegenheit genutzt, sich in dieser multimedialen Publikation werbewirksam und dauerhaft zu präsentieren. Neben der Druckausgabe ist der Plan auch im Internet unter www.findcity.de abrufbar. Von der Homepage www.dettenheim.de führt ein Link direkt zur Online-Version des Plans. Zudem besteht eine Verlinkung der Banner aus der Online-Publikation zur Homepage des inserierenden Unternehmens.

Herausgegeben wurde der Plan von der BVB-Verlagsgesellschaft, die seit 30 Jahren Städte und Kommunen erfolgreich bei der Öffentlichkeitsarbeit betreut. Die Gemeinde Dettenheim und die BVB-Verlagsgesellschaft mbH bedanken sich bei allen beteiligten Unternehmen für die freundliche Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes.



Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 25.08.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach längerem melde ich mich wieder zum Thema der andauernden Corona-Pandemie, gerade im Hinblick auf das neue Schuljahr. Niedrige Infektionszahlen über die Sommermonate ermöglichten ein Durchatmen. Zwischenzeitlich hat die Ständige Impfkommission auch eine Empfehlung für Zwölf- bis 17-Jährige ausgesprochen. Der bekannte Virologe Christian Drosten plädiert hinsichtlich des neuen Schuljahres für einen Mittelweg zwischen einer Durchseuchung und strengen Maßnahmen und Quarantäneregelungen. Im Hinblick auf die stark verbreitete Delta-Variante stellt er fest, dass man nicht jegliche Verbreitung an den Schulen verhindern kann. Ganz zentral bleibe bei den Schulen das Erwachsenen-Umfeld. Lehrer und Eltern sollten demnach möglichst zu 100 Prozent geimpft sein. Es werde ein maximal hoher Impfschutz bei den Erwachsenen gebraucht, um auch die nicht immunen Kinder zu schützen. Ungeachtet dessen werden in den Schulen und Kindergärten die etablierten Hygiene- und Testkonzepte weiterhin angewendet.

Noch kurz vor Ende der Sommerferien, am Freitag, den 03.09.2021, führt die Gemeinde Dettenheim in Zusammenarbeit mit den mobilen Impfteams des Landkreises Karlsruhe in der Pfinzhalle im Ortsteil Rußheim eine Impfaktion durch, bei der auch das Impfen minderjähriger Personen möglich ist. Verimpft wird an diesem Tag in der Zeit von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr voraussichtlich Biontech und Johnson & Johnson. Personen unter 18 Jahren können sich mit Biontech impfen lassen. Personen im Alter von 12 bis 15 Jahre müssen entweder durch ein Elternteil begleitet werden. Ab 16 Jahre reicht eine formlose, schriftliche Einverständniserklärung der Eltern.

Ich appelliere daher dringend an die noch nicht geimpften Personen: Kommen Sie einfach am 3. September zwischen 13.00 und 16.00 Uhr in der Pfinzhalle vorbei und bringen Sie Ihren Impfpass (falls vorhanden) und Personalausweis mit. Es ist keine Terminvereinbarung erforderlich.

Passen Sie weiterhin auf sich auf und bleiben Sind gesund! Helfen Sie mit, dass wir weiterhin geringe Infektionszahlen in Dettenheim haben.

Ihre
Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin


BERICHTE und Vergangenes:


Akuelle Informationen zur Corona Krise finden Sie in der Rubrik

"Informationen zu Corona"


Besuch der Gemeindewerke Holzkirchen (Bayern)

Auf Einladung der Firma Deutsche Erdwärme GmbH machte sich am Montag, den 23. August 2021 eine Abordnung des Dettenheimer Gemeinde- und Rußheimer Ortschaftsrats auf die Fahrt nach Holzkirchen in Bayern. Das dortige Geothermiewerk wird von einer kommunalen Gesellschaft betrieben und liefert Strom und Nahwärme. Die moderne Anlage ist seit zwei Jahren in Betrieb und entspricht in großen Teilen der für Dettenheim geplanten Anlage. Die Teilnehmer der Führung bekamen die Gelegenheit die komplette Anlage zu besichtigen und auch die Plattform mit den Lüftern zu begehen, was gerade im Hinblick auf mögliche Lärmbeeinträchtigungen interessant war. Vielen Dank an der Stelle an den Technischen Leiter der Anlage und den Geschäftsführer, die sich viel Zeit für Fragen und Diskussion genommen haben.  Die geologischen Verhältnisse des Molassebeckens in Bayern unterscheiden sich von den Buntsandsteinfrmationen im Oberrheingraben, so dass der Fokus der Besichtigung auf den technischen Aspekten der Anlage lag. Da nicht alle Mitglieder der kommunalen Gremien an der Fahrt teilnehmen konnten, wird die Firma Deutsche Erdwärme auf Einladung der Gemeinde in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 14. September berichten. Auch interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.



Informationsveranstaltung zu Geothermie Donnerstag, den 8. Juli 2021 in der Festhalle

Die Deutsche Erdwärme GmbH möchte in Dettenheim ein Geothermiekraftwerk bauen. Die geologischen Voraussetzungen mit zahlreichen Thermalquellen machen den Oberrheingraben hierfür interessant. In Planung ist derzeit eine Anlage in Graben-Neudorf, der die Anlage in Dettenheim entsprechen soll. Zu den geologischen Voraussetzungen und den in Baden-Württemberg angewendeten Verfahren sprach Prof. Dr. Frank Schilling, Leiter des Landesforschungszentrums Geothermie am KIT. Auch Störfälle in der Vergangenheit wurden dabei bewertet. Den übergeordneten Rahmen und die Anforderungen an die Kommunen im Zuge der Energiewende zeigte Frau Birgit Schwegle auf, Geschäftsführerin der Energieagentur Kreis Karlsruhe. Nahwärme ist hierbei ein großes Thema und soll im Rahmen einer Studie näher untersucht werden.

Bürgermeisterin Ute Göbelbecker sagte, dass sie froh sei nun in diesem Format in den Bürgerdialog eintreten zu können. Der Gemeinde- und Ortschaftsrat hat sich mit der Thematik schon intensiv in mehreren öffentlichen Gemeinderatssitzungen befasst. Die Firma Deutsche Erdwärme GmbH hat hierzu neben einer Broschüre, die an alle Haushalte verteilt wurde, auch Informationsveranstaltungen per Video und Einzelgespräche angeboten. Die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit zum Dialog mit den Referenten, der auch nach Ende des offiziellen Teils fortgeführt wurde.

Derzeit laufen Voruntersuchungen zum avisierten Grundstück, das an der neuen L 602 zwischen Rußheim und Huttenheim in der Nähe des Landgrabens liegt. Dr. Herbert Pohl, Geschäftsführer der Deutschen Erdwärme GmbH zeigte das weitere Verfahren auf, wobei das bergrechtliche Verfahren parallel zum baurechtlichen Verfahren zu betrachten ist. Plakativ führte er aus „das bergrechtliche Verfahren betrachtet alles unter der Erde, das baurechtliche Verfahren alles über der Erde“.


Die einzelnen Verfahrensschritte werden eng mit der Gemeinde abgestimmt.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Mathias Zurawki, vielen bekannt vom SWR-Studio Karlsruhe.


Schienengüterverkehr
- Bahnprojekt Neu- und Ausbaustrecke (NBS/ABS) Mannheim-Karlsruhe

Die DB Netze plant einen neuen zweigleisigen Schienenweg zwischen Mannheim und Karlsruhe als Teil einer europäischen Großverbindung zwischen Rotterdam und Genua. Der Eisenbahnkonzern sucht derzeit nach möglichen Trassen für zusätzliche Güterzüge.
Zwischen Mannheim und Karlsruhe werden sowohl Flächen rechts des Rheins in den Landkreisen Rhein-Neckar und Karlsruhe als auch linksrheinisch in Rheinland-Pfalz für zusätzliche Schienen untersucht.
Dabei wird geprüft, wo die Rücksicht auf Siedlungen und Biotope besonders groß sein muss.
"Den Raumwiderstand ermitteln", heißt das im Fachjargon. Es gibt fünf Kategorien, um die Stärke des "Widerstands" festzulegen. Wo der nicht "außerordentlich" oder "sehr" hoch ist, dort gibt es mögliche Planungskorridore. Diese sind bereits auf der Projekthomepage veröffentlicht
( https://www.mannheim-karlsruhe.de/dialogforum-workshops ).

In der jetzigen Phase der DB Netze-Überlegungen geht es zunächst um grobe Korridore für das Schienenprojekt. Es gibt ca. 11 Untersuchungsgebiete bzw. Arbeitsbereiche für die Trassenplanung / Verbindungen von Grobkorridoren. Eine neue Gütertrasse in der Region ist im
Bundesverkehrswegeplan 2030 enthalten. Im Jahr 2023 will die DB Netze jene Projekt-Variante haben, mit der ein konkreter Bau beantragt wird. Die Schienen dienen zunächst ausdrücklich dem Güterverkehr zwischen Rotterdam und Genua. Fernverkehr für Fahrgäste
scheint möglich, wenn er in die Planfeststellung einfließt. Das begefügte Informationspapier des Regionalverbands gibt ausführliche Informationen zu Anlass und Sachstand.

Die bisherigen Überlegungen der DB Netze finden sich in der Präsentation vom 3. Dialogforum. Genauer betrachtet wurde in diesem Schritt die bestehenden und möglichen neuen Rheinquerungen. Von einem möglichen Streckenkorridor zwischen Rheinsheim und Speyer ist in der Verlängerung auch die Gemeinde Dettenheim betroffen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ute Göbelbecker

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der PDF Datei "Informationspapier - Entwicklung der Schieneninfrastruktur in der Region Mittlerer Oberrhein" vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein.

 

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Regionalverband Mittlerer Oberrhein
Informationspapier - Entwicklung der Schieneninfrastruktur in der Region Mittlerer Oberrhein
Informationspapier - Entwicklung der Sch
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Friedhöfe im Wandel der Zeit - neues Konzept für Liedolsheimer Friedhof

 

Die Bestattungskultur befindet sich im Wandel. Waren früher überwiegend Erdbestattungen zu verzeichnen, so ändert sich das Verhältnis zugunsten von Urnenbestattungen. Dieser Trend zeichnet sich auch auf den Dettenheimer Friedhöfen ab. Auch das Angebot von gärtnergepflegten Bereichen oder Rasengräbern wird zunehmend nachgefragt. Anonyme und Teilanonyme Bestattungen sind genauso wenig ein Tabu wie Baumbestattungen in mit entsprechend ausgewiesenen Bereichen

 

Die veränderte Bestattungskultur führt auch zu neuen Anforderungen an die Friedhöfe. Das Büro für Freiraum- und Landschaftsplanung Bernhard Finke aus Eggenstein-Leopoldshafen wurde mit der Erstellung eines Konzeptes zur zukünftigen Belegung, Aufteilung und Gestaltung des Friedhofes im Ortsteil Liedolsheim beauftragt. Das Konzept wurde in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 30. März vorgestellt und diskutiert.

 

Zuerst möchten wir die Historie aufgreifen mit Konzeptionsplan und Strukturplan. Historisch betrachtet sieht man die Erweiterung in verschiedenen Epochen von der Kirche in Richtung Nordosten. 1986 erfolgte die Erweiterung Nord-West. Der Konzeptionsplan zeigt die verschiedenen Achsen auf, rot markiert ist die Hauptachse zwischen Kirche und Trauerhalle. Der Strukturplan greift die Achsen erneut auf und weißt die bestehenden Strukturen den Teilbereichen zu.

 


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In zweiter Instanz betrachten wir den zentralen Bereich im Anschluss an die evangelische Kirche. Hier sollen wie bisher auch Kindergräber ihren Platz finden, auch eine Bestattungsmöglichkeit für Sternenkinder ist vorgesehen. Sternenkinder sind Kinder, die bereits vor oder kurz nach der Geburt versterben. Den Eltern soll ein Ort der Trauer geboten werden. Ein Spielgerät für Geschwisterkinder wäre in dem Bereich gleichfalls denkbar. Folgt man der Hauptachse so kommt man in den Nord-West-Bereich mit dem zentralen Wegekreuz. In die Betrachtung aufgenommen wurde auch der Kirchenvorplatz mit den beiden Blickrichtungen zur Straße und zum Ensemble Pfarrhaus/Gemeindehaus. In diesem Bereich soll mehr Aufenthaltsqualität geschaffen werden, z. B. durch Sitzmöglichkeiten und Lichten des bestehenden Bewuchses.


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Nun soll der Bereich Nord-Ost mit dem kleinen Zugangsweg zur Einsegnungshalle näher betrachtet werden. Einseitig wurde der Bereich bereits neu angelegt für Urnenbestattungen. Der gegenüberliegende Bereich wird in Kürze für eine Neubelegung zur Verfügung stehen. Der schmale Weg selbst ist sanierungsbedürftig, die Baumallee benötigt einen Pflegeschnitt.

 

Auch der im Jahr 1986 erweiterte Bereich Nord-West wird nach Ablauf der Liegefristen der dort befindlichen Einzelgräber zur erneuten Belegung frei werden. Dieser Bereich wurde in der Vergangenheit klassisch belegt, nämlich Einzelgräber auf der einen, Doppelgräber auf der anderen Seite. Von dieser strengen Anordnung sieht man bei modernen Friedhofskonzeptionen ab und mischt die verschiedenen Bestattungsformen. Eine Idee hierzu liefert der Plan „Neue Grabfelder“ in dem aufgezeigt wird, welch unterschiedliche Grabformen es derzeit gibt. Im Bereich Nord-West soll durch Lichten des vorhandenen Bewuchses und durch das Anbringen von Sitzgelegenheiten die Aufenthaltsqualität insgesamt verbessert werden.


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Nachdem wir die Konzeption nun ausführlich betrachtet haben, möchten wir Ihnen schließlich die Überlegungen in der Gesamtbetrachtung zeigen. Der Plan ist in DIN A 3 an der Einsegnungshalle ausgestellt. Gerne übermitteln wir dem Plan auch per E-Mail.

 

Spazieren wir gedanklich von der Kirche in Richtung Einsegnungshalle. Wir sehen rechts den bestehenden gärtnergepflegten Bereich und im Hintergrund ein Baumhain. Links die Kindergräber, ein Teilbereich davon ist derzeit mit Urneneinzelgräbern belegt. Es folgen rechts ein Bereich Einzelgräber, in der langfristigen Betrachtung wird dieser Bereich verkleinert, zugunsten einer Erweiterung des gärtnergepflegten Feldes. Der offene Bereich mit Majolikastele und Trauerweide bleibt ohne Ausweitung der Grabfelder (in diesem Bereich befinden sich massive Betonfundamente, die eine Belegung erschweren würden). Der Bereich der Rasengräber wird um eine oder zwei weitere Reihen erweitert. Auf der anderen Seite wird aktuell die letzte Doppelreihe mit Doppelgräbern belegt. Der Bereich vor dem  Denkmal soll frei bleiben (das sieht auch bereits die alte Konzeption vor), die Wasserstelle hinter dem Denkmal soll versetzt werden. Optisch bildet die Wasserstelle direkt hinter dem Denkmal keinen schönen Anblick.

 

Rechts von der Einsegnungshalle steht der Bereich zum Parkplatz hin als nächstes zur Verfügung.

 

Im Bereich der Erweiterung aus 1986 soll die klare Struktur (Vierteilung mit Wegekreuz) beibehalten werden, die vier einzelnen Bereiche aber in kleineren Strukturen belegt werden, also nicht mehr in der strengen Einteilung von nur einer Bestattungsform.

 

Insgesamt sollen die Wege verbreitert werden, damit die Gräber auch z.B. mit Rollatoren gut erreicht werden können.  Gleichzeitig soll der Pflegeaufwand reduziert werden. Werden neue Bänke angeschafft, sollen diese seniorengerecht sein.

 

Mit dieser Konzeption, die einen Ausblick in die Zukunft des Friedhofs in 20 oder 30 Jahren bieten soll, und Ihren Anregungen wird sich der Gemeinderat in einer der folgenden Gemeinderatssitzungen beschäftigen. Begleiten Sie Verwaltung und Gemeinderat im Verfahren. Die Friedhöfe sind zentrale Orte einer Gemeinde und verdienen unsere Aufmerksamkeit.

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Da die Pandemielage derzeit eine direkte Bürgerbeteiligung nicht zulässt, können alle vorgestellten Pläne papierhaft auch im Bereich der Einsegnungshalle auf dem Friedhof in Liedolsheim eingesehen werden. Ihre Fragen, Gedanken und Anregungen können Sie uns gerne zukommen lassen. Per Post oder E-Mail (rathaus@dettenheim.de Betreff: Friedhof Liedolsheim; Tel. Herr Freittag 07247/931-202). Ihre Anregungen können Sie gerne auch den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten für die weiteren Beratungen zur Friedhofskonzeption mitgeben.


 

Friedhöfe in Dettenheim

 

Ruhezeiten

 

Als Ruhezeit wird jene Zeitspanne bezeichnet, welche zwischen der Beisetzung eines Verstorbenen und der Neubelegung der Grabstelle liegt. Die Dauer der Ruhezeit wird von den Friedhofsträgern geregelt und findet sich in der jeweiligen Friedhofsatzung. Werden mehrere Verstorbene nacheinander im selben Grab beigesetzt (etwa bei Wahlgräbern), muss immer die Mindestruhezeit des zuletzt Beigesetzten beachtet werden. Ein Grabnutzungsrecht wird für einen bestimmten Zeitraum vergeben. Diesen Zeitraum nennt man Ruhezeit.

 

Wie lange dauert die Ruhezeit?

 

Auf den Friedhöfen in Liedolsheim und Rußheim betragen die Ruhezeiten der Verstorbenen in Erdgräbern 20 Jahre. Bei Kindern, die vor Vollendung des zehnten Lebensjahres verstorben sind, 15 Jahre. Die Ruhezeit der Aschen in Urnengräbern

 

beträgt 15 Jahre. Die Grabnutzungszeiten für Doppelgräber betragen 30 Jahre.

 

Grabräumung

 

Grabmale und Grabausstattungen dürfen nur nach Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechtes von den Grabstätten entfernt werden. Vor der Grabräumung ist bei der Friedhofsverwaltung eine Grabräumungsgenehmigung anzufordern. Diese ist gebührenfrei. Ein Formular zur Grabräumung finden Sie zum Download hier oder auf der Homepage der Gemeinde.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Friedhofsverwaltung, Frau Haffner, Telefonnummer 07247/931-121, sabine.haffner@dettenheim.de

 

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Dettenheim impft seine Seniorinnen und Senioren

Der Aufruf der Gemeinde Dettenheim an die über 80-jährigen impfwilligen Personen fiel auf fruchtbaren Boden. 85 Personen meldeten sich bei der Gemeindeverwaltung. Inzwischen steht auch der Impftermin fest: Karfreitag, den 2. April. Der zweite Impftermin wird am 14. Mai sein. Die Impfung wird in der Festhalle stattfinden. Die Gemeindeverwaltung wird hierfür alle registrierten Senioren kontaktieren und die erforderlichen Formalitäten erledigen. Pro Impftermin können maximal 70 Personen geimpft werden, so dass die Gemeindeverwaltung nach Alternativen gesucht hat, wie alle Dettenheimer Senioren ein Impfangebot erhalten können. Hier fanden wir eine Lösung mit der Nachbargemeinde Linkenheim-Hochstetten und 15 Personen können dort ihre Impftermine wahrnehmen, die bereits am 24. März beginnen.


Freie Wohnungen in Seniorenanlage (März 2021)

 

In der neuen AWO-Seniorenwohnanlage in Dettenheim-Rußheim ist kurzfristig doch noch Mietraum frei geworden. Wie die für die Vermittlung zuständige Immobilienfirma und die Hausleitung jetzt mitteilten, seien kurzfristig Mieter abgesprungen, die eigentlich demnächst einziehen sollten. Aus diesem Grund sind aktuell noch drei Wohnungen zu vermieten. Die Wohnanlage liegt im Rußheimer Zentrum. Bewohner können optional bei Bedarf zusätzliche Serviceleistungen wie Zimmerreinigung, Einkaufsdienste, Pflege oder Essen auf Rädern buchen.

 


 

„zeozweifrei im Quartier Dettenheim“ –

 

Heizungspumpe jetzt tauschen!

 

 

Im Rahmen des Quartierskonzeptes bietet die Gemeinde in Kooperation mit der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe einen pauschalen Zuschuss für den Austausch der Heizungspumpe in Höhe von 50 Euro an. Mit kaum einer Maßnahme lässt sich im eigenen Haushalt einfacher Energiekosten sparen und das Klima schützen.

 

 

Heizungspumpen sind meist veraltet, überdimensioniert und vor allem oft ungeregelt. Somit pumpen sie bis zu 6.000 Stunden im Jahr das Wasser durch den Heizkreislauf, unabhängig davon, wie viel gerade geheizt wird. Nicht selten nehmen daher die Heizungspumpen den Spitzenplatz der Stromverbraucher im Haushalt ein. Der hohe Stromverbrauch belastet das Klima und macht das Heizen teuer.

 

Moderne Hocheffizienzpumpen hingegen arbeiten nur so viel, wie sie gerade gebraucht werden und haben daher mit weniger als 100 kWh/a nur 17 % des Stromverbrauchs einer alten ungeregelten Heizungspumpe (bis zu 600 kWh/a).  Diese unkomplizierte Energiesparmaßnahme wird jetzt von ihrer Gemeinde bezuschusst, zusätzlich besteht die Möglichkeit sich die Heizungspumpe im Rahmen einer Heizungsoptimierung über die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) fördern zu lassen.

 

Für den Zuschuss der Gemeinde einfach bei Herrn Harald Weis, Bächlestraße 33, +49 7247 931 204 – das Antragsformular abholen, die Maßnahme umsetzen und die Unterlagen an die Umwelt- und Energieagentur schicken.

 

Auskunft gibt auch die Umwelt- und Energieagentur, 0721/936-99730 oder buergerberatung@uea-kreiska.de.

 

Haben Sie schon Ihre kostenlose Thermografieaufnahme erhalten? Im Februar wurden in folgenden Straßenzügen des Ortsteils Rußheim Thermografieaufnahmen erstellt: Geißstraße 1-60, Huttenheimer Straße 3-35, Kirchbergstraße 25-39, Pfinzstraße 2-4, Ruchenstraße 1-16, Schulstraße 1-38, Zolltenstraße 1-47. Es stehen auch noch Termine zur kostenfreien Energieberatung an folgenden Tagen zur Verfügung:

 

 

Mittwoch, 07.04.2021

Freitag, 09.04.2021

 

Interessierte wenden sich dazu bitte an Herrn Harald Weis, +49 7247 931 204, harald.weis@dettenheim.de.

 


Neue Spielgeräte für die Dettenheimer Kinder

Gleich über zwei Spielgerätespenden dürfen sich die Dettenheimer Kinder freuen. Die Firma Schwab GmbH Baumaschinen und Baugeräte spendet ein Bodentrampolin am Spielplatz beim FVL/TVL hinter der Festhalle. Die Firma Oehlbach Wohnbau GmbH eine Holzwippe am Spielplatz Erikaweg. Beide Spielgeräte wurden vom Bauhof der Gemeinde Dettenheim aufgestellt. Die Bürgermeisterin dankte den Verantwortlichen für die großzügigen Spenden. Jetzt können die Kinder dort spielen, toben und sich die Zeit vertreiben. Die Spielgeräte sind TÜV-geprüft und für öffentliche Spielplätze zugelassen. Die Dettenheimer Kinder sagen VIELEN DANK!

Holzwippe

Bodentrampolin



Rathausdach in Dettenheim liefert künftig Ökostrom

Die Gemeinde Dettenheim im Landkreis Karlsruhe setzt in Sachen Klimaschutz auch auf Erneuerbare Energien. Die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Dettenheimer Rathauses hat eine Maximalleistung von 46,2 Kilowatt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Ökostromproduktion und Reduktion der CO2-Emissionen in der Gemeinde.

 

Presseinformation der WIRSOL Aufdach GmbH

 

(Mit freundlicher Genehmigung von WIRSOL Roof Solutions und Regionale Photovoltaik-Netzwerke Kreis Karlsruhe)

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2021-03-29_WRS_DasRathausdachliefertinDe
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WIRSOL Roof Solutions realisiert eine Photovoltaikdachanlage und unterstützt so die Gemeinde in ihrer ambitionierten Klimaschutzstrategie

Waghäusel/Dettenheim. Die Gemeinde Dettenheim im Landkreis Karlsruhe setzt in Sachen Klimaschutz auch auf Erneuerbare Energien. Die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Dettenheimer Rathauses hat eine Maximalleistung von 46,2 Kilowatt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Ökostromproduktion und Reduktion der CO2-Emissionen in der Gemeinde.

Auf dem Dach des Rathauses wurden 140 PV-Module auf einer Fläche von 236 Quadratmetern installiert. Mit einem Jahresertrag von über 48.900 Kilowattstunden werden durch die Anlage künftig knapp 23 000 Kilogramm CO2 Emissionen vermieden

"Die Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach ist ein wichtiger Baustein in unserer Klimaschutzstrategie, die wir zusammen mit der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises entwickeln. Die lokale, umweltfreundliche Energieerzeugung ist umweltpolitisch und wirtschaftlich für unsere Gemeinde von hoher Bedeutung. Wirsol Roof Solutions hat uns bei dem Vorhaben sehr kompetent begleitet und die ersten Erträge der Anlage übertreffen sogar unsere Erwartungen", erklärt Bürgermeisterin Göbelbecker. In Dettenheim gebe es, wie in den meisten anderen Kommunen des Landkreises ein großes Potenzial für Photovoltaik auf öffentlichen, privaten und gewerblichen Dachflächen, so die Bürgermeisterin.

„Dettenheim geht mit der PV-Anlage auf dem Rathausdach und seinen Maßnahmen für einen höheren Photovoltaikanteil in der Kommune mit gutem Beispiel voran“, erklärt Birgit Schwegle, die Geschäftsführerin der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe (UEA). Mit der Kampagne „Oben ohne in Dettenheim – das geht gar nicht“ und Beratungsaktivitäten begleitet die UEA die Kommune, um den Anteil an PV-Anlagen zur Deckung des Strombedarfs weiter zu erhöhen. Um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen ist es zwingend erforderlich, dass Kommunen in Ihrer Vorbildfunktion alle geeigneten kommunalen Dächer zur regenerativen Stromerzeugung mittels Photovoltaik nutzen.

„Wir unterstützen Unternehmen und Gemeinden mit unseren PV-Dachanlagen bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzstrategien und sind überzeugt davon, dass die dezentrale Energieversorgung, mit Photovoltaikanlagen auf möglichst vielen freien Dachflächen eine Schlüsselmaßnahme für den Klimaschutz darstellt“, erklärt Johannes Groß, Geschäftsführer der WIRSOL Aufdach GmbH.

Der Ausbau von Photovoltaik ist auch auf kleineren freien Dachflächen nicht nur klimapolitisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel. Dadurch kann ein Teil des benötigten Stroms der Kommune selbst erzeugt werden und durch Einspeisung auch ein Beitrag für die regionale Ökostromproduktion geleistet werden, der zudem noch vergütet wird.

„Auch für Gemeinden, die gerade in der aktuellen Situation finanziell nicht gut aufgestellt sind, bieten Dachanlagen eine Einsparmöglichkeit bei den Stromkosten sowie eine langfristige Einnahmequelle durch Einspeisung oder Verpachtung. Mit einem Pacht- und Investitionsmodell können sich die entstandenen Kosten innerhalb kurzer Zeit amortisieren“, betont Groß.


Neues Miteinander im Herz von Rußheim - 20. März 2021

Großprojekt mit Seniorenwohnanlage wird mit neu eröffneter Zwergenstube vollendet
Zwergenstube nimmt beim Großprojekt mit Seniorenwohnanlage den Betrieb auf

Artikel von Herrn A. Werner/BNN

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Artikel aus BNN
Mit freundlicher Genehmigung der BNN und Herrn A. Werner
20_03_21_Zwergenstube_Rußheim.pdf
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Dettenheim-Rußheim (awe). Das große Bauprojekt in Rußheims Zentrum schritt seit dem ersten Spatenstich im September 2019 zügig voran. Die Anlage für seniorengerechtes Wohnen mit Hausleiter und optionalen Serviceleistungen ging im Dezember 2020 mit den ersten Einzügen in Betrieb. Dieser Tage eröffnete nun ebenfalls in Regie der AWO Bruchsal die ins Gebäude eingebettete „Zwergenstube“.
„Wir freuen uns, dieses tolle Angebot machen zu können“, betonte Dettenheims Bürgermeisterin Ute Göbelbecker (Freie Wähler) bei ihrem Begrüßungsbesuch. Die Zwergenstube könne Eltern entlasten und Betreuungsbedarf für Kleinkinder in der Gemeinde decken. Schade sei, dass wegen Corona kein „Tag der offenen Tür“ möglich war. „Das aber werden wir nachholen“, versprach sie. Die Bürgermeisterin erinnerte zudem daran, dass ursprünglich ihr Wunsch gewesen sei, die Wohnlage mit Tagespflege zu ergänzen. Dies sei aber wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen. So sei die Idee einer Zwergenstube aufgekommen.


Die AWO Bruchsal betreibe bereits acht Zwergenstuben im Landkreis, berichtete Dagmar Rolli als Abteilungsleiterin der Kinder- und Jugendhilfe der AWO. Die Einbettung in eine Seniorenwohnlage sei dabei eine Premiere, hob die zuständige Bereichsleiterin Simone Wittemann hervor. „Es bietet sich insofern eine ganz neue Chance der Kooperation und des Zusammenführens von Jung und Alt“, sagte sie. Hausleiter Matthias Schömig sah das genauso. „Die Bewohner freuen sich über die Kinder. Wenn es kommende Coronaverordnungen bei Lockerungen zulassen, wollen wir einrichten, dass die Kleinen zu uns kommen“, schaute er voraus. Vorstellen kann er sich etwa Vorloseaktionen mit einer Frau, die Geschichten schreibt oder Backen mit Bewohnern. „Es gibt diverse Möglichkeiten, etwas gemeinsam zu unternehmen“, resümierte er. Simone Wittemann erwähnte beispielsweise jahreszeitliche Feste. „Unsere Vision ist, offen dafür zu sein, was sich die Leute und was wir uns vorstellen können“, ergänzte sie.


In der Zwergenstube werden Kleinkinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren an drei Tagen pro Woche bis 13 Uhr betreut. Aktuell gewöhnen Leiter Nico Moosbauer und Anja Hilbert als pädagogische Fachkraft die ersten Mädchen und Jungen ein. „Zehn Kinder können in der Gruppe aufgenommen werden“, erklärt Simone Wittemann. Sollte die Nachfrage die auf zehn Plätze angelegte Gruppengröße überschreiten, bestünde Kapazität für eine zweite Gruppe, informierte Wittemann. Sie beschieb das Konzept als alternative Betreuungsmöglichkeit zu einem klassischen Krippenplatz in Vollzeit. Leiter Moosbauer sprach von einem familiären Charakter.


Gegenüber werden im März die letzten der verkauften Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen bezogen, so Hausleiter Schömig. Zwei Drittel würden von den Eigentümern selbst bewohnt, die anderen weitervermietet. Einschließlich von zwei größeren Penthousehauswohnungen mit Dachterrasse leben dann 30 Personen im Alter von Mitte 50 bis Anfang 80 Jahren im Haus. Es komme dem Wunsch vieler ältere Menschen entgegen, selbstbestimmt zu leben, führte Schömig aus. Eine großer Vorraum mit Küche oder ein Vorplatz mit Bänken bietet Raum für Gemeinschaft. Eine Servicepauschale schließt bei Bedarf die Vermittlung von Serviceangeboten von AWO Diensten ein. Das reicht von Einkäufen, Wohnungsreinigung und häuslicher Betreuung über Essen auf Rädern bis zur häuslichen Krankenpflege.
Bürgermeisterin Göbelbecker betonte, wie wichtig es ihr gewesen sei, nach dem Bau des Seniorenzentrums in Liedolsheim auch in Rußheim ein Angebot für Seniorenwohnen zu schaffen. Sie freue sich sehr über das, was man so in den vergangenen sechs Jahren erreicht habe.

Homogen konzipiert: Die neue Seniorenanlage in Rußheim wurde bewusst zurückgesetzt in alte Ortszentrum eingepasst und mit großzügigem Vorplatz mit Aufenthaltsqualität gestaltet.

Rundgang: In der Wohnanlage für Senioren in Rußheim leben 30 Menschen selbstbestimmt in voll ausgestatteten Wohnungen mit Möglichkeiten, miteinander Zeit zu verbringen.

Die Zwerge können kommen: Kurz nach der Eröffnung der Rußheimer Zwergenstube betreuen Leiter Nico Moosbauer und Fachkraft Anja Hilbert die ersten Mädchen und Jungen.



Willkommen in der AWO Zwergenstube in Dettenheim
Die AWO eröffnet im neugebauten „Betreute Wohnen“ in Rußheim eine Kleinkindbetreuung für unter Dreijährige.

Zu unserer großen Freude eröffnete die Zwergenstube der AWO planmäßig am 01. März 2021 ihre Toren. Die Zwergenstube hat ihren Platz in dem Gebäude des „Betreuten Wohnen“ in Rußheim gefunden und ermöglicht auch Begegnungen von „Jung und Alt“, da ja beide Gruppen unter einem Dach sind.


Zwergenstubeleiter Nico Moosbauer betreut die kleinen Kinder gemeinsam mit Kollegin Anja Hilbert. Unterstützt werden sie bei Bedarf von Kim Hoffmann. Die Zwergenstube startet vorerst mit einer Gruppe und hat montags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr geöffnet und orientiert sich in ihrem Tagesablauf an dem der Kindertagesstätten in Dettenheim. Geboten wird Spiel und Spaß für die Kinder und Entlastung für die Eltern.


Dieses Konzept der Kleinkindbetreuung von der AWO stellt eine Alternative zur herkömmlichen fünftägigen Kleinkindbetreuung dar und hat sich schon an mehreren Standorten bewährt. Der Grundgedanke ist, dass Kinder zur Entwicklung ihrer Sozialkompetenz gemeinsam mit anderen Kindern Zeit verbringen sollen. Ein anderer Aspekt ist die sanfte Loslösung der Kinder von den Eltern.


Gerade in der angebotenen Stundenzahl von 15 Stunden pro Woche sehen Eltern eine sinnvolle Ergänzung zur eigenen Erziehung. Gleichzeitig werden Eltern, beziehungsweise Großeltern bei der Betreuung der Kinder entlastet, können sich für ein paar Stunden in der Woche zurückziehen, müssen aber das Kind nicht den ganzen Tag in eine Kindertagesstätte geben.


Die Zwergenstube hat einen Gruppenraum für Aktivitäten und Spiele, einen Schlafraum, eine Küche, ein Bad mit Wickelbereich, ein separates WC und eine Spielfläche am Haus.


Wir freuen uns, dass dieses Projekt so gelungen umgesetzt werden konnte und wünschen allen Beteiligten ein gutes Gelingen.

 

Aktuell sind noch Betreuungsplätze frei. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herr Moosbauer unter 0162 277 26 14  oder zs.dettenheim@awo-ka-land.de

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UEA informiert BEG Förderprogramm
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Neujahrsgruß

„Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“
Arthur Schopenhauer

Liebe Dettenheimerinnen und Dettenheimer,

das zu Ende gegangene Jahr hat uns mit seinen unerwarteten Herausforderungen gezeigt, wie wichtig Vertrauen, gute Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und Zuversicht sind. Die vielen Entbehrungen und Beschränkungen die uns die Pandemie nach wie vor abverlangt, haben auch unseren Blick auf viele Dinge verändert. Vieles was uns lange Jahre selbstverständlich, manchmal sogar lästig erschien, erhält nun einen ganz neuen Stellenwert. Eine traditionelle Veranstaltung in der Gemeinde ist  der Neujahrsempfang. Auch dieser kann leider nicht stattfinden. Die Ehrung verdienter Mitbürger, die wir gerne bei dieser Gelegenheit vornehmen, wird auf das nächste Jahr verschoben. Wann wir mit den kulturellen Veranstaltungen in der Gemeinde wieder starten können, ist derzeit auch noch nicht absehbar. Wir alle müssen uns noch in Geduld fassen.


Ich möchte Ihnen danken, dass Sie sich im letzten Jahr an die Vorgaben der Corona-Verordnung gehalten haben, sodass wir vonseiten der Verwaltung ordnungsrechtlich nicht tätig werden mussten. Auch die neuen bzw. verlängerten Beschränkungen durch den aktuellen Lockdown bitte ich Sie mit zu tragen. Auch in Dettenheim mussten wir nach den Weihnachtsfeiertagen erhöhte Infektionszahlen verzeichnen. Es sollte unser aller Bestreben sein, diese wieder zu reduzieren. Dies nicht zuletzt im Hinblick darauf, dass Kindergärten und Schulen bald wieder in den Regelbetrieb gehen können.


Den erkrankten Personen wünsche ich baldige Genesung, den Personen in Quarantäne Geduld und uns allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2021.

Ihre Bürgermeisterin
Ute Göbelbecker