Aktuelles aus dem Jahr 2017


Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Am Ende eines abwechslungs- und arbeitsreichen Jahres angekommen, möchte ich allen Wegbegleitern Danke sagen, für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes und erholsames Weihnachtsfest. Genießen Sie die Stunden im Kreise Ihrer Lieben und kommen Sie gut in das Neue Jahr.
 
Ihre
Ute Göbelbecker


ANKÜNDIGUNGEN:


  • Neujahrsempfang der Gemeinde am 19. Januar 2018

BERICHTE und Vergangenes:


Haushaltsverabschiedung am 19.12.2017

 

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Haushaltsrede der Bürgermeisterin – Haushalt 2018
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Bürgermeisterversammlung des Landkreises Karlsruhe tagte in Graben-Neudorf

Rathauschefs sind verärgert über mangelnde Berücksichtigung der kommunalen Interessen im Haushalt 2018/19 des Landes Baden-Württemberg

Kreis Karlsruhe. Die Digitalisierung, die sich zunehmend auf alle gesellschaftlichen Bereiche ausdehnt, sollte eigentlich im Vordergrund der jüngsten Bürgermeisterversammlung, zu der deren Vorsitzender Bürgermeister Thomas Nowitzki nach Graben-Neudorf geladen hatte, stehen. 

Überlagert wurde die Sitzung jedoch von massiven Unmutsbekundungen der Oberbürgermeister und Bürgermeister der 32 Landkreisgemeinden über die Art und Weise, wie das Land mit Interessen der Kommunen umgehe. Dass der Entwurf für den Doppelhaushalt 2018/19 eingebracht werde, ohne dass die Gemeinsame Finanzkommission des Landes und der kommunalen Spitzenverbände Übereinkunft über wesentliche Punkte erzielt habe, wurde als negatives Novum in den bisherigen Beziehungen gewertet.

Stein des Anstoßes waren Aufgaben, die den Städten und Gemeinden auferlegt sind und werden, ohne jedoch hierfür mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet zu werden.

Konkret ging es beispielsweise um die Anpassung der Kindergartenförderung. Während den Kommunen die Kosten für Kinderbetreuung auch aufgrund der gestiegenen Geburtenzahlen und des anhaltenden Zuzugs nach Baden-Württemberg davongaloppieren, sieht der Entwurf des Landeshaushalts 2018/19 keine zusätzlichen Mittel für deren Finanzierung vor. Auch Themen wie die Digitalisierung und längst überfällige Sanierung der Schulen oder eine nachhaltig gelingende Integration brennen den Rathauschefs unter den Nägeln, während zugleich eine ausreichende finanzielle Unterstützung des Landes auf sich warten lässt.

Diese und weitere Aufgaben werden weder dem heutigen Bedarf noch der künftigen Entwicklung auch nur im Entferntesten gerecht, konstatierten die Bürgermeister über alle Parteigrenzen hinweg. An diesem Punkt geht es nicht mehr allein um dringend notwendige finanzielle Alimentierung von kommunalen Aufgaben, sondern darüber hinaus auch um die Frage, wie Kommunen und Land künftig zusammenarbeiten wollen. Es kann nicht hingenommen werden, dass Bund und Land sich mit ständig ändernden und zusätzlichen Aufgaben an die Kommunen wenden und sobald es um die Bereitstellung der dafür notwendigen finanziellen Mittel geht, die Städte und Gemeinden im Regen stehen lassen oder, wie geschehen, sogar aus den gemeinsamen Gesprächen ausschließen.

Besonders unverständlich ist die destruktive Haltung des Landes, wenn man bedenkt, dass der Landeshaushalt nach den jüngsten Steuerschätzungen Milliarden-Mehreinnahmen haben wird.


Einladung zu den Gedenkfeiern anlässlich des Volkstrauertages am 19.11.2017


Auch in unserer Gemeinde finden wir uns am Volkstrauertag zum Gedenken an den Ehrenmälern ein und zeigen damit, dass wir die Opfer von Gewalt und Krieg nicht vergessen haben.


Die Gottesdienste finden wie folgt statt:

Evangelische Kirche Liedolsheim
09.45 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Bosch

anschl.: Gedenkstunde zum Volkstrauertag findet unter Mitwirkung der Sängervereinigung 1873 e.V. und der Freiwilligen Feuerwehr Dettenheim, Abt. Liedolsheim, statt.

 

Evangelische Kirche Rußheim
10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Waskow
anschl.: Gedenkstunde zum Volkstrauertag findet unter Mitwirkung des Musikvereins und Herrn Ortsvorsteher Manfred Werner statt.

 

Der Volkstrauertag ist der Erinnerung an die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft gewidmet, er mahnt auch in der Gegenwart zum Frieden. Gerade in den heutigen Tagen, halte ich es für besonders wichtig, an die Folgen von Krieg und Gewalt zu erinnern. Dass wir in Frieden und Freiheit leben, ist keine Selbstverständlichkeit, son-dern das Ergebnis harter Arbeit von Politikerinnen und Politikern, wie auch von Bür-gerinnen und Bürgern, die sich in vielfältigster Art und Weise für Verständigung und Versöhnung zwischen den Nationen einsetzen. Ohne sie wäre z.B. unsere Städtepart-nerschaft nicht denkbar, die Betreuung von Kriegsflüchtlingen nicht möglich.

 

Der Volkstrauertag schaut nicht nur auf die Toten der beiden Kriege zurück, sondern bezieht auch die aktuellen Geschehnisse in aller Welt mit ein. Das Gedenken mahnt uns, aus den Lehren der älteren und jüngeren Geschichte die Fähigkeit zur Versöhnung und zur Wahrung der Menschenrechte zu entwickeln. Nur wenn wir zurückschauen, können wir die Ursachen für Krieg und Gewalt erkennen und diese wirksam bekämpfen, auch um ihnen vorzubeugen.

 

Da das Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart für unsere Zukunft so wichtig ist, lade ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ganz herzlich ein, in diesem Jahr an unserer Gedenkfeier zum Volkstrauer-tag teilzunehmen.

 

Ihre

 

Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin


BNN Aritikel "Plädoyers für geeintes Dettenheim" vom 19. Oktober 2017

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Mit freundlicher Genehmigung der BNN
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BNN Artikel "Weichen für Förderantrag gestellt" vom 19. Oktober 2017

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Alexander Werner / BNN
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Demographischer Wandel: Herausforderung für die Kommunalpolitik
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 18.10.2017 um 19:00 Uhr im Gasthaus "Goldener Ochsen" in Dettenheim

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Einladung Vortrag Demografie zum Download
 Werden wir weniger, älter, ärmer, bunter, anspruchsvoller und aggressiver?
 Kann man hier sinnvoll dagegen steuern?
 Was bedeutet der demografische Wandel für die Kommunalpolitik?
2017-09-30 Einladung Vortrag Demografie.
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Spatenstich für die Seniorenresidenz in Dettenheim am Grundstück Humboldtstraße/Goethestraße - 28. September 2017

Am 28. September 2017 war die Bevölkerung herzlich eingeladen zum Spatenstich für die Seniorenresidenz und seniorengerechte Wohnunge am Grundstück Humboldtstraße/Goethestraße. Das Projekt wurde vorgestellt durch den Vorhabensträger GFS GmbH, Gerd Göbelbecker und Norman Seith. Es sprachen Andreas Bochem, Incura GmbH als Betreiber der Seniorenresidenz und Herr Dipl. Ing. M. Ryzlewicz für die Firma Weisenburger Bau GmbH.


Grußwort Spatenstich

Sehr geehrter Herr Göbelbecker, sehr geehrter Herr Seith, danke für die Einladung.

Heute ist ein bedeutender Tag für Dettenheim den wir in gebührendem Rahmen – und bei strahlendem Sonnenschein - begehen wollen. Ich freue mich, dass so viele Bürgerinnen und Bürger hier sind und damit unterstreichen, wie wichtig das Projekt für Dettenheim ist.

Deshalb möchte ich Sie, liebe Damen und Herren auch zuerst begrüßen, denn für Sie – nein für uns alle hier in Dettenheim – ist die Seniorenanlage. Schon bald ist Pflegebedürftigkeit kein Grund mehr, seine Heimatgemeinde verlassen zu müssen.

Ich begrüße auch die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte die heute anwesend sind. Sie haben mitgeholfen, das Vorhaben umzusetzen und haben sich in zahlreichen Sitzungen mit den unterschiedlichsten Facetten eines solchen Projekts auseinander gesetzt. Auch der Ortschaftsrat von Rußheim ist vertreten, namentlich begrüße ich den Ortsvorsteher, Herrn Manfred Werner.

Mit ihrer Anwesenheit unterstreichen auch die Kirchen, dass ein Seniorenheim eine wichtige und bedeutende Einrichtung in einer Gemeinde ist.
Ich wünsche mir – und ich bin überzeugt dass es so sein wird – dass das Seniorenheim ein fester Bestandteil des Ortsgeschehens wird und die Kirchen werden hierzu einen ganz wesentlichen Teil beitragen. Deshalb freue ich mich, dass ich heute für die katholische Kirche Herrn Pastoralreferent Herrn Nagel, für die evang. Kirchengemeinde Liedolsheim die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Frau Margarete Kammerer und für die evang. Kirchengemeinde Rußheim Herrn Pfarrer Waskow begrüßen kann.

Foto: Werner (BNN)

Ja was sagt man bei so einem bedeutenden Ereignis?
Da braucht es auch bedeutende Worte.

Bei meiner Suche nach einem passenden Zitat bin ich auf einen Ausspruch von Altkanzler Helmut Schmidt gestoßen, der genau ausdrückt, was ich heute denke und fühle. Helmut Schmidt sagte:

„Nach Diskussionen zu Ergebnissen,
nach Ergebnissen zu Entscheidungen und
nach Entscheidungen zu Taten“

Treffender könnte man es doch nicht ausdrücken!


Als ich im April 2015 das Amt der Bürgermeisterin angetreten habe, war das zu einem Zeitpunkt, als der Gesetzgeber durch die Änderung der Heimbauverordnung, den „Pflegemarkt“, wenn man ihn so nennen will, ziemlich durcheinander gebracht hat. Er hat nämlich den Betreibern aufgegeben, dass bis 2019 keine Mehrfachbelegung in den Pflegeheimen mehr zulässig ist. Damit ergab sich natürlich Baden-Württemberg-weit einen immensen Bedarf an Pflegeplätzen. Und so kam auch unser kleines Dettenheim auf die Landkarte einer möglichen Pflegeeinrichtung.

Dieses Zeitfenster – bis 2019 – galt es zu nutzen. Wer bis dahin seine Schäfchen nicht im Trockenen hat, hat das Nachsehen. Ich bin froh, dass wir es geschafft haben. Viele waren daran beteiligt. Allen gebührt Dank. Eine Person möchte namentlich nennen und das ist Herr Köhler. Herr Köhler ist der Bauamtsleiter in unserer Gemeinde und war von Anfang an maßgeblich an dem Projekt beteiligt. Herr Köhler: Herzlichen Dank für die geleistete Arbeit und für Ihr Engagement! Und als Krönung des Ganzen habe ich hier – noch Druckfrisch – die Baugenehmigungen für das Seniorenheim und das Betreute Wohnen!

Ich greife das Zitat von Altkanzler Helmut Schmidt nochmal auf:

Nach den Diskussionen:
im Gemeinderat und mit der Bevölkerung;

Nach den Ergebnissen:
Die Standortentscheidung; Die Auswahl des Betreibers, nämlich der INCURA GmbH,  Das ganze baurechtliche Verfahren…;
 
Ist das – die Baugenehmigung – die Entscheidung;

Und es ist nun an Ihnen, lieber Herr Göbelbecker und Herr Seith, zur Tat schreiten!

Von der Errichtung des Seniorenheims gehen auch noch andere Impulse aus. Ausgehend von dem Pflegeheim und der Anlage zum Betreuen Wohnen entsteht hier ein Nahwärmenetz, bei dem im ersten Schritt die Schule, das Schwimmbad und die Sporthalle versorgt werden können. Auch hierzu hat der Gemeinderat schon grünes Licht gegeben. Ein weiteres spannendes Projekt in unserer Gemeinde.

Von der Küche in der Seniorenanlage, soll auch die Versorgung der Schule und der Kindergärten mit Mittagessen erfolgen. Auch das war uns von Anfang an ein Anliegen und ich freue mich, dass wir damit beim Betreiber auf offene Ohren gestoßen sind.

Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Verfahrensbeteiligten bedanken, die das Projekt bis hierher begleitet haben. Für die weiteren Schritte wünsche ich ein gutes Gelingen, keine Unfälle und weiterhin eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir sehen uns wieder am Tag „X“ 2019 zur Eröffnung der Seniorenresidenz in Dettenheim.


Pressemitteilung vom 14. September 2017
Freie Demokraten FDP – Kreisverband Karlsruhe-Land

Dettenheim/Philippsburg. Die Freien Demokraten lehnen das geplante Rhein-Rückhaltebecken „Elisabethenwört“ in der bisherigen Konzeption mit sogenannten „ökologischen Flutungen“ ab. Dies wurde bei einem Vor-Ort-Termin von FDP-Fraktionsvorsitzenden im baden-württembergischen Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, und FDP-Bundestagskandidaten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land) vor kurzem deutlich. Rülke und Jung trafen sich in Dettenheim mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und ihrem Philippsburger Bürgermeister-Kollegen Stefan Martus. FDP-Bundestagskandidat Christian Jung hatte schon vorher mehrmals das Naturschutzgebiet „Russheimer Altrhein“ auf Elisabethenwört in Rußheim, Huttenheim und Rheinsheim besucht und sich mit Vertretern von Bürgerinitiativen getroffen.

Bei dem Treffen ließen sich die beiden FDP-Politiker alle wichtigen Gründe schildern, weshalb die Kommunen Dettenheim und Philippsburg die bisherigen Planungen kritisch hinterfragen bzw.  großen Teilen der Planungen ablehnend gegenüberstehen. Nach dem aktuellen Wirksamkeitsnachweis der Hochwasserrückhaltemaßnahmen am Oberrhein ist ein kleiner Retentionsraum ausreichend um die Vorgaben des integrierten Rheinprogramms zu erfüllen. Bei genauer Betrachtung kann sogar auf diese Variante verzichtet werden. Der Altrhein müsse auf jeden Fall als Vorfluter erhalten bleiben, um schädliches Grundwasser von der Ortsbebauung Rußheims, den nördlich gelegenen Aussiedlerhöfen und der Ortsbebauung Rheinsheims fernzuhalten. Befürchtet wird zudem neben einer massiven Naturzerstörung durch die Flutungen eine neue Stechmückenproblematik. Im Hochwasserfall dürfe der Retentionsraum Elisabethenwört im Steuerungsregime Hochwasserschutz am Oberrhein zudem erst als letzter der 13 Rückhalteräume geflutet werden, fordern die Bürgermeister.

Nach Ansicht von Christian Jung darf ein sinnvoller Rhein-Hochwasserschutz nicht zur Umweltzerstörung führen. Die geplanten ökologischen Flutungen würden den in den vergangenen 200 Jahren entstandenen Naturraum, bei der großen Variante auch das gesamte Naturschutzgebiet "Russheimer Altrhein" mit seinen geschützten Tier- und Pflanzenarten zerstören. „Ich wiederhole mich: Wir werden bei der anstehenden Bürgerbeteiligung und dem Planfeststellungsverfahren für den Rheinpolder Elisabethenwört alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses Vorhaben in seiner Maximalvariante zu verhindern“, sagte der FDP-Politiker.

FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL (v.l.), Bürgermeisterin Ute Göbelbecker, FDP-Bundestagskandidat Dr. Christian Jung und Bürgermeister Stefan Martus setzen sich gemeinsam für einen durchdachten und ökologisch sinnvollen Rhein-Hochwasserschutz ein. Das Naturschutzgebiet „Elisabethenwört“ darf nicht zerstört werden. (Foto: CB)


Elisabethenwört – Tigermücken

 

Man muss kein Prophet sein um zu sehen, welche Probleme und Gefahren mit den geplanten ökologischen Flutungen im künftigen Rückhalteraum Elisabethenwört auf die Bevölkerung zukommen, meinen die Bürgermeister der Gemeinden Dettenheim und Philippsburg.

 

 

Ganz aktuell nach dem Nachweis der Tigermücke in Karlsruhe weisen Ute Göbelbecker, Bürgermeisterin in Dettenheim und Stefan Martus, Bürgermeister in Philippsburg abermals auf ihre wohl begründeten Befürchtungen hin, dass mit den ökologischen Flutungen auch die Tigermücke und andere Krankheitsüberträger wieder Fuß auf ihren Gemarkungen fassen könnten. Diese Bedenken wurden erneut in einem gemeinsamen Schreiben an die Regierungspräsidentin geäußert.

 

 

Tigermücken können gefährliche Erreger wie Zika-, Chikungunya- und Dengue-Viren übertragen, Asiatische Buschmücken gelten als Überträger des West-Nil-Virus und Enzephalitis- Viren.

 

 

Die klimatischen Prognosen für Tigermücke und Co. sind ausgesprochen gut, die extremen Wetterphänomene  wie Hitzewellen und Starkregen häufen sich.

 

 

Mit den ökologischen Flutungen werden Überschwemmungsflächen großen Ausmaßes geschaffen, die ein idealer Nährboden für diese krankheitsübertragenden Insekten sind.  

 

 

Da beruhigt auch die Aussicht, die Stechmückenbekämpfung vertraglich zwischen den Gemeinden und dem Regierungspräsidium zu regeln nicht, da die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) immerhin   den Rhein vom Kaiserstuhl im Süden bis Bingen im Norden incl. Nebengewässer betreut und auch nicht an allen Stellen gleichzeitig sein kann. Gerade Jahre mit vielen kleinen Hochwasserwellen haben gezeigt,  dass die Kapazitäten der sehr gut arbeitenden KABS dann auch nicht ausreichen.

Bei der Planfeststellung  des Polders Rheinschanzinsel auf Philippsburger Gemarkung im Jahr 2004 wurden ebenfalls solche „Partiellen Flutungen“ genehmigt. Auch dort wurde schon von Seiten der Verwaltung und des Gemeinderats der Stadt Philippsburg vor krankheitsübertragenden Insekten gewarnt. Dies wurde als Utopie abgetan. Die Utopie hat sich mittlerweile bis auf ca. 30 km genähert.

 

 

Rheinbegradiger Tulla hat Mitte bis Ende des 19.Jhdts die Rheinanlieger von Überschwemmungen und Malaria befreit. Warum, so fragen sich die Gemeindeoberhäupter, werden dessen Bestrebungen mit ökologischen Flutungen, die gleiche oder auch gefährlichere Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung darstellen so massiv von Seiten der Behörden und Umweltverbänden gefordert. 

 

 

Warum verfällt man hier in Ökologieromantik und lernt nicht aus der Geschichte! Wer hier am Rhein ohne Not zusätzliche Wasserlöcher schafft und Stechmücken züchtet,  geht grob fahrlässig mit der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort um.

 

 

Die KABS, ein Verein der von den Kommunen am Rhein ins Leben gerufen wurde und von diesen zu 100 % getragen wird, braucht keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bzw. zusätzliche Bekämpfungsflächen um seine Existenzberechtigung zu haben.

 

Hochwasserschutz am Rhein geht auch ohne ökologische Flutungen.



13. September 2017: Freie Wähler - Pressemitteilung (als Download)

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Neubau L602

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Nun geht es los mit dem Neubau der L 602 zwischen Dettenheim OT Rußheim und Philippsburg mit einem Pressetermin am Freitag, den 11. August 2017. Klar ist, dass die alte Straße so nicht mehr verkehrssicher ist und  dringend etwas passieren muss. Trotzdem bin ich mit der Entscheidung zugunsten der Neubauvariante nicht glücklich. Abgesehen, dass der Ausbau auf dem alten Streckenverlauf schon längst Geschichte wäre, befürchte ich durch die direkte und kürzere Anbindung mehr Verkehr für die Ortsdurchfahrten von Rußheim und Liedolsheim. Meine Sorge brachte ich beim Pressetermin zum Ausdruck:


Sehr geehrte Damen und Herren,

Was lange währt wir endlich gut …… ?

Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Sprichwort auch auf den heutigen Tag und das damit verbundene Projekt, nämlich den Neubau der L 602 zwischen Philippsburg und Dettenheim zutrifft. Dem Projekt, wie es nun zur Ausführung kommt, ging eine lange Diskussions- und Planungsphase voraus. Bereits im Jahr 1996 lag ein erster Vorentwurf mit zwei Varianten vor: Entweder ein Ausbau im Bestand mit Entschärfung der Kurven und Verbreiterung der Straße oder eine Neubauvariante.

Der Ortschaftsrat von Rußheim sprach sich bereits im Juni 1997 für die Ausbauvariante aus. Dem schloß sich der Gemeinderat der Gemeinde Dettenheim unter der Leitung meines Amtsvorgängers Armin Göbelbecker und auch der Stadtrat von Philippsburg an. Bei der Ausbauvariante war auch die Weiterführung des Radweges nach Huttenheim mit einer separaten Radwegbrücke vorgesehen.

Im Jahr 1999 wurde das Thema unter meinem Amtsvorgänger Lothar Hillenbrand noch einmal aufgenommen und so kam es im Mai 2000 zu einer Abstimmung im Gemeinderat, bei der  - mit 11:7 Stimmen - nun der Neubauvariante der Vorzug gegeben wurde.

Diese Variante bringt dem Verkehr Richtung Norden eine deutlich kürzere und schnellere Verbindung zur B 35, nach Philippsburg und in die Pfalz. Für die Verkehrsteilnehmer die nach Süden, sprich Richtung Karlsruhe unterwegs sind, gilt natürlich das Gleiche. Es ist die direkte Verbindung aus der Nordpfalz zur B 36 nach Karlsruhe.

Und diese direkte Anbindung wird genutzt werden. Straßen generieren Verkehr. Wo es Verbindungen gibt, werden diese genutzt. Wo es schnelle und direkte Verbindungen gibt, umso mehr. Deshalb ist meine größte Sorge die Zunahme des Verkehrs durch die Ortsteile Rußheim und Liedolsheim. Die Verkehrsprognosen von damals sehen da zwar keine große Gefahr und sprechen nur von einer unwesentlichen Zunahme des Durchgangsverkehrs, „... …allein mir fehlt der Glaube“.

Für die Gemeinde Dettenheim bringt die Straße –neben der Zunahme des Durchgangsverkehrs- noch weitere Nachteile. So haben wir mit Gemeindemitteln einen Buswendeplatz zu realisieren und wie sich die Anbindung zum Badestrand und zum Storchenhof auf Dauer auswirkt, bleibt auch abzuwarten.

Schon heute ist es für Fußgänger und schwächere Verkehrsteilnehmer schwierig und gefährlich die Huttenheimerstraße in Rußheim und die Hauptstraße in Liedolsheim zu queren. In Rußheim verstärkt sich dieser Effekt, da die öffentlichen Einrichtungen, wie z. B. die Grundschule, die Verwaltungsstelle und die Sporthalle auf einer Seite der L 602, die Wohnquartiere größtenteils auf der anderen Seite liegen.

Mein Appell an dieser Stelle: Wir brauchen dringend mehr Fußgängerüberwege über die L 602, ob als Querungshilfe, Zebrastreifen oder als Bedarfsampel, um die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger, insbesondere unserer Grundschüler gewährleisten zu können. Wir sind hier im Gespräch mit dem Regierungspräsidium und dem Landratsamt und sehen es als den richtigen Zeitpunkt an, um hier im Zusammenhang mit dem Neubau eine Verbesserung am Ortseingang von Rußheim zu erreichen. 

Doch wieder zurück zum heutigen Anlass: Als ich im April 2015 ins Amt kam war das Verfahren bereits abgeschlossen; Der Planfeststellungsbeschluss datiert vom

13. September 2013. Als Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim ist es meine Aufgabe Beschlüsse des Gemeinderats umzusetzen und zu vertreten. Das werde ich auch tun. Ich möchte deshalb an dieser Stelle betonen, dass es sich hier um meine persönliche Meinung und Einschätzung handelt, die nicht das Meinungsbild des Gemeinderates wiederspiegelt.

Aber in diesem Fall ist es mir einfach wichtig zu sagen, dass ich die Neubauvariante als nachteilig für unsere Gemeinde erachte, mit deutlichen Folgen für die Bürger und Bürgerinnen und dass ich als Bürgermeisterin eine solche nie forciert hätte. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man sich zuerst mehr Verkehr in den Ort holen kann um dann zu überlegen, wie man ihn wieder hinaus bringt bzw. wie man die Belastung der Anwohner eindämmen kann.

Eine Umgehungsstraße der Ortschaft Rußheim, die im Gemeinderat in diesem Zusammenhang diskutiert wurde, kommentierte der damalige Regierungspräsident Rudolf Kühner mit den Worten „Wunschträume“.

Nichts desto trotz, es ist wie es ist, und die alte Straße ist in einem so schlechten Zustand, dass es mittlerweile wirklich gefährlich ist darauf zu fahren – ich denke dabei vor allem an die Busse, die unsere Kinder zu den Schulen nach Philippsburg bringen - . Und so stehe ich heute mit gemischten Gefühlen hier. Ich hätte mir eine vorausschauendere Betrachtungsweise gewünscht, von allen Beteiligten. So bleibt mir nichts anderes übrig als die Dinge zu nehmen wie sie sind. Vielleicht treffen meine Befürchtungen ja auch nicht ein, oder nicht in dem Maße. Dann korrigiere ich mich gerne.

Heute bleibt mir der Dank, den ich dem Land Baden-Württemberg aussprechen will, dass es die Gelder für die Baumaßnahme zur Verfügung gestellt hat und dass wir, nachdem es nun einmal beschlossene Sache ist, mit der Umsetzung starten können. Ich hoffe, dass die Baumaßnahme zügig und ohne Unfälle umgesetzt werden kann und wünsche allen am Bau Beteiligten ein gutes Gelingen.

Vielen Dank.


11. August 2017: Startschuss für neue Landstraße 602


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BNN Artikel zum Startschuss für neue Landstraße 602 (zum Download)
Mit freundlicher Genehmigung der BNN
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Newsletter Rückhalteraum Elisabethenwört August-2017

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Heinz Neuer, Person und Werk

Kulturforum der Gemeinde Dettenheim erinnert mit einer Ausstellung an das Wirken des verdienten Mitbürgers

Am 14. Juli 2017 wäre Heinz Neuer 100 Jahre alt geworden. Die Gemeinde Dettenheim nimmt dies zum Anlass, mit einer Ausstellung an das Wirken des verdienten Mitbürgers zu erinnern. Heinz Neuer hat im Zeitraum von 1950 bis wenige Jahre vor seinem Tod im Jahr 2013 zahlreiche historische Haus- und Straßenansichten als lavierte Tuschezeichnungen geschaffen und den Großteil dieser Werke der Gemeinde Dettenheim vermacht. Bei seinen Darstellungen legte er großen Wert auf eine historisch authentische Wiedergabe bis in kleinste Einzelheiten. Dazu führte er umfangreiche Recherchen durch, um Details wie die Fachwerkgestaltung herauszuarbeiten, die in vielen Fällen überputzt oder verblendet und selbst mit Hilfe alter Fotografien oft nicht erkennbar waren. Teilweise griff Heinz Neuer auf historische Beschreibungen zurück, um die Situation so darzustellen, wie sie vor fast 300 Jahren bestand. 2004 wurden diese Werke im Rahmen des Kulturforums erstmals zusammenhängend ausgestellt.
Eine Auswahl dieser Bilder steht bei der Ausstellung zum Jubiläumsgeburtstag wieder im Mittelpunkt. Sie wird ergänzt durch Informationen zur Bau- und Hausgeschichte in Liedolsheim. Daneben wird aber auch der Person Heinz Neuer Aufmerksamkeit gewidmet. Ein Mensch mit vielfältigen Talenten, die er zum Wohle seiner Mitbürger eingesetzt hat, ehrenamtlich engagiert in Kommunalpolitik, Genossenschaftswesen, Kriegsgräberfürsorge, dem Natur- und Landschaftsschutz, der Pflege und Vermittlung von Musik und Ortsgeschichte.
Die Ausstellung im Rathaus wird am 14. Juli um 19:00 Uhr mit einer kleinen Feier eröffnet. Die Sängervereinigung Liedolsheim, deren Vorstand Heinz Neuer lange Jahre war, sorgt für den musikalischen Rahmen. Rainer Oberacker würdigt in einem Rückblick den Menschen Heinz Neuer und informiert über Hintergründe seiner Werke. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Am Samstag, den 15. Juli um 17:00 Uhr wird ein Rundgang zu einigen der dargestellten Objekte angeboten mit weiteren Informationen zur Baugeschichte. Treffpunkt ist der Rathausvorplatz. Die Ausstellung ist 17. Juli 2017 bis 12. August 2017 zu den üblichen Dienstzeiten im Rathaus Liedolsheim zu besichtigen.

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Ausstellung - 100 Jahre - Heinz Neuer.pd
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Bilder der Kegel WM

Bilder: Markus Gilliar/GES


Sportkegel Classic - Weltmeisterschaft 2017: Spannung bis zum Schluss

Die deutschen Keglerinnen machten es spannend. Was beim Fußball das Elfmeterschießen ist, ist beim Kegeln der Sudden Victory. Saskia Seitz und Daniela Kicker behielten die Nerven und holten in einem dramatischen Stechen die entscheidenden Punkte! 45:39 so das Ergebnis. Damit war klar: Die deutschen Keglerinnen holten, wie bereits 2009 an gleicher Stelle, den Weltmeistertitel bei der Heim-WM in Liedolsheim. Tosender Jubel erfüllte die Halle.
Auch die deutschen Herren holten eine Medaille , sie erreichten den dritten Platz.
Mit diesem Ergebnis können sich die Kegler sehen lassen. Als einzige Nation schafften es beide deutschen Nationalmannschaften  auf die Siegertreppe. Was für ein Fest, das nach Siegerehrung und einem offiziellen Teil, noch bis spät in die Nacht mit Musik und einem fulminanten Feuerwerk gefeiert wurde. Danke an die Nachbarn, die hierfür Verständnis zeigten.  Es war ein tolles Erlebnis und eine Leistung auf die alle Beteiligten stolz sein können: Sportler, der KVL und die vielen Helferinnen und Helfer gleichermaßen. Dettenheim - das Wimbledon des Kegelsports.

Bilder: KVL



Die POSTEL jubiliert am 5. Mai 2017 in der Pfinzhalle Rußheim

Annette Postel, Chanteuse, Musikkabarettistin und einzige deutschsprachige Operncomedienne jubiliert mit ihren Lieblingschansons, frechen Couplets, Operncomedy und Gänsehauttreibendem.

 

Strohblond und blitzgescheit: Die Postel jubiliert in allen Lagen...

Die Frau ist ein Phänomen: Sie ist blond, sie ist hübsch. Große Stimme sowieso. Sie hat Witz, Intelligenz und ein überschäumendes komödiantisches Temperament. Von Haus aus ist sie Opernsängerin, aber ihre große Leidenschaft gilt dem Chanson, dem Musikkabarett, der Comedy - dem Brettln eben. Und in diesem Genre hat sie alles abgeräumt, was es an Preisen zu vergeben gibt. Mit ihren zahlreichen Programmen ist sie ein begehrter Gast auf Bühnen zwischen Berlin und Zürich, Hamburg und Wien, regelmäßig auf Kreuzfahrt in allen Weltmeeren, im Rundfunk und Fernsehen präsent – und seit 2008 auch ein absoluter Publikumsliebling und Klassiker bei den Festspielen. Mit ihrer faszinierend „akrobatischen“ Stimme.

 

Dem „erotischen Weib mit göttlicher Stimme“, dessen Mentor der große Georg Kreisler war, ist mit dem neuen Programm zu ihrem 20. Bühnenjubiläum ein großer Wurf gelungen: Etwas ganz Eigenes mit hinreißendem Charme, geistvollem Witz und beeindruckender Aura – fernab eines uninspirierten „Best of“. Aber einige köstliche Renommiernummern ihres umfangreichen Repertoires dürfen natürlich nicht fehlen.

 

Der musikalische Bogen ist weit gespannt vom klassischen Chanson der 1920er bis 50er Jahre über Musikkabarett und eigene Chansons bis zur Opernparodie, angereichert mit hier eine Prise Kurt Weill, da eine Prise Georg Kreisler, das ganze gut abgemischt und hinreißend verpackt. Dabei schlüpft sie im fliegenden Wechsel in eine Vielzahl von Rollen, stets stilvoll und geschmacksicher.

Die Chansonniere plaudert aus dem Nähkästchen und lässt an vergnüglichen Szenen des Bühnen- und Alltagslebens teilhaben, die sie seit einiger Zeit in Kurzgeschichten festhält. Begleitet wird Annette Postel bei Lieblingschansons, Operncomedy und frechen Couplets von ihrem Pianisten der ersten Stunde Sebastian Matz.

Das Ganze ist so hinreißend kurzweilig gelungen, dass der Abend wie im Fluge vergeht. Die Premiere in Karlsruhe geriet zu einem großen Fest mit nicht enden wollendem Jubel für eine Entertainerin von Format.


Kennen Sie schon das neue Dettenheimer Backbuch?

„Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden machen“

Dieses Zitat von Francesco Petrarca machten sich die Liedolsheimer und Rußheimer Landfrauen zu Eigen und erstellten zusammen mit der Gemeindeverwaltung ein Dettenheimer Backbuch. Ein ganz besonderer Dank geht an die Fotografin Ira Oberacker, die ganz wesentlich zum Gelingen des Vorhabens beigetragen hat. Ein Dank auch der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, die mit einem finanziellen Beitrag das Projekt unterstützte.

Das Buch kann ab sofort im Bürgerbüro und der Verwaltungsstelle zum Preis von 10 € erwerben werden. Es ist auch ein schönes Geschenk mit einem Stück Heimatgeschichte. Während der Kegelweltmeisterschaft im Ortsteil Liedolsheim wird das Buch auch an einem Verkaufsstand in der Sporthalle angeboten. So wird die Botschaft der Landfrauen in die weite Welt getragen. 



"Warum EU?" - Eröffnung am 27. März 2017

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Mit Genehmigung der BNN
Text/Foto Alexander Werner
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Die zu diesem Thema von Herrn Daniel Caspary, Mitglied des Europäischen Parlaments, initiierte Wanderausstellung ist vom 27. März bis 7. April im Rathaus zu sehen.

 

Zur Eröffnung am 27. März um 19 Uhr spricht Herr Dr. Erwin Vetter, ehem. Sozialminister von Baden-Württemberg. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von der Musikschule Hardt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

 



Freie Wähler Dettenheim: Frühschoppen am Sonntag, den 19. März 2017 um 10.30 Uhr

Die Freien Wähler Dettenheim laden alle kommunalpolitisch interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einem Frühschoppen am Sonntag, den 19. März 2017 um 10.30 Uhr in die Gaststätte Palmgarten im Ortsteil Liedolsheim ein. In ungezwungener Atmosphäre soll über kommunale Themen diskutiert werden.


Frühlingshafte Melodien in der Festhalle Liedolsheim. Junge Philharmonie Karlsruhe zu Gast in Dettenheim

Aus einem Schülerprojekt wurde ein Sinfonieorchester, aus einer verrückten Idee Wirklichkeit und aus ein paar Probetagen im Jahr wird mitreißende Musik: das ist die Junge Philharmonie Karlsruhe, eine Gruppe junger Leute, die viel Freude und Leidenschaft für klassische Orchestermusik miteinander teilt. Das konnte man am vergangenen Freitag deutlich spüren. Den Zuhörern in der gut besuchten Festhalle wurde ein Konzert auf höchstem musikalischem Niveau geboten. Wenn man bedenkt, dass die Künstler innerhalb nur einer Probewoche zu einem solch homogenen Klangkörper zusammenwachsen, verdient diese Leistung Respekt.


Das Publikum konnte sich über drei Premieren freuen. Die Junge Philharmonie Karlsruhe gastierte zum ersten Mal in Dettenheim und Dirigent David Fasold leitete die Formation erstmals. Höhepunkt des Konzertes war die spannende Uraufführung von Keno Hankels Symphonie. Der Komponist war persönlich vor Ort, um die Werksaufführung seines Stückes live mitzuerleben.


Zu Beginn des Konzertes ließen die Musikerinnen und Musiker hoch motiviert bei Haydns Vorspiel zu den „Jahreszeiten“ den Winter hinter sich und brachten mit geballter Spielfreude das „Frühlingserwachen“ in die Festhalle. Mit einer klaren und kräftigen Stimme wurde das Orchester von der Sopranistin Julia Obert unterstützt.


Ein weiterer musikalischer Genuss war Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“. Zwar wirkte dieses Stück sehr sommerlich, passte jedoch nahtlos zum Motte des Konzerts.


Hankels Symphonie zog die Zuhörer in ihren Bann. Dunkel, verträumt, wehmütig, zart und sensibel weckte das Werk stark spätromantische Empfindungen und bot mit sehr dramatischen Impulsen im fließend spannenden Auf und Ab immer wieder aufbrausende Auf- und furiose Ausbrüche.


Zum Abschluss hörten die Besucher vier Sätze aus Schumanns „Frühlingssinfonie“. Dieses Werk brachte der Komponist in nur vier Tagen zu Papier. Wie der Name schon verriet, waren frühlingshafte Melodien, mal idyllisch, mal lustig, zu hören.


Die Musikerinnen und Musiker konnten sich am Ende des Konzertes über stehende Ovationen und lang anhaltenden Applaus freuen. Die Besucher waren sich am Ende einig. Ihnen wurde schöne, klassische Musik auf höchstem Niveau geboten.


Auch den Musikerinnen und Musikern der Junge Philharmonie hat es in Dettenheim sehr gut gefallen. Bereits jetzt liegt eine Anfrage für ein Konzert im Jahr 2018 vor.


Ein besonderes Dankeschön geht an das Helferteam des Musikvereins Liedolsheim, die auch dieses Mal wieder das Publikum verköstigten.



Konzert der Jungen Philharmonie Karlsruhe am 10. März in der Festhalle Liedolsheim

„Jener Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt“ – der bestimmte Robert Schumann in der Arbeit zu seiner ersten Sinfonie. So läutet die Junge Philharmonie Karlsruhe im März 2017 den Frühling ein. Alles steht unter seinem Motto: „O Winter, wende deinen Lauf, im Tale blüht der Frühling auf!“ Denn es kann den Frühling nicht verstehen, wer den Winter nicht kennt. Joseph Haydn lässt seine „Jahreszeiten“ daher auch nicht mit sanfter Brise beginnen, sondern mit heftigen Winterstürmen. Die müssen erst verziehen, ehe die Welt erwachen kann. Wie auch der Faun in Claude Debussys impressionistischem Werk „Nachmittag eines Fauns“ dämmernd erwacht, sich in vielen Facetten sinnlich regend und Schumannschen Frühlingsdrang atmend. Diesem lässt das junge Orchester im zweiten Teil des Konzerts freien Lauf. Frisch verheiratet und 31 Jahre alt schrieb Schumann die komplette Partiturskizze in nur 4 Tagen auf Papier. „Ganz selig“ sei er gewesen, gestand er später, als er die Sinfonie „in feuriger Stunde“ komponiert habe. Die zunächst bildhaften Satzüberschriften (Frühlingsbeginn, Abend, Frohe Gesellen und Voller Frühling) entfernte Schumann vor dem Druck wieder und seine Sinfonie ist eben keine Programm-Musik – sie reiht sich vorbildlich in Beethovens und Schuberts Tradition ein. Nach gelungener Uraufführung im Leipziger Gewandhaus in Jahr 1841 unter keinem geringeren als Felix Mendelssohn-Bartholdy, bringt die Junge Philharmonie Karlsruhe unter der Leitung von David Fasold den Frühling nach Dettenheim.

Ergänzt wird das Programm um Haydn, Debussy und Schumann durch eine Uraufführung des jungen Komponisten Keno Hankel.

Die Junge Philharmonie Karlsruhe, ein seit 2010 in der freien Karlsruher Musikszene musizierendes Ensemble aus Musikstudenten und ambitionierten Laien, präsentiert nun zum dritten Mal ihre „Sinfonietta“. Gegenüber dem großen jährlichen Märzprojekt werden bei der „Sinfonietta“ mit reduzierter Besetzung kleinere Orchesterwerke erarbeitet, um den kammermusikalischen Möglichkeiten des Orchesters mehr Raum zu geben und auch seltener aufgeführten Werken Gehör zu verschaffen.

Programm:

  • Joseph Haydn: Vorspiel zum Frühling aus „Die Jahreszeiten"
  • Claude Debussy: Prélude à l'aprés-midi d'un faune
  • Keno Hankel: Uraufführung
  • Robert Schumann: 1. Sinfonie „Frühlingssinfonie"
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Scoolcard

Der Gesamtelternbeirat  der Stadt Karlsruhe und der Fahrgastbeirat im KVV starten im Internet eine Umfrage zur Schülerbeförderung im KVV-Gebiet. Die eigentliche Frage die dahinter steht ist, ob das Angebot der Scoolcard in der jetzigen Ausgestaltung den Bedürfnissen von Eltern und Schülern entsprechen.
Auch in unserer Gemeinde nutzen viele Schülerinnen und Schüler die Scoolcard. Damit die Umfrage auch die Besonderheiten des ländlichen Raums berücksichtigt, ist eine rege Teilnahme auch aus unserer Gemeinde wünschenswert. Die Umfrage findet sich auf der Seite: www.geb-karlsruhe.de


Neujahrsempfang 2017 der Gemeinde Dettenheim am "Freitag den 13.ten"

Fotos Markus Gilliar/GES


Haushalt 2017

Rede zum Haushalt 2017 vom 20. Dezember 2016

Die ganze Rede können Sie als PDF Datei downloaden (siehe rechts)

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Rede zum Haushalt vom 20. Dezember 2016
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