Informationen zu Corona


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 01.07.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Verordnung des Kultusministeriums über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs unter Pandemiebedingungen wurde am 29. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport notverkündet. Sie tritt heute am 1. Juli 2020 in Kraft. Geregelt wird der Betrieb der öffentlichen und der freien Schulen. Die Grundsätze des Infektionsschutzes sind dabei zu beachten. Für Kinder in der Grundschule besteht zueinander und zu Erwachsenen kein Abstandsgebot. Die Pestalozzischule im Ortsteil Liedolsheim und die Tullaschule im Ortsteil Rußheim haben sich auf die Wiederaufnahme des Schulbetriebs vorbereitet. Die Schulkindbetreuung, die flankierend zur verlässlichen Grundschule angeboten wird, ist gleichfalls wieder am Start. Auch die „Verordnung über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter Pandemiebedingungen (Corona-Verordnung Kita - Corona-VO-Kita)“ tritt am 01.07.2020 in Kraft. Unter diesen Vorgaben wird die Gemeinde Dettenheim die Ferienbetreuung in den letzten beiden Wochen der Sommerferien anbieten. Aktuell gibt es in Dettenheim keine infizierten Personen. Deutschlandweit werden aber wieder steigende Infektionszahlen gemeldet, so dass ich dringend an Sie appelliere, weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten und untereinander Abstand zu wahren.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg wird einer erweiterten Teststrategie folgen. Die gezielten Testungen sollen die Ausbreitung von SARS-Cov-2 weiter eindämmen. Im Einzelnen ist vorgesehen, die Testung symptomatischer Personen entsprechend der RKI-Empfehlung vorzunehmen. Die gezielte Untersuchung erfolgt bei asymptomatischen Personen im Umfeld bestätigter COVID-19 Fälle bei Kontaktpersonen der Kategorie I, Kontaktpersonen und die über die Corona Warn-App identifiziert wurden. Gezielte Untersuchungen gibt es auch soweit im Rahmen von Ausbrüchen in z.B. in Gemeinschaftsunterkünften, in Betrieben oder in Pflegeheimen erhöhte Infektionen auftreten. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Testung bei Aufnahme in stationäre Pflegeeinrichtungen gerichtet. Je nach epidemiologischer Lage sind intensivierte Testungen von asymptomatischen Personen wie z.B. Personen, die in Krankenhäusern oder stationären Pflegeeinrichtungen tätig sind, vorgesehen.
Hoffen wir, dass alle diese Maßnahmen dazu beitragen, die Infektionslage unter Kontrolle zu halten. Jede/Jeder ist in seinem Umfeld gefordert, sich verantwortungsbewusst zu verhalten, um eine Eigengefährdung und die Gefährdung der Mitmenschen zu vermeiden.

Bleiben Sie gesund!

Ihre
Ute Göbelbecker


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 24.06.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Neuigkeiten zum Thema „Corona“. Die Landesregierung hat gestern die Corona-Verordnung komplett neu gefasst. Sie tritt ab dem 01. Juli in Kraft und bringt weitreichende Änderungen mit sich.

Die Corona-Verordnung wurde in den vergangenen Monaten aufgrund der veränderten Lage zumeist für Lockerungen von Maßnahmen mehrfach geändert, mit der neuen Verordnung soll vieles übersichtlicher und leichter verständlich werden. Die neue Verordnung ist wie folgt gegliedert:
§§ 1 bis 3 sind ein allgemeiner Teil. § 2 regelt die allgemeinen Abstandsregeln und § 3 die Regelungen zur Maskenpflicht. Die §§ 4 bis 8 enthalten speziellere Regelungen, die aber für viele Lebensbereiche gelten. Die neue Verordnung ersetzt auch einige Einzel-Verordnungen.

In den §§ 9 bis 14 sind speziellere Regelungen für bestimmte Lebenssituationen wie Ansammlungen, Veranstaltungen oder Versammlungen gemäß den Artikeln 4 (Religionsfreiheit) und 8 (Versammlungsfreiheit) des Grundgesetzes zu finden. Betriebsverbote sind nur noch für wenige Bereiche vorgesehen. Die überarbeitete Verordnung bestimmt die Anwendbarkeit der allgemeinen Infektionsschutzvorgaben für bestimmte Einrichtungen und Betriebe.

Die Kommunen und Landkreise erhalten die Ermächtigung auf die konkreten Verhältnisse vor Ort reagieren können. Betrachtet man die hohen Infektionszahlen in einem Fleischwerk im Kreis Gütersloh so zeigt sich, dass diese Regelungen durchaus Sinn machen. Damit kann vor Ort schnell reagiert werden ohne landesweite Regelungen und Beschränkungen treffen zu müssen.

Die wichtigsten Änderungen der neuen Verordnung hier im Überblick:

Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in § 9.
Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept mehr nötig. Dies gilt etwa für Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.

Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben. Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt. Clubs und Diskotheken dürfen ebenso wie Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen weiterhin nicht öffnen.
Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.

Hier vor Ort öffnen wir die Sporthallen und sind dazu mit den Vereinsvertretern im Gespräch. Die Bücherei ist wieder geöffnet, allerdings ist eine Voranmeldung erforderlich. Das Schwimmbad bleibt geschlossen, da die Hygieneanforderungen nur schwer umsetzbar sind. Ich denke das ist bei den aktuellen Temperaturen auch vertretbar und die Baggerseen bieten unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln einen guten Ersatz.

So können wir dem Sommer zuversichtlich und mit neuer Lebensfreude entgegen sehen. Auch die Kinder dürfen wieder in die Schule und den Kindergarten gehen. Auch wenn vieles noch nicht so ist wie in der Zeit vor Corona, so müssen wir doch alle versuchen, aus dieser Zeit das Beste zu machen. Schauen wir mal, wie sich die Infektionszahlen entwickeln.

Bleiben Sie gesund, halten Sie Abstand, vermeiden Sie Kontakte wo möglich.
Ich wünsche Ihnen weiterhin eine gute Zeit.

Ihre

Ute Göbelbecker


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 05.06.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit Wirkung zum 06.06.2020 tritt die CoronaVO Sportstätten in Kraft. Diese enthält Regelungen für alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, Tanzschulen und dergleichen. Für die Details verweise ich auf den Verordnungstext und die Presseerklärung der Landesregierung. Auf was ich näher eingehen möchte, sind die Regelungen zu den Baggerseen und was das für unsere beiden Seen in Liedolsheim und Rußheim bedeutet. Die Regelung der Badeseen in § 2 der CoronaVO Sportstätten greift nämlich nicht für unsere Seen, da wir keine Badeseen mit kontrolliertem Zugang haben. Für Badeseen ohne kontrollierten Zugang gelten die Regelungen der allgemeinen CoronaVO. Das bedeutet, dass die frei zugänglichen bzw. nicht kontrollierten Badeseen/-stellen den allgemein geltenden Distanz- und Verhaltensregeln für das Verhalten im öffentlichen Raum unterliegen. Nach aktuellem Stand ist zu anderen Personen im öffentlichen Raum ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, was lt. Sozialministerium auf einer Liegefläche einer Fläche von 10 Quadratmetern entspricht. Beim Badebesuch kommt es somit auf die Verantwortung und Disziplin eines jeden einzelnen Besuchers an, damit der Badebetrieb in dieser Badesaison aufrechterhalten werden kann und nicht untersagt werden muss. Unabhängig von den Vorgaben der CoronaVO sind auch die Bestimmungen der Polizeiverordnungen zu den Baggerseen einzuhalten. Dort ist u.a. geregelt, dass das Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb der gekennzeichneten Parkflächen verboten ist, gleichfalls das Abbrennen von offenen Feuern und das Grillen. Hunde dürfen während der Badesaison nicht mit an den Badestrand gebracht werden.

Zu Baggerseen gab es in den letzten Wochen widersprüchliche Rechtsauffassungen, was auch zu unterschiedlicher Handhabung in den Gemeinden geführt hat. Wir haben uns immer auf den Standpunkt gestellt, dass der Aufenthalt an unseren Baggerseen möglich ist, soweit die Personen immer ausreichend Abstand zueinander einhalten. Unsere Rechtsauffassung wurde in dieser Hinsicht bestätigt. Darüber hinaus hat sich gerade am letzten Wochenende gezeigt, dass die Sperrung von Seen und Parkflächen nicht sinnvoll sind und das Problem dadurch nur verlagert wird. Mit der Überwachung der Einhaltung der Abstandsflächen ist der Polizeivollzugsdienst beauftragt, was aber natürlich nur punktuell erfolgen kann.

Meine Befürchtung ist, dass evtl. die Baggerseen doch geschlossen werden müssen, wenn die Corona-Regeln von den Besuchern nicht eingehalten werden. Durch den zu erwarteten verstärken Besucherandrang in diesem Sommer wird mehr Druck entstehen. Ich appelliere daher an alle Besucher, egal ob ortsansässig oder Gäste von auswärts, sich verantwortungsvoll zu verhalten und die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Nur so wird sichergestellt, dass alle Erholungssuchenden ihren Aufenthalt an den Seen in diesem Sommer dauerhalft genießen können.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, bleiben Sie gesund!

Ihre

Ute Göbelbecker


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 02.06.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

was für eine verrückte Zeit, immer noch! Und trotzdem hatte man über die Pfingstfeiertage ein Stück Normalität erleben können. Sonne satt, die zum Radfahren, Wandern und Aufenthalt im Freien einlud.

Auch unsere Gastwirte durften wieder öffnen, unter Einhaltung von strengen Hygienevorgaben. Diese schrecken wohl viele Menschen ab, denn der Ansturm auf die Gaststätten blieb bisher aus. Mein Appell daher an Sie, liebe Dettenheimerinnen und Dettenheimer: Unterstützen Sie unsere Gastwirtschaften! Dettenheim ist bekannt für seine gute Gastronomie und so soll es auch nach Corona bleiben. Die Wirtsleute brauchen jetzt dringend Ihre Gäste, zumal größere Festivitäten noch immer nicht möglich sind. Aber ich hoffe doch sehr, dass auch Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und sonstige Familienfeste bald wieder möglich sein werden.

Die Landesregierung hat zum Pfingstwochenende zahlreiche Lockerungen beschlossen und weitere angekündigt. Das hat zu sehr vielen Anfragen von Vereinsvertretern, Gewerbetreibenden, aber auch von Privatpersonen im Rathaus geführt. Neben der allgemeinen CoronaVO, die zum 27.Mai und 02.Juni geändert wurde, gibt es z.B. die CoronaVO Gaststätten, die zum 30.Mai und dann nochmals geändert zum 02.Juni in Kraft getreten ist. Alleine letzte Woche mussten sieben verschiedene CoronaVO angewendet und die darin enthaltenen Vorgaben umgesetzt werden. Es ist sehr schwierig den Überblick zu behalten, ich möchte fast sagen unmöglich. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus machen das hauptberuflich, wie soll sich da der "normale" Bürger noch zurecht finden? Die andere Arbeit im Rathaus leidet unter dieser Flut von Vorschriften und ich bitte ausdrücklich um Ihr Verständnis, wenn nicht alle Anfragen und Arbeiten zeitnah abgearbeitet werden können. Mit den Pfingstferien beginnt auch die Urlaubszeit und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die in den letzten Wochen stark gefordert waren, haben diesen wirklich verdient. Eine Gemeindeverwaltung ist „systemrelevant“ und ich möchte mich an der Stelle bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für Ihre Arbeit und Ihr Engagement bedanken!

Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute! Halten Sie die Hygiene- und Abstandsregeln ein, damit die geringen Infektionszahlen gehalten werden können.

Ihre

Ute Göbelbecker   


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 25.05.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es war viel los am Vatertag, obwohl die traditionellen Feste dieses Jahr nicht stattfinden konnten. Bei sommerlichen Temperaturen zog es die Menschen nach draußen in die Natur. Die Polizei kontrollierte landesweit, ob die Menschen auch Abstand hielten. Erstmal geöffnet waren auch wieder die Biergärten und Gaststätten - unter strengen Bedingungen. Das Wochenende verlief insgesamt ruhig, zumal ab Samstag auch der in der Natur dringend benötigte Regen einsetzte.


Die vielen Regelungen der letzten Wochen zu Lockerungen in den unterschiedlichsten Bereichen machen es schwierig, den Überblick zu behalten und immer zu wissen, was gerade erlaubt ist und was nicht. Im Zweifelsfall gilt es zu prüfen: Kann ich Abstand halten? Können die Hygienevorgaben eingehalten werden?  Ist der Kontakt erforderlich? Jeder ist gehalten, sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Und die Menschen haben gezeigt, dass Sie das können, sonst hätten wir auch in Deutschland weit höhere Infektionszahlen und  Todesfälle gehabt.


Dass die Zahlen bei uns derzeit auf einem niedrigen Niveau sind, sollte uns nicht unvorsichtig oder gar überheblich machen. Wo es derzeit zu hohen Infektionszahlen kommt, sind neben den medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen insbesondere Orte, an denen Menschen eng zusammenleben und es an Sauberkeit und Hygiene mangelt. Die Bilder von den Unterkünften der in den Schlachthöfen beschäftigten Menschen sind unserem Land nicht würdig. Die Politik hat hier lange weg geschaut, denn bekannt waren die Verhältnisse. Und auch wir Verbrauchern müssen uns an die eigene Nase fassen, wenn wir immer billigere Lebensmittel fordern. Auch international ist deutlich erkennbar, dass in armen Ländern und Ländern mit einem schlechten Gesundheitssystem sehr viele Todesfälle zu beklagen sind.
 
Bei uns in Deutschland lassen die Zahlen Öffnungen zu und die Wirtschaft braucht das dringend. Die wirtschaftlichen, finanziellen und auch sozialen Auswirkungen der Pandemie sind enorm und werden über Jahre noch zu spüren sein. Einen Ausgleich zwischen all diesen Aspekten und Ansprüchen zu finden ist derzeit die Aufgabe unserer Regierenden, um die ich sie nicht beneide. Begleiten wir sie kritisch, hinterfragen wir die Maßnahmen, aber bleiben wir dabei sachlich und fair. Wir brauchen alle noch einen langen Atem.

Ihre
Ute Göbelbecker   


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 18.05.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Blick auf den heutigen Montag weckte viele Erwartungen, insbesondere bei den Eltern die auf die Betreuung ihrer Kinder in den KiTas angewiesen sind. Nach wochenlanger Betreuung zuhause ist der Bedarf groß, als Entlastung für die Eltern aber auch für eine gute Entwicklung der Kinder im Kreise von Gleichaltrigen. Aber welche Kinder dürfen in die Betreuung, nach welchen Kriterien und unter welchen Voraussetzungen? Hierzu gab das Kultusministerium Hinweise und Empfehlungen und war auch im Austausch mit den betroffenen Institutionen. Die Verordnung dazu wurde aber erst am Wochenende veröffentlicht. Viel zu kurzfristig, weshalb die meisten KiTas dazu übergegangen sind, die erweiterte Öffnung erst zum 25. Mai umzusetzen. So auch die Dettenheimer Kindergärten. Betroffene wissen um die Irritationen zwischen Kultusministerium, den Trägern der Einrichtungen und den Kommunen. Dazu möchte ich nur anmerken, dass vieles vorher kommuniziert werden kann, Schreiben, Presseerklärungen, Hinweise und dergleichen aber keine Rechtkraft entfalten, hierzu braucht es in einem Rechtsstaat immer noch Gesetze.  Diese Rechtsgrundlage haben wir nun mit der 1. ÄnderungsVO zur CoronaVO vom 09.05.2020 in der Hand, die am Samstag im Wege der Notverkündung bekannt gegeben wurde und heute in Kraft tritt. Auf Details kann ich an der Stelle nicht eingehen, das würde den Rahmen sprengen, verweise Sie daher auf die Veröffentlichungen der Landesregierung, die sie in Teilen auch auf unserer Homepage abrufen können. Es bleibt mir daher nur, bei den Eltern weiterhin um Geduld zu bitten, unsere Kindergärten arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung.

Weitere Änderungen, die mit dem heutigen Tag in Kraft treten betreffen die Hochschulen, den Aufenthalt im öffentlichen Raum, den Betrieb von Gaststätten und vielen anderen Bereichen. Und in der Presse werden schon die nächsten Öffnungen und Erleichterungen diskutiert. Mir persönlich geht das alles zu schnell, wenn ich auch verstehe, dass die Menschen ungeduldig werden und auch wirtschaftlicher Druck bei Firmen, Institutionen, Einrichtungen, Vereinen und dgl. besteht. Die Verantwortlichen müssen jetzt sehr darauf achten, dass die Maßnahmen nachvollziehbar und begründet sind, sonst wird die Akzeptanz in der Bevölkerung immer mehr abnehmen, nicht nur bei Extremisten und Verschwörungstheoretikern.

Was neben den vielen Detailfragen die es zu klären gibt, nicht aus den Augen und dem Bewusstsein verschwinden darf:  Es geht um unsere Gesundheit und unsere Gesellschaft. Der Virus ist da und wird uns noch lange begleiten. Unser Handeln muss daher im Lichte des Infektionsgeschehens stehen. Und das heißt weiterhin: Kontakte beschränken, auf Hygiene achten, Abstand halten! Und auch die Ehrlichkeit, dass dies nicht in allen Bereichen und Lebenssituationen bis ins Letzte möglich sein wird.

Handeln Sie daher verantwortungsbewusst, sich selbst  und Ihren Mitmenschen gegenüber. Wir alle haben dies in den letzten Wochen getan und damit riesige Erfolge erzielt. Weiter so!

Ihre
Ute Göbelbecker

Betrifft Lockerungen

Endlich kommen die lang ersehnen Lockerungen. Vergnügungs- und Gaststätten dürfen unter Auflagen wieder öffnen, auch Kosmetikstudios und medizinische Fußpflege. Sportstätten dürfen öffnen, so dass Sport im Freien wieder möglich ist. Wichtig sind auch die Änderungen bei den Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen. Die Menschen dort mussten über Wochen auf persönliche Kontakte mit ihren Angehörigen verzichten. Telefonate und Videochats konnten das nur bedingt ersetzen. Besser als nichts ist das allemal, aber auf Dauer sieht so lebenswertes Leben nicht aus. Und doch steigt mit der erweiterten Besuchsmöglichkeit natürlich auch das Infektionsrisiko. Die Pflegeheime müssen hier ganz streng auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen achten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioren-Residenz Dettenheim geben seit vielen Wochen ihr Bestes und können noch lange nicht aufatmen. Ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Senioren-Residenz Dettenheim bedanken. Sie leisten seit Wochen unbeschreiblich viel und ich freue mich über die Rückmeldung, dass in der Senioren-Residenz alles sehr gut läuft. Die neue Einrichtungsleitung hat sich sehr gut in ihre neue verantwortungsvolle Aufgabe eingelebt. Es ist schön, dass unsere Vereine und auch Einzelpersonen an das Pflegeheim denken und ihre Anerkennung auch in Taten zum Ausdruck bringen. So hatten z. B. die Landfrauen selbstgebackenen Kuchen ins Pflegeheim gebracht, worüber man sich dort sehr gefreut hat. Solche Aktionen dürfen gerne aufgegriffen werden. Jede und jeder kann mit seinen Fähigkeiten etwas dazu beitragen, den Alltag der Bewohner und Mitarbeiter aufzuhellen. 

Insgesamt fällt es zunehmend schwer, einen Überblick über die vielen Regelungen zur Corona-Verordnung zu behalten. Die Gemeindeverwaltung veröffentlicht auf der Homepage der Gemeinde die neuen Regelungen, Sie finden dort auch Links zu den offiziellen Seiten der Landesregierung. Persönlich freue ich mich über die neu gewonnenen Freiheiten, bin aber gespalten in Bezug auf das Infektionsgeschehen. Mehr Begegnungen bedeuten zwangsläufig mehr Ansteckungen, auch wenn wir uns alle bemühen die Hygienevorgaben einzuhalten. Die Gesundheitsbehörden hatten in den letzten Wochen Zeit Strukturen aufzubauen und Kapazitäten zu erweitern. Auch die Versorgung mit Schutzausrüstung und Masken ist besser als noch vor Wochen. Hoffen wir, dass die Maßnahmen ausreichen um das Infektionsgeschehen auf einem beherrschbaren Level zu halten. Deshalb sind wir alle gefordert, nicht nachlässig zu werden und die Hygienebestimmungen einzuhalten.

Ihre
Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 13.05.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am vergangenen Freitag hat uns die 8. Corona-Verordnung der Landesregierung erreicht und seither folgten ihr zahlreiche weitere Verordnungen, die die Rückkehr in ein normales Leben organisieren sollen. Die Rückkehr zur Normalität gestaltet sich tatsächlich aufwendiger als das Herunterfahren des Alltagslebens vor vielen Wochen.

Wir sind im Rathaus nun vor die Aufgabe gestellt, all diese Regelungen für unsere Gemeinde vor Ort umzusetzen. Deshalb stehen wir in Kontakt mit Geschäften, Gastronomie, den Sportvereinen und vielen anderen Akteuren, um individuelle Lösungen und Hygienekonzepte auszuarbeiten und abzustimmen.

Seit dem Ausbruch des Virus und der damit verbundenen Pandemie ist es meine Aufgabe als Bürgermeisterin und die Aufgabe der Verwaltung, die Bürgerinnen und Bürger von Dettenheim zu schützen und insbesondere Gefahren für die Menschen in unserer Gemeinde zu minimieren, die durch ihr Alter oder durch Vorerkrankungen besonders gefährdet sind. Unser Ziel war und ist es, den Virus auszubremsen. Gemeinsam mit Ihnen ist uns das bisher hervorragend gelungen!

Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich bei Ihnen allen bedanken. Durch Ihr besonnenes und rücksichtsvolles Handeln ist es uns gelungen, die Ausbreitung des Virus in unserer Gemeinde und in der Region einzudämmen.

Nun gilt es die Vorsicht beizubehalten und die Hygienevorgaben einzuhalten. Mit Sorge verfolge ich die Diskussionen in den Medien, die Demonstrationen in den Städten und wie eine bisher verständnisvolle und friedliche Stimmung zu kippen droht. Es ist erschreckend, wie extreme Gruppierungen sich die Angst der Menschen zunutze machen, um zu manipulieren und zu radikalisieren.

Deshalb appelliere ich an Sie: Bitte prüfen Sie alle Informationen auf ihre Herkunft und Glaubwürdigkeit. „In der Krise beweist sich der Charakter“ hat Altkanzler Helmut Schmidt einmal gesagt. Wie Recht er hatte.

Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, wie sich unsere nächsten Wochen und Monate entwickeln. Achten Sie auf sich selbst, Ihre Familien und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie gesund!

Ihre
Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 06.05.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

eine gute Woche für unsere Kinder, die Spielplätze sind seit heute wieder geöffnet. Und wer am Rathaus vorbeispaziert sieht viele bunte Bilder an den Fenstern. Sie stammen vom Malwettbewerb „Dettenheim bleibt zuhause“. Schön, dass sich so viele Kinder daran beteiligt haben. Die Bilder bleiben bis zu den Pfingstferien hängen, damit alle sehen können, wie kreativ die Dettenheimer Kinder sind. Im Laufe der Pfingstferien schicken wir die Bilder dann zusammen mit einer Überraschung an die kleinen Künstler zurück.

Auch sonst hat sich in den vergangenen Tagen viel getan. Die Wiedereröffnung der Friseurgeschäfte steht stellvertretend für die Rückkehr ins „normale Leben“ in vielen Bereichen. Spürbar auch die Zunahme des Straßenverkehrs und des ÖPNV. Die teilweise Öffnung der Schulen und Ausweitung der Notbetreuung in den Kindergärten trägt ihren Teil dazu bei. Für die Gastronomie und das Hotelgewerbe wurden Termine für die schrittweise Eröffnung genannt. Kontaktloser Outdoorsport wird wieder eingeschränkt möglich sein. Auch ein Fahrplan für die Rückkehr der Schüler bringt nun Perspektiven und beendet die Ungewissheit, wenn es auch sicher nicht so schnell geht, wir es sich Eltern und Kinder wünschen.

Die Landesregierung wird ein Ampelsystem zur Darstellung des Infektionsrisikos verschiedener Bereiche, Institutionen und so weiter einführen, so dass wir alle verstehen können, was die Regierung uns sagt und wir selbst sehen können wo die Perspektiven liegen.
Fast überlagert und doch beeinflusst von der Corona-Krise hat die EnBW den voraussichtlichen Zeitraum des Abbruchs der Kühltürme am Standort Philippsburg veröffentlicht. Als voraussichtlicher Zeitraum sind der 14. und 15. Mai 2020 vorgesehen. Weil die Beobachtung der Sprengung zu Menschenansammlungen führen könnte, die mit den staatlichen Verordnungen zur Coronavirus-Pandemie nicht vereinbar sind, wird der genaue Termin der Sprengung mit Datum und Uhrzeit nicht vorab bekannt zu geben.

Viele weitere Lockerungen werden diskutiert. Diese werden zunehmend in die Verantwortung der Bundesländer gelegt, um besser auf die lokalen Besonderheiten und Verhältnisse eingehen zu können. Wir alle verfolgen das gespannt in der Presse.

Auch ich freue mich über die neu gewonnen Freiheiten, möchte aber an der Stelle nochmal eindringlich an Sie appellieren. Die Lockerungen können nur vollzogen werden, und werden nur dauerhalt Bestand haben, wenn das Infektionsgeschehen kontrollierbar bleibt. Halten Sie deshalb ausreichend Abstand, egal wo Sie sind und achten Sie auf die Hygiene.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute, erfreuen Sie sich an dem schönen Wetter und den Müttern einen schönen Muttertag, den verwöhnt werden darf man trotz Corona.

Ihre
Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 29.04.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ab dem 4. Mai gehen viele Firmen schrittweise wieder in den Normalbetrieb. Geschäfte dürfen öffnen, die Notbetreuung in Schulen und Kindergärten wird ausgeweitet. Auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung kehren aus dem Zwei-Schicht-Betrieb wieder an ihre Arbeitsplätze zurück. Die Einhaltung der Hygienevorgaben und damit den Schutz der Mitarbeiter wurde organisatorisch in den letzten Tagen umgesetzt. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter wurden dazu teilweise mit Infektionsschutzscheiben ausgestattet, Abstandsregeln können überall eingehalten werden. Die Büros werden nur mit je einem Mitarbeiter zeitgleich besetzt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Händedesinfektion. Alle Maßnahmen dienen dazu, das Ansteckungsrisiko innerhalb der Belegschaft und von Besuchern zu minimieren. Deshalb wird die persönliche Vorsprache im Rathaus weiterhin nur nach vorheriger Anmeldung und Terminabsprache möglich sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen Sie telefonisch und per E-Mail zu den bekannten Öffnungszeiten. Die Verwaltungsstelle Rußheim ist donnerstags besetzt. Diese Vorgehensweise hat sich in den letzten Wochen gut bewährt und wir werden bis auf weiteres daran festhalten. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie sich die Infektionszahlen entwickeln, daran werden wir weitere Schritte in Richtung Normalität ausrichten.

Ich wünsche Ihnen einen schönen ersten Maifeiertag und ein schönes langes Wochenende, bleiben Sie gesund!

Ihre
Ute Göbelbecker


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 27.04.2020


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ab heute gilt Maskenpflicht. Wir werden uns an das Bild maskierter Menschen gewöhnen. Wer Einkaufen geht oder mit dem ÖPNV fährt muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das kann eine Maske, gerne selbstgenäht oder ein Tuch oder Schal sein, so die Worte unseres Ministerpräsidenten bei seiner Presseerklärung. Die Landesregierung empfiehlt das Tragen einer solchen auch dort, wo der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann.

Ich finde unsere Regierung, ob Bund oder Land hat in der Corona-Krise bisher gut agiert. Wenn Frau Merkel sagt: „Es ist ernst, nehmen Sie es ernst“, dann folge ich ihr und ich teile auch ihre Sorge, dass mit „Öffnungsdiskussionsorgien“ und dem sich gegenseitigen überbieten von neuen Vorschlägen, die Gefahr besteht, dass das jetzt erreichte zu schnell wieder verspielt werden könnte. Andererseits sind auch die Forderungen aus der Wirtschaft verständlich, dass ein Shutdown in der jetzigen Form nicht mehr lange durchzuhalten ist. Und so erleben wir, wie unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse aufeinandertreffen, wie die Politik ringt, um den richtigen Weg zu finden. Wie sie letztlich Entscheidungen treffen muss, ohne die Sicherheit zu haben das Richtige zu tun, und sich korrigiert und weiterentwickelt. Die mittlerweile 7. Corona-Verordnung zeugt davon.

Das alles kann ich mittragen, auch wenn dadurch massive Beschränkungen in den Grundrechten verbunden sind. Was ich nun aber bei der „Maskenpflicht“ erlebe stimmt mich sehr bedenklich. Die gleichen Politiker, Wissenschaftler und wissenschaftlichen Institutionen, die noch vor kurzem eine Pflicht zum Tragen von Masken abgelehnt haben, diese als unnötig bezeichnet haben, als reine Höflichkeitsgeste und teilweise sogar als Virenschleuder, sind sich nun weitgehend einig: Wir sollen nun doch Masken tragen. Es gibt aber keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Nutzen einer Mund-Nasen-Bedeckung, keine Studien und belastbaren Zahlen. Auch die WHO hält eine Maskenpflicht für nicht sinnvoll. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) äußert sich wie folgt: Das Tragen einer Maske sei etwa dann sinnvoll, wenn eine Person krank ist. Dann könne der Mundschutz helfen, um andere nicht mit dem Coronavirus anzustecken, so Michael Ryan, WHO-Nothilfedirektor. Die Weltgesundheitsorganisation ist aber der Meinung: Wenn die Menschen generell einen Mundschutz tragen, hilft das nicht gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

Mein Eindruck ist, dass das Thema eine Eigendynamik entwickelt hat. Einzelne Länder, Politiker und sogar einzelne Kommunen haben das vorgemacht, niemand will nun zurück stehen im Kampf gegen Corona und als zaghaft und unentschlossen gelten. Man könnte ja sagen „dann tragen wir eben Masken, es wird schon nicht schaden“, aber auch das ist nicht abschließend geklärt und könnte sich als Trugschluss erweisen. Ich erlebe nun Menschen, die Angst haben, wenn ihnen andere Menschen ohne Maske begegnen. Das Tragen von Masken wird an vielen Orten gefordert, auch da wo dies nicht durch die Corona-VO gedeckt ist. Ich habe die Sorge, dass sich die Menschen in einer falschen Sicherheit wiegen, wenn sie und ihr Gegenüber eine Maske tragen, weil sie daraus den Schluss ziehen „mit Maske bin ich geschützt, es kann mir nichts passieren“.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, meine Presseerklärung ist heute von meiner persönlichen Einschätzung zur Maskenpflicht geprägt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Stückchen Stoff vor Mund und Nase die Ausbreitung von Coronaviren wirksam verhindern kann. Das erscheint mir zu profan. Natürlich werde auch ich ab heute beim Einkaufen und im ÖPNV eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und ich werde bei offiziellen Verlautbarungen den Wortlaut der Landesregierung wiedergeben. Ich sehe uns aber jetzt an einem Punkt, an dem wir sehr wachsam sein müssen, dass unsere Grundrechte nur da beschränkt werden, wo mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit der Zweck, nämlich die Vermeidung von Infektionen und die Verlangsamung der Ausbreitung des Virus, erreicht werden kann. Wo nicht, verbietet sich ein staatlicher Eingriff. Und dazu braucht es wissenschaftliche Erkenntnisse und Bewertungen, die sich auf Daten und Fakten stützen und nicht einen politischen Mainstream bedienen. Alle Maßnahmen müssen dieser Prüfung standhalten. Was nachweislich und messbar hilft, ist Hygiene und ausreichend Abstand. Und darauf möchte ich Sie eindringlich hinweisen, egal ob mit oder ohne Maske: Achten Sie auf Hygiene und halten Sie einen Mindestabstand von 1,50 m ein!


Ihre
Ute Göbelbecker


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim vom 22.04.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute möchte ich mich besonders an die Eltern von Kleinkindern und Grundschülern  wenden. Die Landesregierung hat entschieden, dass die Kindergärten und die Grundschulen vorerst geschlossen bleiben. In den weiterführenden Schulen beginnt am 4. Mai 2020 ein stufenweiser Einstieg mit Schülerinnen und Schülern aller allgemeinbildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Ab dem 27. April 2020 werden in die Notbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen auch Schüler der 7. Klasse einbezogen, bisher bestand dieses Angebot nur bis zur 6. Klasse. Darüber hinaus sollen auch Eltern, bei denen beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende, aufgrund ihres Berufes eine Präsenzpflicht am Arbeitsplatz haben und diese vom Arbeitgeber bestätigt wird, die Notbetreuung in Anspruch nehmen können. Neu ist damit, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Elternteile bzw. die/der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gestellt werden. Neben der Bescheinigung des Arbeitgebers, bedarf es der schriftlichen Erklärung beider Erziehungsberechtigten bzw. von der/dem Alleinerziehenden, dass eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
 
Wichtig zu beachten ist: Weil der reguläre Betrieb von Kindertageseinrichtungen sowie der Schulbetrieb in weiten Teilen weiterhin untersagt ist, bleibt es eine „Notbetreuung“ und kann wie bisher nur in kleineren Gruppen durchgeführt werden. Die derzeit gültige Verordnung legt die zulässige Gruppengröße in Kitas und Schule fest. Nach dem derzeitigen Stand beträgt die Gruppengröße bei Kitas höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße nach der Betriebserlaubnis, in Schulen die Hälfte des jeweiligen Klassenteilers. Aus Gründen des Infektions- und Gesundheits-schutzes kann die Gruppengröße auch reduziert werden. Es kann deshalb im Einzelfall dazu kommen, dass die räumlichen und personellen Betreuungskapazitäten nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen. Die o.g. Änderungsverordnung sieht in diesem Fall eine Belegung nach Prioritäten vor. Die Betreuung findet in der Einrichtung statt, in der das Kind betreut wird, Tagesmütter arbeiten aktuell noch nicht.
 
Die Kindergärten in Dettenheim stehen in kirchlicher Trägerschaft. Benötigen Sie eine Notbetreuung im Kindergarten, so wenden Sie sich an die Kindergärten. Benötigen Sie eine Notbetreuung für Ihr Schulkind so nehmen Sie bitte Kontakt mit der Schule auf. Die Belegung der Notgruppen erfolgt in enger Abstimmung mit den Rektoren und den KiTa-Leiterinnen und der Gemeinde. Dies gilt auch für die Betreuung im Rahmen der Schulkindbetreuung/Kernzeit.

Liebe Eltern, ich hoffe sehr, dass die seit Montag gelockerten Bestimmungen, wie z. B. die Öffnung von Geschäften, die Aufnahme des Schulbetriebs für die Abschlussklassen etc. nicht dazu führt, dass die Infektionszahlen zu stark steigen. Denn nur dann können wir mit weiteren Öffnungen rechnen, auch mit der Aufnahme des Schulbetriebes und der Kindergärten. Es ist eine ungewisse und belastende Zeit für uns alle. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Ihre
Ute Göbelbecker


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 20.04.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

ab heute gilt eine neue Rechtsverordnung. Allerdings bleiben noch viele Fragen offen was zum Beispiel die Schulen, Kindergärten und die Notbetreuung betrifft. Dazu erwarten wir Ende April weitere Informationen der Landesregierung. Das Kultusministerium hat darüber informiert, dass die angekündigte Erweiterung der Notbetreuung zum 27. April 2020 angestrebt wird. Damit soll sichergestellt werden, dass die Träger der Kinderbetreuung einen gewissen Vorlauf haben. Einen Entwurf zur inhaltlichen Ausgestaltung dieser Öffnung sollen die Kommunalen Landesverbände Anfang kommender Woche erhalten. Wir werden Sie baldmöglichst darüber informieren.

 

Es gilt also weiterhin sich in Geduld zu fassen – was zugegebenermaßen immer schwerer fällt. Da hilft es tatsächlich, dass viele Geschäfte jetzt wieder öffnen dürfen, wenn auch noch nicht alle. Die Verantwortlichen in der Politik stehen in diesem Punkt ja sehr in der Kritik, was z. B. die Regelung der 800 qm Verkaufsfläche betrifft. Aber mal ehrlich, wenn man nicht unkontrolliert alles öffnen möchte, dann muss man eben irgendwo einen Schnitt machen, jedes andere Kriterium hätte auch seine Schwächen. Verständlich die Kritik derer, die bei den jetzt getroffenen Regelungen leer ausgehen.

 

Hoffen wir also, dass die Lockerungen nicht zu einem zu starken Anstieg der Infektionszahlen führen. Dann können im nächsten Schritt weitere Beschränkungen zurück genommen werden.  Aber bis dahin gilt: Abstand halten, die soziale Distanz wahren, Hygieneregeln beachten und Kontakte da meiden, wo es möglich ist.

 

Auf der Homepage der Gemeinde Dettenheim (www.dettenheim.de) finden Sie die aktuellen Vorgaben zur Corona-VO. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute, halten Sie durch und bleiben Sie gesund!

 

Ihre

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin

 


Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 16.04.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Papst spendet den österlichen Segen „Urbi et Orbi“ im fast leeren Petersdom. Ein Bild das um die Welt geht und erschüttert. Es zeigt mehr als alle Worte, in welch außergewöhnlichen Zeiten wir leben und wie die Corona-Pandemie die Welt verändert.

 

Die soziale Distanz einzuhalten war gerade über die Osterfeiertage nicht leicht. Die Zahlen der infizierten Personen steigen noch immer an, aber nicht mehr so signifikant wie vor einigen Wochen. Und so wurde das Ergebnis der Beratungen zwischen Bund und Ländern am Mittwoch von vielen mit Spannung erwartet. Folgendes wurde vereinbart.

 

 

  • Unter Auflagen dürfen Geschäfte bis 800 m² Verkaufsfläche ab dem 20.04.2020 öffnen.
  • KFZ- und Fahrradhändler sowie Buchläden dürfen unter Auflagen ab dem 20.04.2020 wieder öffnen.
  • Schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs ab dem 04. Mai 2020.
  • Die Notbetreuung in den Kitas und Schulen wird dementsprechend ausgebaut.
  • Erweiterte Schutzmaßnahmen in Pflegeheimen.
  • Öffnung von Friseurläden ab dem 04. Mai 2020.
  • Restaurants sowie Hotels sind jedoch weiterhin geschlossen. Davon nicht betroffen sind die Liefer- und Abholdienste.
  • Der reguläre Betrieb von Kindertagesstätten findet nicht statt.
  • Großveranstaltungen sind bis 31. August 2020 untersagt.
  • Zusammenkünfte in Kirchen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sind weiterhin nicht erlaubt.
  • Im Rahmen des Kontaktverbotes sind private Reisen und Besuche, auch bei Verwandten, nicht zulässig. 

In einer Beschlussvorlage für die Besprechung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten war die Rede davon, dass die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) bis zum 29. April ein Konzept vorlegen solle, „wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebots durch reduzierte Lerngruppengrößen, insgesamt wieder aufgenommen werden kann“.

 

Wir werden die Vorgaben auf Gemeindeebene in den nächsten Tagen analysieren und umsetzen. Es hat sich in der Krise gezeigt, dass bedachtes Handeln besser ist als schnelles Vorpreschen, bei dem dann oftmals Beschlüsse im Nachhinein wieder korrigiert werden müssen, was zurecht zu Unmut, Unverständnis und Verunsicherung in der Bevölkerung führt.

 

Auch wenn die jetzt getroffenen Vereinbarungen noch nicht der große Wurf und wir noch weit weg von Normalität sind, möchte ich Sie trotzdem ermutigen, die Erfolge in der Bekämpfung des Virus zu sichern und den Infektionsschutz und die Hygienemaßnahmen weiterhin aufrecht zu erhalten. Es muss uns bewusst sein, dass wir die Epidemie noch nicht bewältigt haben – sie dauert weiterhin an! Deshalb können wir nicht zum gewohnten Leben der Zeit vor der Epidemie zurückkehren, sondern wir müssen lernen, wie wir für eine längere Zeit mit der Epidemie leben können, im Extremfall so lange bis ein Impfstoff entwickelt wurde.

 

Auf unserer Homepage www.dettenheim.de finden Sie aktuelle Nachrichten zu Corona. Ich wünsche Ihnen alles Gute, halten Sie durch und bleiben Sie gesund!

 

Ihre

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin

 

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2020.04.16 - Presseerklärung der Bürgerm
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Strategie zur schrittweisen Umsetzung von Lockerungen: Ergebnisse Abstimmung zwischen Kanzlerin und der MPK (15.04.2020)

Nach der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs heute Nachmittag, informierte die Landesregierung per Pressestatement über die weiteren infektionsschätzenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Das Ergebnispapier siehe PDF Datei.

 

Die konkrete Umsetzung in BW wird nun innerhalb der Regierung festgelegt und soll am Freitag durch eine Änderung der Corona-VO umgesetzt werden. Als Hintergrundinformation verweisen wir auf die nachfolgend verlinkte  Berichterstattung des SWR

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/swr-extra-corona-in-baden-wuerttemberg-wird-der-lockdown-gelockert-15-04-2020-100.html

 

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Ergebnispapier als PDF Download
2020_04_15_Beschluss_Bundesregierung_Min
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Leopoldina dritte Ad hoc Stellungnahme:
Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden
13. April 2020

Bericht hier als PDF - Download

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Stand 13. April 2020
2020_04_13_Leopoldina-Ad-hoc-Stellungnah
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Lagekarte COVID-19 Infektionen ("Corona") - Stand: 13.04.2020 00:00 Uhr

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Lagekarte als PDF
51_Lagekarte_Corona_20200413_0000_oeffen
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DGUV Information "Unterschiede zwischen Mund-Nase-Schutz und Atemmasken

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Unterschiede Masken - als PDF Download
Unterschied_Masken.pdf
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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Überblick über die wichtigsten Förderprogramme des Landes und des Bundes für die Wirtschaft (Stand: 09.04.2020)

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Wichtigsten Fördermaßnahmen als PDF Download
Die wichtigsten Fördermaßnahmen BUND-LAND im Überblick_WM BW_Stand 09.04.2020
Die wichtigsten Fördermaßnahmen BUND-LAN
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Merkblatt für Unternehmen in Baden-Württemberg (Stand: 09.04.2020)

1. Ansprechpartner auf einen Blick

2. Konkrete Unterstützung für betroffene Unternehmen in Baden-Württemberg

  • Soforthilfe Corona
  • Liquiditätshilfen
  • Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Erleichterungen
  • Erweiterung „Start-up BW Pre-Seed“ zu „Start-up BW Pro-Tect”
  • Förderprogramm „Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“
  • Erleichterter Zugang zu Sozialleistungen
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für geschädigte Unternehmen

Alle Informationen in PDF Datei "Merkblatt für Unternehmen zu den Auswirkungen des Coronavirus_Stand 09.04.2020.pdf" (siehe rechts)

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Merkblatt für Unternehmen zu den Auswirkungen des Coronavirus_Stand 09.04.2020
Merkblatt für Unternehmen zu den Auswirk
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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 08.04.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir alle hoffen, dass uns die bevorstehenden Osterfeiertage als einmalige Ausnahme   in Erinnerung bleiben werden. Gottesdienste in den Kirchen finden nur virtuell statt. Nicht die gewohnten Besuche bei den Eltern, bei Oma und Opa. Das Eiersuchen nur in kleinem Kreise. Ja, vieles ist derzeit nicht mehr so, wie es immer selbstverständlich war. Dazu kommt noch die Sorge um die eigene Gesundheit und die von Familie und Freunden. Die Unsicherheit, wie es mit dem Arbeitsplatz weiter geht. Viele Selbstständige sind in ihren Existenzen gefährdet.

Aber Ostern ist auch das Fest der Hoffnung. „Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln“, hat der Theologe Dietrich Bonhoeffer einmal gesagt und den Menschen Hoffnung gegeben.

Wir alle hoffen, dass wir nach Ostern das Gröbste überstanden haben. Noch aber wissen wir nicht genau, wie lange wir noch in diesem Zustand ausharren müssen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf Fragen, wann die Regeln gelockert werden am vergangenen Freitag gesagt: „Ich verstehe diese Frage. Dennoch würde ich absolut unverantwortlich handeln, wenn ich Ihnen heute einfach einen konkreten Tag nennen würde, an dem die Maßnahmen aufgehoben, zumindest aber gelockert werden könnten, dieses Versprechen dann aber nicht einhalten könnte, weil die Infektionszahlen es nicht zulassen.“ Über den Ausstieg oder zumindest die Lockerung der Beschränkungen wird vielfach diskutiert. Ich bin sicher, dass wir nach den Osterferien mehr erfahren. Eine Prognose wage ich jedoch noch nicht, aber ich bin überzeugt, dass die Entscheidungen sorgfältig unter Abwägung aller Gesichtspunkte getroffen werden.

Die Zahlen der infizierten Personen steigen noch immer an, wenn auch verlangsamt. Ich kenne auch die Diskussion um die Belastbarkeit der Zahlen: Steigen sie, weil mehr Menschen getestet werden? Wie aussagekräftig sind die Zahlen, auf welcher Basis werden sie erhoben? Sind sie untereinander vergleichbar? Vieles –nicht nur die Zahlen- wird im Nachhinein ausgewertet werden. Ich hoffe, dass viele Maßnahmen, die jetzt getroffen werden und die uns so elementar beschränken, im Nachhinein als angemessen und wirkungsvoll bewertet werden. Manches wird sich auch als unnötig, unwirksam, vielleicht sogar als kontraproduktiv erweisen. Aber die Verantwortlichen in der Politik müssen ihre Entscheidungen jetzt treffen, auch mit Unsicherheiten und ohne die Gewissheit, letztlich das Richtige zu tun. Und wir als Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, das Unsrige zu tun und zur Überwindung der Krise beizutragen. So, wie wir es in den vergangenen Wochen schon getan haben.

Und da die Situation nun mal so ist wie sie ist, möchte ich Sie ermutigen, das Beste daraus zu machen. Diese riesige Krise hat auch eine andere Seite, die über Ostern zum Tragen kommen kann. Das Leben ist nicht so hektisch, es ist langsamer, es ist ruhiger, es gibt mehr Zeit zur Muße, zum Lesen und zum Spazierengehen, auch das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite! Die Kinder müssen in den Osterferien keine Hausaufgaben machen und so können auch mal andere Sachen gemacht werden: Zusammen kochen und backen, basteln und handwerken. Für Feiertage sind das keine schlechten Aussichten.

Die Coronakrise überzieht die ganze Welt und wir in Deutschland sind nicht am Schlimmsten dran. Diese Aussage werden manche als provokant werten, aber was ich meine ist, dass die meisten von uns ein Zuhause haben, wir haben sauberes Wasser, wir können einkaufen und die Lebensmittelversorgung ist gut. Sicher, es fehlt Gewohntes, wir können uns nicht so frei bewegen und nicht unternehmen was wir möchten, nicht verreisen usw. Aber diese Krise wird auch wieder vorbei gehen und wir müssen diese schwierige Zeit nun miteinander gut durchstehen. Ich möchte mein Grußwort mit den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel schließen: “Es wird ein Danach geben. Oder um zum Gedanken an Ostern zurückzukommen: Es wird auch wieder Osterfeste geben, an denen wir uns uneingeschränkt Frohe Ostern wünschen werden. Wann dieses Danach kommt und wie gut das Leben wieder sein wird, das haben wir jetzt alle mit in der Hand. Wir alle zusammen können unserem Land helfen, den Weg aus dieser Krise zu finden. Und dieses Wir, das zählt jetzt."

Im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung wünsche ich Ihnen allen ein frohes Osterfest und bleiben Sie gesund!

Ihre
Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin

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2020-04-06 Presseerklärung Ostergrußwort
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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 03.04.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

uns erwartet ein sonniges Wochenende mit frühlingshaften Temperaturen. Draußen grünt und blüht es, das Farbenspiel erfreut Herz und Gemüt – und will so gar nicht zur aktuellen Situation passen, denn das Corona-Virus breitet sich weiterhin besorgniserregend in unserem Land aus. Viele liebgewonnene Gewohnheiten können im Moment nicht gelebt werden. Die Sorgen um unsere Liebsten, um die Arbeitsplätze und die Zukunft wachsen. Weiterhin gilt, dass wir uns einschränken, soziale Kontakte so gut es geht meiden und diszipliniert bleiben. Mir ist bewusst, dass dies gerade jetzt im Frühling schwierig fällt. Aber Sie helfen mit, die Ausbreitung des Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen. Ich stelle immer wieder fest, dass die Menschen in Dettenheim sich richtig verhalten und die Vorschriften einhalten. Dafür danke ich Ihnen allen ganz herzlich!

 

Durch die Corona-Epidemie wurde unser aller Leben auf den Kopf gestellt: Die Corona-Verordnung des Landes mit sich drei anschließenden Änderungsverordnungen und viele Durchführungshinweise, Auslegungsrichtlinien und Handlungsempfehlungen von Ministerien galt es für die Gemeindeverwaltung in den letzten zwei Wochen umzusetzen, darüber zu informieren und die Einhaltung der neuen Regeln zu kontrollieren. Ob die vom Land Baden-Württemberg getroffenen Maßnahmen und Entscheidungen der vergangenen Wochen geeignet waren, um möglichst viele Menschenleben zu retten, wird uns erst die Zukunft offenbaren.

 

Gerade in dieser Krisenzeit zeigt sich ein großartiger Zusammenhalt unter den Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde. Wenn Sie zur Risikogruppe der Corona-Epidemie gehören oder sich in Quarantäne befinden, keine Familienangehörige oder auch keine Nachbarn haben, die für Sie einkaufen gehen können, sollten Sie die Angebote der Dettenheimer Gewerbetreibenden oder von der Dettenheimer Nachbarschaftshilfe nutzen. Im Dettenheimer Anzeiger haben wir Ansprechpartner benannt, die im Rahmen der Nachbarschaftshilfe bereit stehen. Auf der Homepage der Gemeinde unter www.dettenheim.de „Angebote der Dettenheimer Betriebe in der Corona-Krise“ können Sie unseren lokalen Handel und die lokale Gastronomie in diesen schwierigen Zeiten unterstützen.

 

Der Dettenheimer Anzeiger erscheint diese Woche in Vollabdeckung, d.h. alle Dettenheimer Haushalte erhalten ein Exemplar. Es lohnt sich immer einen Blick hinein zu werfen. Die Gemeindeverwaltung und die örtlichen Vereine veröffentlichen dort und informieren über interessante Themen und Veranstaltungen. Sollten Sie noch kein Abonnement haben, lege ich Ihnen das dringend ans Herz. So sind Sie immer informiert, was in Ihrer Gemeinde geschieht.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Genießen Sie trotz allem das schöne Wetter. Gehen Sie spazieren, tanken Sie Sonne, aber halten Sie genügend Abstand zu anderen Personen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin

 

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2020.04.03 - Presseerklärung der Bürgerm
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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 01.04.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

bundesweit sind nach dem Robert-Koch-Institut (RKI) 67.366 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuellen Zahlen (Stand: 01.04.2020, 00:00 Uhr) werden täglich angepasst und in den Medien bekannt gegeben. In Baden-Württemberg sind es 13.410 Personen, davon im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 462. Bedauerlicherweise gibt es deutschlandweit 732 Todesfälle, die auf die Corona-Epidemie zurückzuführen sind. Bei uns in Dettenheim sind vier Mitbürgerinnen und Mitbürger erkrankt.

 

Bei regelmäßigen Lagemeldungen kann ich aus Dettenheim berichten, dass die landesweiten Vorgaben eingehalten werden, dafür möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen! Der Polizeivollzugsdienst und unser Ordnungsamt kontrollieren weisungsgemäß bestimmte Örtlichkeiten und überprüfen die Einhaltung der von der Landesregierung erlassenen Corona-Verordnung. Es gibt nahezu keine Verstöße und die Bevölkerung hält sich an die einschränkenden Maßnahmen und trägt damit dazu bei, die Epidemie einzugrenzen und zu verlangsamen.

 

Nach Rücksprache mit Ärzten und durch Anfragen in der Gemeindeverwaltung weise ich in dieser Presseerklärung nochmals auf das Vorgehen bei einem Erkrankungsfall hin:

 

Im Verdachtsfall, also bei Fieber, Husten oder Atemnot sollte zuerst ein Anruf beim Hausarzt oder einer Notfallpraxis unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 erfolgen. Erst nach telefonischer Anmeldung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ein medizinisch unbegründeter, unaufgeforderter eigenständiger Gang zum Hausarzt oder zur Notaufnahme einer Klinik gefährdet andere Patienten und blockiert wichtige Ressourcen in der Notfallversorgung schwerstkranker oder verunfallter Mitmenschen. Unsere Hausärzte haben ihren Praxisalltag umgestellt, um „normale Patienten“ und potentiell mit dem Coronavirus infizierte Patienten zu trennen. Bis zur Klärung der tatsächlichen Krankheitsursache sollte jede/jeder den Kontakt zu anderen Personen meiden und zu Hause bleiben. Der Landkreis Karlsruhe wird in Karlsdorf-Neuthard eine Fieberambulanz für den nördlichen Landkreis einreichten, was Erleichterung für unsere Hausarztpraxen und eine bessere Versorgung für die Patienten bedeutet. Aber auch hier gilt: Fahren Sie nicht auf eigene Veranlassung in die Fieberambulanz sondern suchen Sie zuerst den Kontakt zu Ihrem Hausarzt!

 

Wenn bei Ihnen oder nahen Angehörigen der Coronavirus diagnostiziert wurde, bleiben Sie bitte anschließend mindestens 14 Tage in häuslicher Quarantäne! Dies gilt auch, wenn Sie nachweislich Kontakt zu infizierten Personen hatten. Die Ordnungsämter in den Gemeinden sind angehalten, entsprechende Verfügungen zur häuslichen Quarantäne zu erlassen. Die zunächst häusliche Isolation ist wichtig, um eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern. Das Gesundheitsamt meldet sich zügig bei den Erkrankten und klärt das weitere Vorgehen ab. Die zuständigen Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes sind sowohl mit der integrierten Leitstelle, die Notrufe entgegennimmt, als auch dem Klinikverbund und der Kreisärzteschaft im engen Austausch. Im Falle einer Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes kontaktieren Sie bitte die unten genannten Rufnummern oder Ihren Hausarzt telefonisch.

 

Ihre nahen Angehörigen und weitere Personen, die in engem Kontakt mit Ihnen standen, sollen ebenfalls nicht den Arzt aufsuchen, sondern zunächst telefonisch einen Arzt kontaktieren. Bitte suchen Sie niemals selbständig eine Arztpraxis auf! Im schlimmsten Fall könnte eine ärztliche Hausarztpraxis unter Quarantäne gestellt werden und wäre gezwungen für mindestens 14 Tage zu schließen.

 

Um selbst einschätzen zu können, ob Sie an Corona erkrankt sind, stelle ich Ihnen das folgende Ablaufschema vor. Damit können Sie ihr Infektionsrisiko abschätzen und Handlungsempfehlungen ableiten:

 

 

Die Ansteckung mit dem Coronavirus verläuft – wie auch bei der echten Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen – über Tröpfcheninfektion. Es schützen: Die Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie ausreichend Abstand zu Erkrankten.

 

  1. Kein Händeschütteln.
  2. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  3. Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund.
  4. Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg.
  5. Halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen.
  6. Halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen (ca. 1,5 bis 2 Meter).
  7. Teilweise wird das Tragen von (Stoff-) Schutzmasken in der Öffentlichkeit empfohlen. Dazu besteht derzeit keine Verpflichtung. Die Schutzmasken können aber ein Schutz für Ihre Mitmenschen sein, sollten Sie selbst an Infekten leiden, wie z.B. Husten, Schnupfen, Grippe.

Das Landesgesundheitsamt hat eine Telefonhotline unter der Telefonnummer 0711 904 39555 eingerichtet. Diese ist täglich von 9.00 - 18.00 Uhr erreichbar. Aufgrund der aktuellen Auslastung bedeutet ein Freizeichen in der Hotline, dass alle Mitarbeiter im Gespräch sind. Gleiches gilt für Telefonate mit dem Gesundheitsamt Karlsruhe. Des Weiteren gibt es ein Infotelefon für Bürgerinnen und Bürger des Stadt- und Landkreises Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 133 3333, das Montag bis Samstag von 9.00 - 16.00 Uhr besetzt ist. Ein weiteres Infotelefon des Landratsamtes Karlsruhe ist unter 0721 936 93 333 zu erreichen.

 

Das Wetter meint es wieder gut mit uns, es ist zwar noch recht kalt, aber sonnig. Wenn Sie mit Ihrer Familie spazieren gehen halten Sie genug Abstand zu anderen Personen. Helfen Sie mit den Virus einzudämmen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihre

 

Ute Göbelbecker

 

Bürgermeisterin

 

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Nachbarschaftshilfe (31.03.2020)

+++ Ihre Polizei informiert +++

Nachbarschaftshilfe Hilfe annehmen? Aber sicher!

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Tipps für Hilfesuchende - als PDF Download
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Nachbarschaftshilfe – Tipps für Hilfsorganisationen

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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 30.03.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Wertstoffhöfe und Grünabfallsammelplätze werden wieder geöffnet!

 

In Absprache mit dem Abfallwirtschaftbetrieb des Landkreises Karlsruhe wird am Freitag,
03. April 2020 in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr der Kombihof im OT Liedolsheim geöffnet sein
. Ebenso werden am Samstag, 04. April 2020 von 10:00 Uhr bis 16.00 Uhr die Kombihöfe im OT Liedolsheim und auch im OT Rußheim geöffnet sein.

 

Der Zugang wird reguliert, auf dem Gelände dürfen höchstens fünf Personen gleichzeitig sein. Es ist mit Wartezeiten zu rechnen. Bitte halten Sie auch während der Wartezeiten die empfohlenen Abstandsregelungen ein. Eine Unterstützung durch unsere Mitarbeiter kann aufgrund der Reduzierung des Infektionsrisikos nicht stattfinden. Wir bitten um Verständnis und um entsprechende Abstandswahrung!

 

In der Osterwoche (06.04. -11.04.2020) bleiben die Sammelplätze wie bereits angekündigt geschlossen. Wir informieren Sie rechtzeitig über die künftigen Öffnungszeiten.

 

Die kurzfristige Schließung am vorletzten Samstag bedauern wir. Es war unsere Absicht, die Wertstoffhöfe an dem Wochenende geöffnet zu lassen. Uns war bewusst, dass durch das schöne Wetter am Freitag, den 20.03.2020, viele Menschen die sonnigen Tage mit Gartenarbeiten verbringen und entsprechend viele Grünabfälle anhäufen.

 

Die Gemeindeverwaltung erreichte jedoch eine Mitteilung des Landratsamtes Karlsruhe an alle Gemeinden mit der dringenden Empfehlung, dem Beispiel des Abfallwirtschaftsbetriebes zu folgen und die eigenen Recyclinghöfe zu schließen. Grund hierfür war zum einen, dass bereits umliegende Landkreise ebenfalls ihre Wertstoffhöfe geschlossen hatten und entsprechend Einwohner aus umliegenden Landkreisen zur Ablieferung von Wertstoffen und Grünabschnitt in den Landkreis Karlsruhe fuhren. Die Gefahrenabwägung ergab eine gesteigerte Gefahr von Virusinfektionen für die gemeindlichen Bediensteten und für die Nutzer der Wertstoffhöfe, so dass wir der Empfehlungen des Landratsamtes Karlsruhe folgten und die Schließung für den Samstag ausgesprochen haben.

 

Über die Homepage der Gemeinde Dettenheim sowie mit verschiedenen Aushängen an den Wertstoffhöfen informierten wir ab Freitagabend die Bevölkerung. Wir bitten die Mitbürgerinnen und Mitbürger um Entschuldigung, die samstags umsonst den Weg in die Wertstoffhöfe angetreten haben.

 

Wir informieren Sie weiterhin regelmäßig an dieser Stelle.

 

Ihre

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin

 

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2020.03.30 - Presseerklärung der Bürgerm
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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 27.03.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wie in den vergangenen Tagen möchte ich Sie zu aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise auf dem Laufenden halten. Heute geht es um die Gebühren für die Betreuung in den Kindergärten und der Schulkindbetreuung/Kernzeit in Dettenheim.

 

Mitte dieser Woche erreichte mich die Empfehlung unserer kommunalen Spitzenverbände, Städte- und Gemeindetag, die in Absprache mit den kirchlichen Trägern die Empfehlung aussprachen, dass die Kindergartenbeiträge für April ausgesetzt werden sollen. Diesem Vorgehen schließt sich auch die Gemeinde Dettenheim an. Wir sind froh, dass es nun eine Empfehlung zu einem einheitlichen Vorgehen im Land gibt. Die Gemeinde wird diese Regelung auch für die Gebühren der Schulkindbetreuung/Kernzeit anwenden. Damit haben alle Eltern im April 2020 eine sofortig spürbare finanzielle Entlastung in diesem Bereich.

 

Mit dem Aussetzen der Kita- und Kernzeit-Gebühren im April 2020 ist noch keine abschließende Entscheidung verbunden, ob diese endgültig erlassen werden. Diese Entscheidung wird unser Gemeinderat treffen, wenn er wieder tagen kann und wir abschließend wissen, um welche Beträge es geht. Ministerpräsident Kretschmann hat angedeutet, dass der mögliche Gebührenausfall in den Kitas zwischen Kommunen, Land und Bund aufgeteilt werden könnte. Das fände ich eine sehr gute Lösung im Sinne der aller betroffenen Parteien. Ich möchte den Eltern danken, dass Sie sich in dieser Sache mit Forderungen gegenüber der Gemeinde zurück gehalten haben. Die Situation um Corona verlangt allen Entscheidungsträgern ein Maximum ab und so manches muss jetzt zurück gestellt werden, was gleichfalls Beachtung verdient hätte. Wir müssen in Vielem jetzt schnelle und pragmatische Lösungen treffen, ohne dies rechtlich und tatsächlich bis ins letzte Detail durchdacht zu haben.

 

Für das bevorstehende Wochenende wünsche ich Ihnen Kraft und Zuversicht. Gleichen Sie die fehlenden sozialen Kontakte mit Telefonaten oder Gesprächen über den Gartenzaun aus. Wenn Sie mit Ihrer Familie spazieren gehen, halten sie genügend Abstand zu anderen Personen. Passen Sie weiterhin auf sich und Ihre Lieben auf. Ich finde es toll, wie gut das aktuell in Dettenheim klappt! Danke an Sie alle!

 

Herzliche Grüße aus dem Rathaus und bleiben Sie gesund!

 

Ihre

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin

 

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2020.03.27 - Presseerklärung der Bürgerm
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CDU / CSU Faktenblatt: Maßnahmen gegen die Corona-Krise

(Stand: 25.03.2020)


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CDU CSU Faktenblatt: Maßnahmen gegen die Corona-Krise - als PDF Download
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Leitfaden zur Corona-Krise

Hinweise für Unternehmen in der Wirtschaftsregion Bruchsal-Rhein-Kraichgau
(Stand: 26.03.2020)

Unternehmen in der Wirtschaftsregion Bruchsal-Rhein-Kraichgau können eine Vielzahl von Hilfs- und Unterstützungsangebote von Bund, Land und weiteren Institutionen nutzen, um die Corona-Krise zu überbrücken.

 

Fördermöglichkeiten, Links und Ansprechpartner sind im der PDF Datei enthalten:

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Leitfaden zur Corona-Krise - Download als PDF
Hinweise für Unternehmen in der Wirtschaftsregion Bruchsal-Rhein-Kraichgau
(Stand: 26.03.2020)
Leitfaden für Unternehmen zu Corona-Hilf
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Corona Links

 

 

Täglich aktualisierte Tabelle zur Fallzahl in Baden-Württemberg https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

 

Weitere Informationen der Landesregierung

 

 

·         Aktuelle Informationen zu Corona auf dem Landesportal https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/  

 

·         Aktuelle Informationen des Sozialministeriums https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/  

 

·         Hotline des Landesgesundheitsamts für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr, Tel. 0711 904-39555.

 

·         Aktuelle Informationen des Kultusministeriums zur Schließung von Schulen und Kitas, zur Notfallbetreuung für Mitarbeiter kritischer Infrastrukturen und zur Verschiebung von Abschlussprüfungen https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Coronavirus  

 

·         Aktuelle Informationen des Innenministeriums zu Grenzkontrollen https://im.baden-wuerttemberg.de/de/informationen-zu-grenzkontrollen/  

 

·         FAQ des Wissenschaftsministeriums zu den Auswirkungen von Corona auf die Hochschulen https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/kontakt/faq-zu-auswirkungen-von-corona-auf-die-hochschulen/  

 

·         Hinweise des MWK für Künstlerinnen und Künstler https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/kunst-kultur/kultursparten/unterstuetzung-kulturbetriebe-coronavirus/  

 

·         Verbraucherinformationen des MLR zu Corona https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/verbraucherschutz/coronarvirus/  

 

·         Information des Justizministeriums zur Beschränkung des Betriebs in der Justiz auf den zwingend erforderlichen Dienstbetrieb und unaufschiebbare Verhandlungen https://www.justiz-bw.de/,Lde/Startseite/Service/Minister+Wolf+zu+weiteren+Corona-Massnahmen+in+Justiz+und+Justizvollzug  

 

·         Aktuelle Informationen des Verkehrsministeriums zu Auswirkungen auf den ÖPNV https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/corona/  

 

 

 

·         Tipps auf dem Beteiligungsportal zur Organisation von Nachbarschaftshilfe https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/informieren/service/pressemitteilung/pid/nachbarschaftshilfe-organisieren/  

 

 

 

Unterstützungsangebote für Unternehmen

 

·         Aktuelle Informationen des Wirtschaftsministeriums zu den Auswirkungen auf Wirtschaft und Unternehmen und zu Unterstützungsangeboten https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/  

 

·         Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums zur Soforthilfe Corona, Antragsstellung ab 25.3.2020 möglich https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/  

 

·         Formular der Finanzverwaltung zur vereinfachten Beantragung von Steuererleichterungen https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Steuererleichterungen+aufgrund+der+Auswirkungen+des+Coronavirus  

 

 

 

·         Aktuelle Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zu Kurzarbeitergeld, Arbeitszeitregelungen, Liquiditätshilfen und zur Europäischen Zusammenarbeit https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html  

 

·         Hilfsangebote der L-Bank für Unternehmen, die durch das Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html  

 

·         Hilfsangebote der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg https://www.buergschaftsbank.de/hilfspaket-corona-krise  

 

·         Angebote der KfW zur Corona-Hilfe durch Kredite https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html  

 

 

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Corona Links zum Download als PDF
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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 25.03.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Coronakrise und die damit einhergehenden drastischen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionskette haben gravierende Folgen für Handwerk, Handel, Gewerbe und Gastronomie. Alle gesellschaftlichen Bereiche sind mittlerweile davon betroffen. Für die Gewerbetreibenden hat die Epidemie zum Teil existenzgefährdende Auswirkungen. Ich bin froh, dass die Regierung ein großes Hilfspaket geschnürt hat um die unmittelbaren Folgen abzumildern. Hoffen wir dass die Hilfen schnell und unbürokratisch da ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

 

Die seit Montag geltende Kontaktsperre ist insbesondere für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger belastend und so möchte ich besonders an sie einige Worte richten:

 

Ich hoffe, Sie sind bei guter Gesundheit und dürfen diese turbulenten und angespannten Zeiten in Ihren eigenen vier Wänden verbringen. Die aktuellen Entwicklungen der Pandemie betrachte ich jedoch mit Sorge, der Anstieg der Fallzahlen konnte noch nicht gebremst werden. Die von der Landesregierung getroffenen Regelungen dienen dem eigenen Schutz vor Ansteckung, aber auch für dem Schutz der Menschen in unserem Umfeld.

 

Ein Großteil der Bevölkerung wird die Viruserkrankung glimpflich überstehen und vor allem jüngere Menschen werden lediglich als „Überträger“ fungieren, mit keinen oder milden eigenen Krankheitssymptomen. Trotzdem darf niemand den Virus unterschätzen.

 

Wenn Sie über 60 Jahre alt sind und damit laut dem Robert-Koch-Institut - unabhängig von Vorerkrankungen - zu den Risikogruppen gehören, appelliere ich an Sie: Bleiben Sie zu Hause und lassen sich von Ihren nächsten Angehörigen versorgen. In Dettenheim haben sich schon viele Personen und Gruppen zusammengetan, die im Rahmen der Nachbarschaftshilfe bereitstehen. Auch im Dettenheimer Anzeiger bieten Personen unter der Rubrik „Nachbarschaftshilfe Dettenheim“ ihre Hilfe an. Nehmen Sie diese in Anspruch.

 

Nochmals meine Bitte, dieses Mal an die jüngere Bevölkerung: Beschränken Sie ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum. Sie helfen damit nicht nur sich selbst, sondern auch den älteren Mitbürgern, Ihren Großeltern und letztlich uns allen.

 

Seit dem 18.03.2020 ist das Rathaus für den Publikumsverkehr geschlossen. Persönliche Vorsprachen von Bürgerinnen und Bürger auf dem Rathaus sind nur noch bei unaufschiebbaren Angelegenheiten und unter gewissen Voraussetzungen möglich. Die Gemeindeverwaltung gehört als Behörde zu den Einrichtungen, die auch im Krisenfall funktionieren müssen. Seit dieser Woche arbeiten die Bediensteten in einem Zweischichtbetrieb um bei etwaigen Infektionen weiterhin einsatzfähig zu sein. Klären Sie daher vorab, ob das persönliche Erscheinen tatsächlich notwendig ist: Telefonisch 07247/931-0 oder per E-Mail (www.dettenheim.de -> Rathaus -> Mitarbeiter). Diese Vorsichtsmaßnahme dient dem Schutz von Besucherinnen und Besuchern und den Mitarbeitenden der Gemeinde gleichermaßen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihre

 

Ute Göbelbecker

 

Bürgermeisterin

 

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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 23.03.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Bund und Länder haben am Sonntagnachmittag ihre gemeinsame Linie für Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter konkretisiert. Dabei wurde auf weitergehende Ausgangssperren verzichtet, stattdessen erfolgte die Einigung auf ein umfangreiches Kontaktverbot.

 

In Baden-Württemberg ist bereits durch den Erlass zur Änderung der Corona-Verordnung vom 20. März 2020 eine weitestgehende Umsetzung eines solchen Kontaktverbotes umgesetzt worden. Verschärft wurde jedoch seit 23.03.2020 um 0:00 Uhr der Aufenthalt im öffentlichen Raum: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

 

Mein dringender Appell: Damit Sie nicht erkranken, reduzieren Sie Ihre Sozialkontakte auf ein notwendiges Minimum! Die Infektionsrate in unserem Land darf nicht mehr so stark ansteigen wie zuletzt. Wenn Sie sich an das Kontaktverbot halten, verringern Sie dadurch mögliche Ansteckungen bei sich selbst und Ihren Mitmenschen. Wenn alle die amtlichen Vorgaben konsequent befolgen hoffe ich, dass weitere rechtlich stark einschneidende Maßnahmen wie eine Ausgangssperre verhindert werden können.

 

Ich spreche allen Menschen, die bei der derzeitigen Krise haupt- oder ehrenamtlich zum Wohle unserer Gemeinschaft arbeiten, meinen herzlichen Dank aus.  Den erkrankten Personen wünsche ich baldige Genesung und einen milden Krankheitsverlauf.

 

Mit besten Wünschen für Ihre Gesundheit!

 

Ihre

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin

 

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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, 21.03.2020

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

 

 

ich möchte Sie darüber informieren, dass auch in Dettenheim erste Infektionsfälle mit dem Corona-Virus gemeldet wurden. Den erkrankten Personen wünsche ich baldige Genesung und hoffe, dass es uns gemeinsam gelingen wird, die weitere Ausbreitung in unserer Gemeinde wirksam einzugrenzen.

 

 

Ich bitte Sie alle daher eindringlich, Ihre Sozialkontakte auf das unbedingt notwendige Minimum zu reduzieren. Wegen der aktuellen Bedrohung durch den Corona-Virus müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die dazu beitragen sollen, die Verbreitung der Krankheit durch das frühzeitige und konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten zu verlangsamen.

 

 

Daher hat die Landesregierung Baden-Württemberg noch am gestrigen Freitag eine weitere Rechtsverordnung erlassen, die einschneidende Maßnahmen für unsere Bevölkerung mit sich bringt:

 

 

1.    Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.

 

2.    Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben. Der Polizeivollzugsdienst und die Ortspolizeibehörden sind angewiesen, diese Anordnung zu kontrollieren, durchsetzen und zu sanktionieren. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.

 

3.    Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz zum Arbeitsplatz, zum Wohnort zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.

 

4.    Frisöre müssen schließen.

 

 

Diese Maßnahmen gelten seit heute 0:00 Uhr. Es sind Maßnahmen, die erheblich in unsere verfassungsmäßigen Rechte eingreifen. Aber sie sind leider notwendig um die Ausbreitung des Corona-Virus zu unterbinden bzw. einzudämmen. Gelten vor allem ältere und vorerkrankte Personen als gefährdet so können aber auch jüngere Menschen betroffen sein. Das habe sich in Italien gezeigt – und „das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt“, sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. „Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation.“ Wichtig ist daher, dass auch die jungen Menschen ihre sozialen Kontakt beschränken und zu Hause bleiben.

 

 

Seit Mittwoch, den 18.03.2020, ist das Rathaus für den Publikumsverkehr geschlossen. Persönliche Vorsprachen von Bürgerinnen und Bürger auf dem Rathaus sind nur noch bei unaufschiebbaren Angelegenheiten und unter gewissen Voraussetzungen möglich. Die Gemeindeverwaltung gehört als Behörde zu den Einrichtungen, die auch im Krisenfall funktionieren müssen. Deshalb bittet die Gemeinde alle Bürgerinnen und Bürger ab sofort von persönlichen Vorsprachen abzusehen bzw. dies auf unaufschiebbare Angelegenheiten zu beschränken. Rücksprachen und Gesprächstermine sollen bis auf weiteres telefonisch wahrgenommen und gegebenenfalls erforderliche Unterlagen auf postalischem Weg eingereicht werden. Ob zur Klärung bestimmter Angelegenheiten das persönliche Erscheinen tatsächlich notwendig ist, soll zuerst telefonisch 07247/931-0 oder per E-Mail abgeklärt werden. Diese Vorsichtsmaßnahme dient dem Schutz von Besucherinnen und Besuchern und den Mitarbeitenden der Gemeinde gleichermaßen.

 

 

Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Landratsamtes Karlsruhe bleiben die Wertstoffhöfe in beiden Ortsteilen ab sofort bis auf Weiteres geschlossen.

 

 

Ich danke allen Menschen, die bei der derzeitigen Krisenbewältigung Verantwortung tragen und die notwendige Infrastruktur in unserer Gemeinde sichern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Dettenheim bemühen sich nach Kräften, die öffentlichen Dienstleistungen auch unter diesen erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten.

 

Insgesamt handelt es sich um eine sehr dynamische Situation, in der wir oft tagesaktuell handeln und reagieren müssen. Eine frühzeitige Ankündigung bestimmter Maßnahmen über den Dettenheimer Anzeiger ist kaum noch möglich. Bitte verfolgen Sie daher die Nachrichten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen und informieren Sie sich über unsere Homepage www.dettenheim.de.

 

Unsere Gemeinschaft ist unsere Stärke!

 

 

Mit besten Wünschen für Ihre Gesundheit!

 

 

Ihre

 

Ute Göbelbecker

 

Bürgermeisterin

 

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Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos (Stand 20.03.2020)

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Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung (Stand 20.03.2020, 24:00 Uhr)

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Konsolidierte Fassung Corona-vo vom 20.03.2020 - als Download

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Auf Empfehlung des Landratsamtes werden nun auch die Wertstoffhöfe und die Grünschnittplätze in beiden Ortsteilen bis auf weiteres geschlossen. (20. März 2020)
 


KVV schränkt Verkehr bei Anruflinientaxis und On-Demand-Angeboten ein

(Pressemitteilung vom 20. März 2020, KVV)


Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronavirus-Pandemie nimmt der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) weitere Anpassungen an seinem ÖPNV-Angebot in der Region vor. Ab dem morgigen Samstag, 21. März, wird der Verkehr der Anruflinientaxis (ALT), Anrufsammeltaxis (AST) und des On-Demand-Angebots „MyShuttle“ massiv eingeschränkt bzw. zu bestimmten Zeiten komplett eingestellt. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit den Aufgabenträgern dieser Verkehre – den Landkreisen Rastatt und Karlsruhe sowie der Stadt Baden-Baden – und dient dazu, das potentielle Ansteckungsrisiko für Fahrgäste und Fahrpersonal im Bedarfsverkehr zu verringern.


Die einzelnen Maßnahmen im Überblick:


Landkreis Rastatt
Im Landkreis Rastatt werden alle Anruflinientaxi-Fahrten montags bis freitags ab 20 Uhr eingestellt, samstags und sonntags entfallen sie komplett. Die ALT-Fahrten auf den Linien 240, 242, 247, 252, 254 und 293, die montags bis freitags vor 20 Uhr stattfinden, werden weiterhin durchgeführt, um hier ein Grundangebot für die Bürgerinnen und Bürger aufrechtzuerhalten. Um das Ansteckungsrisiko für Fahrgäste und Fahrpersonal möglichst gering zu halten, kommen als Fahrzeuge hier ausschließlich 8-Sitzer zum Einsatz. Die Zahl der Fahrgäste, die noch befördert werden dürfen, ist auf maximal zwei Personen begrenzt. Diese werden dann gebeten, auf der hinteren Sitzbank Platz zu nehmen. Die vordere Sitzbank wird gesperrt. So kann der von den Gesundheitsbehörden empfohlene Mindestabstand zwischen den Fahrgästen und dem Fahrpersonal gewährleistet werden.

 

Aufgrund dieser Regelung kann es bei den ALT-Fahrten jedoch zu Kapazitätsproblemen kommen, eventuell können nicht alle Fahrtenbedürfnisse der Kunden abgedeckt werden können.

 

Ebenfalls komplett entfallen ab dem morgigen Samstag die Anrufsammeltaxiverkehre in Rastatt, Iffezheim und Steinmauern. In Bühl entfallen alle ALT-Fahrten bereits ab dem heutigen Freitag, 20. März.

 

Stadt Baden-Baden
Auch im Stadtgebiet von Baden-Baden bzw. auch auf den Linien über die Stadtgrenze hinaus entfallen ab Samstag, 21. März, die Anruflinientaxiverkehre. Dies betrifft die Linien 203,204, 205, 206, 207, 212, 214, 216, 218 und 285.


Landkreis Karlsruhe
Im Landkreis Karlsruhe wird das On-Demand-Angebot „MyShuttle“ in Ettlingen, Dettenheim und Graben-Neudorf ab Samstag, 21. März, bis auf Weiteres komplett eingestellt. Auch auf der ALT-Linie 111 vom Bahnhof ins Industriegebiet von Malsch wird der Verkehr vorerst eingestellt.

 

Die Anrufsammeltaxiverkehre in Waghäusel werden sowohl im Abendverkehr von Montag bis Freitag als auch an Samstagen und Sonntagen eingestellt. Ein entsprechendes Betriebskonzept für die AST-Verkehre im Bereich Vorderes Kraichtal, Bruchsal und Karlsbad wird derzeit geplant.

 

Der KVV, die Landkreise Rastatt und Karlsruhe sowie die Stadt Baden-Baden bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. Der Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals sowie die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind aber aktuell absolut vorrangig.

 

 

Karlsruher Verkehrsverbund GmbH
Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon
KVV-Pressestelle, Tel. 6107-7064

 

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KVV schränkt Verkehr bei Anruflinientaxi
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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim - 18.3.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

 

 

in den vergangenen Tagen ist eine große Dynamik in die Verbreitung des Corona-Virus gekommen. In unseren Nachbargemeinden Linkenheim-Hochstetten und Graben-Neudorf gibt es bestätigte Erkrankungen. Diese Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Es besteht vor diesem Hintergrund kein Grund zur Panik.

 

 

Die aktuellen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sowie der Gemeinde Dettenheim zielen darauf ab, die Ausbreitung des Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen.

 

 

Für die Bürgerinnen und Bürger aus Dettenheim bedeutet dies, dass für die kommenden Wochen entsprechend den Empfehlungen der Landesregierung das öffentliche Leben in Dettenheim auf ein notwendiges Minimum zurückgefahren wird.

 

 

Hierzu sollen die Maßnahmen der Schließung der Schulen und Kindergärten, der Hallen, des Hallenbads und der Gemeindebücherei sowie die Beschränkungen des Gaststättenbetriebs beitragen. Ferner ist verordnet, dass das Pflegeheim für den Besucherverkehr geschlossen ist.

 

 

Das Rathaus sowie die Verwaltungsstelle Rußheim sind seit Mittwoch, den 18.03.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Besuche dort sind nur nach Voranmeldung und bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Unser vorrangiges Anliegen in der aktuellen Situation ist es, die Einwohnerschaft und selbstverständlich auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

 

 

Wir erleben in diesen Wochen die umfassendsten und drastischsten Einschränkungen unseres täglichen Lebens. Nie zuvor haben wir öffentliche Einrichtungen auf Wochen schließen müssen, Notbetriebe für Kindergärten und Schulbetreuung eingerichtet oder das Rathaus nur auf Telefon- und E-Mail-Verkehr umgestellt.

 

 

Es gibt viele Vorgaben, wie alles zu regeln ist. Diese können sich täglich, zeitweise sogar stündlich, ändern. Wir arbeiten zielorientiert nach bestem Wissen und Gewissen. Wir tun alles dafür, dass die Menschen in dieser Zeit so sicher wie möglich sind und sorgen dafür, dass das öffentliche Leben auch in dieser Zeit in unserer Gemeinde weitergeht. Insbesondere bedanke ich mich bei den vielen freiwilligen Helfern, die sich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und so helfen, Härten und Notsituationen abzumildern.

 

 

Ihnen allen möchte ich dafür sehr herzlich danken.

 

 

Bleiben Sie gesund!

 

 

Ihre

 

Ute Göbelbecker

 

Bürgermeisterin

 

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2020.03.18 - Presseerklärung der Bürgerm
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Was tun bei einem Verdacht auf Corona-Infektion?

 

 

 

Was bei einem Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) zu tun ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst. Außerdem sind auf dieser Seite Hygienetipps, weiterführende Links und hilfreiche Telefonnummern zu finden.

 

Arzt kontaktieren und aufsuchen

 

Im Verdachtsfall bei Fieber, Husten oder Atemnot sollte zuerst ein Anruf beim Hausarzt oder einer Notfallpraxis unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 erfolgen. Nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise oder die Symptome, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

Das Landesgesundheitsamt hat außerdem eine Telefonhotline unter der Telefonnummer 0711 904 39555 eingerichtet. Diese ist täglich von 9.00 - 18.00 Uhr erreichbar. Aufgrund der aktuellen Auslastung bedeutet ein Freizeichen in der Hotline derzeit, dass alle Mitarbeiter im Gespräch sind. Wir bitten um Geduld. Gleiches gilt für Telefonate mit dem Gesundheitsamt Karlsruhe.

 

Des Weiteren gibt es ein Infotelefon für Bürger/-innen des Stadt- und Landkreises Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 133 3333. Dieses ist wie folgt erreichbar: Montag - Freitag von 8.00 - 16.00 Uhr; Wochenende von 9.00 - 16.00 Uhr

 

Ein weiteres Infotelefon des Landratsamtes Karlsruhe ist unter 0721 936 93 333 zu erreichen.

 

Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder persönlichen Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen.

 

Ein medizinisch unbegründeter, unaufgeforderter eigenständiger Gang in die Notaufnahme einer Klinik gefährdet andere Patienten mit geschwächtem Immunsystem und blockiert wichtige Ressourcen in der Notfallversorgung schwerstkranker oder verunfallter Mitmenschen.

 

 

 

Kontakt meiden

 

Bis zur Klärung des tatsächlichen Erregers sollte man Kontakte zu anderen Personen meiden und zu Hause bleiben.

 

 

 

Daheim bleiben

 

Die zunächst häusliche Isolation ist wichtig, um eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern. Das Gesundheitsamt meldet sich zügig bei den Erkrankten und klärt das weitere Vorgehen ab. Die zuständigen Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes sind sowohl mit der integrierten Leitstelle, die Notrufe entgegennimmt, als auch dem Klinikverbund und der Kreisärzteschaft im engen Austausch.

 

 

 

Hygieneregeln beachten

 

Die Ansteckung verläuft – wie auch bei der echten Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen – über Tröpfcheninfektion. Es schützen: die Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten.

 

  1. Vermeiden Sie am besten das Händeschütteln.
  2. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  3. Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund.
  4. Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg.
  5. Halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen.
  6. Halten Sie Abstand zu Erkrankten (ca. 2 Meter).

 

 

 

Hilfreiche Links

 

Fragen-und-Antworten-Liste der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

 

www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2

 

Weitere Infografiken, Hygienetipps usw. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

 

www.infektionsschutz.de

 

Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums:

 

www.bundesgesundheitsministerium.de

 

Aktuelle Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI):

 

www.rki.de

 

Aktuelle Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

 

www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2

 

Aktuelle Informationen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg:

 

www.gesundheitsamt-bw.de

 

Informationen zum COVID-19-Geschehen in Baden-Württemberg:

 

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

 

 

 

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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim - 16.3.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Gemeinde Dettenheim ist im Krisenmodus und unterstützt die Maßnahmen im Land, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Bisher gibt es in Dettenheim keinen bestätigten Corona-Fall. Das Virus ist aber bereits im Landkreis Karlsruhe angekommen.

Bisher konnte das Gesundheitsamt alle Infektionsketten nachverfolgen und schließen.

Die Lage ist jedoch dynamisch und kann sich schnell ändern.

Unter anderem vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung Baden-Württemberg am Freitagnachmittag beschlossen, ab Dienstag, 17.03.2020 die Schulen und Kindergärten zu schließen. Vorrangig ist das Vermeiden von sozialen Kontakten um Infektionsketten zu unterbinden.

Um die Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten und sicher zu stellen, wird für die Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Bereichen arbeiten, eine Notbetreuung eingerichtet. Dahingehende Fragen bitten wir telefonisch unter der Rufnummer 07247/931-0 zu stellen.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die aus Skigebieten in Österreich, Italien oder Schweiz zurückkehren, bitte ich Sie, wenn möglich, sich in den nächsten 14 Tagen freiwillig in häusliche Quarantäne zu begeben. Vermeiden Sie jegliche Kontakte mit Menschen - unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht! Versuchen Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine entsprechende Lösung zu finden und bitten Sie um Unterstützung im Freundeskreis - der Ihnen vielleicht Einkäufe abnehmen kann. Wenn Sie Symptome, wie Husten oder Fieber haben, setzen Sie sich bitte unbedingt telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung. Mit dieser Maßnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag - ich danke Ihnen.

Wenn Sie nicht zur Risikogruppe gehören: Helfen Sie in Ihrem Familien- und Freundeskreis mit, die Betreuung von Kindern auf privater Basis, im privaten Umfeld zu organisieren und sicher zu stellen. Achten Sie auf bedürftige Personen in Ihrer Nachbarschaft!

Beachten Sie und befolgen Sie vor allem die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Gesundheitsamtes Karlsruhe zur Quarantäne und Hygiene.

Dettenheim, den 16.03.2020

Ute Göbelbecker

Bürgermeisterin

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Presseerklärung der Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim
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