Wahl 2023



Rückblick auf acht erfolgreiche Jahre

 

In den letzten acht Jahren als Bürgermeisterin haben mich die unterschiedlichsten Themen durch meine Amtszeit begleitet. Sie spiegeln die Vielfältigkeit des Amtes wieder. Die Zeit verging wie im Fluge und manches ist fast schon in Vergessenheit geraten. Gehen Sie mit mir auf eine Zeitreise. Ich lade Sie ein, sich auf meiner Homepage die Veranstaltungen und Projekte in Erinnerung zu rufen. Mit einem Klick auf die Jahreszahl öffnet sich das jeweilige Fenster. Für einen ersten Überblick habe ich einige Meilensteine aufgelistet:

 

Kinder

-      Erweiterung Kindergarten Sternschnuppe

-      Eröffnung Zwergenstube

-      Neugestaltung Außenbereiche der Kindergärten

-      Spielplatzkonzept

-      Neuer Spielplatz Thingstätte

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Senioren

-      Incura Seniorenresidenz mit seniorengerechten Wohnen

-      Betreutes Wohnen/AWO

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Bauen

-      Neubaugebiet Hagäcker/Weglangenäcker

-      Bebauung Unteres Zeulich

-      Bebauung Erikaweg II

-      Bebauung Hinterstraße /Innenentwicklung

-      Innenentwicklung Herrgottstraße

-      Bebauungspläne: Friedrichstraße; Wilhelmstraße Nord; Rußheim Ortsmitte I

-      Gewerbegebiete: Erweiterung Hambiegel; Erweiterung Waldteiler III

-       

Übergeordnet:

-      Aufnahme Landessanierungsprogramm Ortskern Liedolsheim

-      Gesamtörtliches Entwicklungskonzept

-      Quartierskonzept (Sanierungsmanagement Teil I und Teil II)

-       

Klima/Umweltschutz

-      PV Anlage Rußheim Pfinzhalle

-      PV Anlage Rathaus

-      PV Anlage Kindergarten Sternschnuppe

-      Nahwärmeversorgung Pestalozzischule (Heizzentrale)

-      E-Mobilität Bauhof (Werbefahrzeug)

-      E-CarSharing Projekt „Zeozweifrei unterwegs“

-      E-Ladesäule an der Pfinzhalle

-      Umrüstung Straßenbeleuchtung auf LED

 

Verkehr/ÖPNV

-      Neubau L602: Kreisel am Ortseingang Rußheim

-      Ausweisung Tempo 30 Zonen auf Gemeindestraßen

-      drei neue Zebrastreifen und eine Querungshilfe

-      Neubau Straße und Radweg Baggersee Giesen

-      Neugestaltung Friedrichstraße

-      Einführung „My Shuttle“ On Demand Verkehre

 

Öffentliche Einrichtungen

-      Abschluss BA II Pfinzhalle mit Anbau einer Sporthalle

-      Verbesserung der Kanalisation im Hinblick auf Starkregenereignisse

-      Friedhofkonzeption Liedolsheim; Neue Bestattungsformen

-      Modernisierung Sporthalle Liedolsheim

 

Schnelles Internet

-      Ausbau durch Firma Deutsche Glasfaser (Umsetzung 2023)


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Dettenheim ist eine tolle Gemeinde. Ich bin mit ganzem Herzen hier Bürgermeisterin. Und das möchte ich gerne weitere acht Jahre sein.

Deshalb habe ich meine Bewerbung im Rathaus abgegeben. Wir haben in den vergangenen acht Jahren viel erreicht. Nun möchte ich zusammen mit Ihnen und den kommunalen Gremien unsere Gemeinde weiter entwickeln.

Dafür werde ich meine ganze Energie einsetzten, dafür bringe ich in diesen schwierigen Zeiten meine ganze Erfahrung ein. Ich freue mich auf die vielen Gespräche mit Ihnen.

Ihre
Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin


Darf ich mich vorstellen - Ute Göbelbecker privat und beruflich

Nach acht Jahren im Amt, vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen kennen mich die meisten Bürgerinnen und Bürger bereits: Ich bin 57 Jahre alt, evangelisch, Diplom-Verwaltungswirtin (FH)und seit 2015 Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim. Geboren in Karlsruhe wuchs ich mit einem Bruder, meinen Eltern und Großeltern in Rußheim auf. Seit 2006 wohne ich mit meinem Mann Stefan in Liedolsheim, im Elternhaus meines Vaters. Die Kinder Jule, Mattis und Marei sind erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Dies gibt mir auch die Möglichkeit mich voll und ganz auf das Amt der Bürgermeisterin zu konzentrieren. Meine Familie ist und bleibt jedoch mein Mittelpunkt, gibt mir Rückhalt und Stärke und unterstützt mich im Amt.

Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie und Freunden, in der Natur, im Garten oder bei geselligen Anlässen. Wandern, Schwimmen und Radfahren zählen zu meinem bevorzugten Freizeitaktivitäten. Seit mein Mann und ich uns stolze Besitzer von E-Bikes nennen dürfen, hat sich der Radius bei Radtouren deutlich vergrößert. Aber nicht nur im privaten Bereich, das E-Bike nutze ich auch gerne für dienstliche Fahrten und kann so manchen Kilometer mit dem Auto einsparen.
 
Mein schulischer Werdegang begann 1972 in der Grundschule in Rußheim. Erst kürzlich durfte ich dort das 50-jährige Jubiläum begleiten und mich daran erinnern, dass ich Erstklässlerin war, als der Umzug vom alten Schulhaus -der heutigen Verwaltungsstelle- in die neuen Räumlichkeiten der Tullaschule erfolgte. Bis zur 8.Klasse besuchte ich das Gymnasium in Philippsburg, machte die Mittlere Reife 1982 an der Realschule in Linkenheim. Abitur folgte 1985 an einem beruflichen Gymnasium in Karlsruhe.
 
Im September 1985 begann die Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst bei der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten, mit Praxisphase beim Landratsamt Karlsruhe, gefolgt vom Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl mit dem Abschluss Dipl. Verwaltungswirtn (FH) im Jahr 1989.
 
Mein beruflicher Werdegang bis zum Amtsantritt als Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim im Jahr 2015 bot mir die Gelegenheit, mich in verschiedenen Themen- und Arbeitsbereichen einzuarbeiten und dort Einblicke zu gewinnen, Berufs- und Lebenserfahrung zu sammeln. Nach Abschluss des Studiums arbeitete ich bei der Aachener und Münchener Lebensversicherung AG in der Abteilung Versicherungsmathematik. Vor meinem Wechsel zum Landratsamt Karlsruhe im Dezember 1991 verbrachte ich einige Monate im Ausland. Beim Landratsamt war ich im Amt für Grundsatz und Soziales, dem Kommunal- und Prüfungsamt (damals Rechnungsprüfungsamt) und dem Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz im Bereich der Kreislaufwirtschaft tätig.
 
Am 8. Februar 2015 wurde ich zur Bürgermeisterin gewählt. Dieser Aufgabe stelle ich mich jeden Tag mit großer Freude. Seit 2019 gehöre ich dem Kreistag des Landkreises Karlsruhe an. Mit den Kollegen aus den Nachbargemeinden und den Kommunen im Landkreis Karlsruhe arbeite ich vertrauensvoll zusammen, das Wohl der Gemeinde Dettenheim stets im Blick. Ich würde mich freuen, wenn ich dies auch weiterhin tun kann und die Dettenheimer Bürgerinnen und Bürger mir hierfür erneut ihr Vertrauen schenken.


Offener Brief von acht Verbänden aus Kommunen, Wirtschaft sowie der Sparkassen und Genossenschaftsbanken „In großer Sorge um unser Land“ an Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL (27.10.2022)


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Offener Brief: In großer Sorge um unser Land
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Offener-Brief-an-MP_In-großer-Sorge-um-u
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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

die Politik ist momentan gefordert wie selten, Regierungshandeln erfolgt unter extremen Unsicherheiten und sich ständig verändernden Rahmenbedingungen. Dabei sind vielfältige Interessen und Interessensgruppen zu berücksichtigen, Mehrheiten zu organisieren und Prioritäten zu definieren. Wir wissen, dass wir uns dabei in den letzten Jahren alles in allem in Baden-Württemberg in „guten Händen" befunden haben.

Erlauben Sie uns aber trotzdem oder gerade deswegen, dass wir uns heute als Vertreter der 1.101 Städte und Gemeinden, der 35 Landkreise, der rund 800.000 Betriebe sowie der 50 Sparkassen und rund 140 Volksbanken und Raiffeisenbanken in unserem Land mit einem sehr grundsätzlichen Anliegen an Sie wenden.

 

(Weiterer Text siehe PDF)

 



Positionspapier Gemeindetag Baden-Württemberg
Kommunaler Landes verband kreisangehöriger Städte und Gemeinden

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(ganzer Bericht als PDF)
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Ute Göbelbecker kandidiert in Dettenheim

Bürgermeisterin Ute Göbelbecker möchte ihre achtjährige Arbeit in Dettenheim fortsetzen und steuert eine zweite Amtszeit an. Begonnene Projekte und Maßnahmen möchte Sie fortführen und zugleich neue wichtige Aufgaben anpacken.

Mit Stolz blickt sie auf das gemeinsam Erreichte zurück. Dabei war ihre bisherige Amtszeit von drei großen Krisen geprägt: Die Flüchtlingskrise 2015/16, Corona und jetzt der Krieg in der Ukraine.  

Trotzdem, die Begegnungen mit den Einwohnerinnen und Einwohnern, den Vereinen, das konstruktive Miteinander im Gemeinderat und Ortschaftsrat sowie die gute Zusammenarbeit mit ihrem Rathausteam motivieren sie zur erneuten Kandidatur. Gewohnt tatkräftig möchte sie den zusammen eingeschlagenen erfolgreichen Weg weitergehen und die Zukunft von Dettenheim aktiv gestalten.

Die Mitteilung über ihre erneute Kandidatur gab sie in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 03. Mai in der Rußheimer Pfinzhalle bekannt. Dort erfolgte auch die Beschlussfassung der mit der Wahl verbunden formalen Beschlüsse.

Die 56-Jährige absolvierte nach dem Abitur ein Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Sie arbeitete bis zur Wahl als Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim im Jahr 2015 beim Landratsamt Karlsruhe in verschiedenen Ämtern.

Die gebürtige Dettenheimerin wuchs im Ortsteil Rußheim auf, wohnt jetzt mit Mann und Kindern im Ortsteil Liedolsheim. Seit 2019 ist Sie Mitglied im Kreistag des Landkreises Karlsruhe.   


„Die Gemeinde ist ein lebendiger Organismus“
Dettenheims Bürgermeisterin Ute Göbelbecker spricht über Rathausstrategien

(BNN Interview vom 6. September 2022, mit freundlicher Genehmigung von A.Werner/BNN)

Dettenheim. Kommunen bereiten Fachkräftemangel und häufige Wechseln zunehmend Schwierigkeiten, vakante Stellen und vor allem Führungspositionen zu besetzen. In Dettenheim offenbart sich das Problem im Bauamt, seit Amtsleiter Philipp Köhler ins Rechnungsamt wechselte. Nun wird er zum Jahresende das Rechnungsamt nahe seiner Wohngemeinde in Kronau übernehmen. Mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker sprach unser Mitarbeiter Alexander Werner über die Lage im Rathaus, Herausforderungen und Strategien am Ende ihrer ersten Amtsperiode.

Zeichnet sich Licht am Horizont bei der Personalsuche auf?
Göbelbecker: Die Personalwechsel sind für mich derzeit ein großes Thema. Bei den Amtsleitern waren persönliche Gründe ausschlaggebend. Allgemein spielen häufig Wohnortsnähe und Verdienstmöglichkeiten eine wesentliche Rolle. Viele Kommunen spüren die Entwicklung bei Vakanzen und wenigen Bewerbern. Wir haben jetzt Bewerber für beide Amtsleiterstellen. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass wir beide Positionen zeitnah neu besetzen können und absehbar wieder in einen geordneten Rhythmus kommen.

Welche Folgen zeitigt die Vakanz im Bauamt und für Sie selbst?
Göbelbecker: Es gibt sicher Engpässe und teils Verzögerungen bei Arbeitsaufträgen. Dazu kommen auch Übergänge in den Ruhestand. Wir haben zum Glück erfahrene Mitarbeiter, die zusätzliche Aufgaben übernehmen. Für mich bedeutet es, dass ebenso viel Zusätzliches auf meinen Tisch kommt. Derzeit lauf einige wichtige Projekte. Die Erschließung des Baugebiets Hagäcker/Weglangenäcker läuft an. Die Sanierung des Wasserwerks ist ein großes Thema. Dazu steht die Sanierung der Dettenheimer Straße an.

Hat das Einfluss auf Ihre Vorbereitungen zur Bürgermeisterwahl Ende Januar?
Göbelbecker: Das ist für mich nicht vordringlich und ich stelle es zurück. Es wird von den vielen Verwaltungsaufgaben überlagert. Niemand weiß, wie die Situation im Herbst ist, wie prekär die Gasmangellage wird, wie sich die Coronapandemie und die Flüchtlingszahlen entwickeln. Unklar ist, inwiefern ein Wahlkampf im Fall neuer Beschränkungen möglich sein wird. Diese Frage macht aber grundsätzlich auch die Verwaltungsplanung schwierig.

Was haben Sie sich für eine zweite Amtsperiode vorgenommen?
Göbelbecker: Vieles ist auf den Weg gebracht worden. Das möchte ich weiter begleiten. zum Abschluss bringen und gleichzeitig neue Projekt anstoßen. Wichtig ist mir, das Neubaugebiet Kirchfeld III nördlich des Nettomarkts anzugehen sowie das Gewerbegebiet Mönchfeld, das noch mögliche Habitate der Haubenlerche ausbremst. Bei Wohnbaugebieten ist gesellschaftlicher Konsens, dass Außenflächen nicht ausufernd in Anspruch genommen werden dürfen. Insofern bedeutet Innenentwicklung eine Herausforderung, die sozialverträglich und zur örtlichen Struktur passend gestaltet werden muss. Im Ganzen ist eine Gemeinde ein lebendiger Organismus. Das gibt es immer viel zu tun.

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Interview zum Download
(mit freundlicher Genehmigung von A.Werner/BNN)
BNN-060922-Göbelbecker-Interview.pdf
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