Aktuelles 2018


Ankündigung


Kandidatur für den Gemeinderat

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BERICHTE und Vergangenes:


WFG-Gesellschafter in Dettenheim

Die Gründung des Vereins Digital Hub Region Bruchsal-Kraichgau und der Aufbau eines regionalen Ausbildungsnetzwerks, um die Nachwuchssicherung in den Betrieben zu verbessern, waren die Hauptthemen der Gesellschafterversammlung der Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH am Donnerstag, den 21. Juni 2018. Die Bürgermeister der 14 Städte und Gemeinden der Wirtschaftsregion Bruchsal sowie die Vorstandsvertreter von Sparkasse Kraichgau und Volksbank Bruchsal-Bretten eG trafen sich dazu  im Rathaus in Dettenheim.

 

Bild: Gemeinde Dettenheim



„zeozweifrei im Quartier Dettenheim-Liedolsheim“


Datenerhebung startet in den Kalenderwochen 24 und 25

Im Rahmen des Projektes „zeozweifrei im Quartier“ werden ab dem 11. Juni Mitarbeiter der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe Gebäudedaten erheben. In erster Linie werden die Gebäude von der Straße aus gesichtet. Die Anlieger werden um Unterstützung gebeten, indem sie bei Kontakt folgende Fragen beantworten:

  • Alter des Gebäudes,
  • Art und Alter der Heizanlage,
  • Anzahl der Personen im Haus,
  • tatsächlicher Energieverbrauch und
  • ob in der Vergangenheit schon Sanierungsmaßnahmen durchgeführt  wurden.

Die Daten helfen dabei, einen möglichst exakten Energiebedarf des Gebietes zu ermitteln, mit dem Ziel nachhaltige Wärmeversorgungskonzepte zu entwickeln.



Neuer Spielplatz an der Thingstätte

Einweihung des Spielplatzes an der Thingstätte im Ortsteil Rußheim am Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 10.30 Uhr (bei schlechtem Wetter wird die Einweihung um eine Woche verschoben auf Mittwoch, den 20. Juni). Zur Einweihung sind die Kindergartenkinder und Schüler/Schülerinnen aus der Gemeinde geladen. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.



Nahversorgung für Jung und Alt –
das CAP-Mobil macht’s möglich



Seit nunmehr 10 Jahren stellt das CAP-Mobil auf seinen Touren die Nahversorgung vieler Gemeinden des nördlichen Landkreises Karlsruhe sicher. So verfügt der Supermarkt auf Rädern über ein reichhaltiges Sortiment mit über 800 Artikeln und bietet einen freundlichen Service zu fairen Preisen.  Die Kunden müssen also keinen Aufpreis zahlen. Das heißt: Sie bezahlen den Ladenpreis, haben aber den Vorteil von kurzen Wegen - die Fahrt mit dem PKW zum nächsten Supermarkt entfällt. Der Besuch im CAP-Mobil schont daher auch die Umwelt und  ist ideal für alle, die über wenig Zeit verfügen, einfach nur noch schnell etwas Einkaufen müssen oder nicht mehr so mobil sind. Das CAP-Mobil ist kein Tafelladen und man braucht keinen Ausweis, um dort einkaufen zu können, es steht für jeden offen.


Es ist an den CAP-Markt in Graben-Neudorf angeschlossen, in welchem bis zu 50% Menschen mit Behinderungen beschäftigt sind. Somit unterstützt auch der Einkauf im Mobil die Erhaltung der Beschäftigung von Menschen mit Handicap auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sowie die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.


Die Existenz dieses Projekts hängt von seinem Verkaufserfolg ab. Daher appelliert die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. an die Bürgerinnen und Bürger, dieses Projekt zu unterstützen und bedankt sich für die Treue und das Interesse ihrer Kunden.


Richtfest INCURA Senioren-Residenz (15. Mai 2018)

Nach fünf Monaten Bauzeit konnte am Dienstag, den 15. Mai 2018 das Richtfest an der Senioren-Residenz mit Betreutem Wohnen gefeiert werden. Schon im Frühjahr 2019 soll die Anlage eröffnet werden, ein ambitioniertes Projekt. Nicht nur pflegebedürftige ältere Menschen sollen dort ein neues Zuhause finden, auch eine Gruppe "Junge Pflege" wird jüngeren pflegebedürftigen Personen zur Verfügung stehen. Zahlreiche neue Arbeitsplätze werden entstehen.


Die Bürgermeisterin zeigte sich sichtlich erfreut über den zügigen Baufortschritt und die gute Zusammenarbeit und wünschte einen weiterhin guten und unfallfreien Bauverlauf. Pfarrer Boch sprach im Namen der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden. Er sprach ein Gebet und erbat Gottes Segen. 
 
Für Fragen zur Belegung der Anlage, Arbeitsmöglichkeiten etc. stehen Ihnen Frau Günther und Frau Esser von der INCURA GmbH gerne zur Verfügung: Tel. 0221 - 280 69 80, info@incura.de


Auch beim "offenen Rathaus" am 2. Dezember 2018 wird der Betreiber INCURA vertreten sein und den Bürgerinnen und Bürgern für  Fragen zur Verfügung stehen.

Mit freundlicher Freigabe der Bilder von INCURA



Pressemitteilung von Ulli Hockenberger und Joachim Kößler (Mitglieder des Landtags von Baden-Württemberg)

vom 9. Mai 2018

"Gespräch zwischen Bürgerinitiativen und Umweltministerium zum Rückhalteraum Elisabethenwörth zeitnah geplant"

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Pressemitteilung von Ulli Hockenberger und Joachim Kößler (Mitglieder des Landtags von Baden-Württemberg) vom 9. Mai 2018

"Gespräch zwischen Bürgerinitiativen und Umweltministerium zum Rückhalteraum Elisabethenwörth zeitnah geplant"
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Informationsveranstaltung zum Rückhalteraum Elisabethenwört

Die Stadt Philippsburg informierte vor Ort über die vom Regierungspräsdidium Karlsruhe favorisierte "Kleine Dammrückverlegung" und die anderen Rückhaltevarianten.
Trotz schlechten Wetters fanden sich am Abend des 13. April zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ein, auch aus der Gemeinde Dettenheim. Auch die "Politik" war mit den Abgeordneten Gutting und Hockenberger (CDU) und Dr. Jung (FDP) vertreten. Vor Ort konnte man sich so ein Bild vom geplanten Vorhaben machen.

 

Am Montag, den 7. Mai findet hierzu eine Veranstaltung in der Rußheimer Pfinzhalle statt, zu der die Bürgerinitiativen "Rußheimer Altrhein" und "Wir sind Heimat e. V." einladen



CAP ändert seine Zeiten ab 27.03.2018


Thema Rückhalteraum Elisabethenwört

Stellungnahme der SPD - Dettenheimer Anzeiger vom 16.03.2018

Aus der SPD-Fraktion

 

Nach der Variantenentscheidung des Stuttgarter Umweltministeriums für eine kleine Dammrückverlegung (komplette Lösung) haben wir uns als SPD Dettenheim wie folgt ausgesprochen:

1. Mit ungläubigem Entsetzen vernahmen wir am 28.02.18 die Entscheidung der Grün-Schwarzen Landesregierung!

Bei vielen Sitzungen und noch mehr Papier blieben wir, als Vertreter der betroffenen Gemeinden Dettenheim und Philippsburg, als "Buchsbaum" zurück: Schmückend, am Rande, still (unsere Beiträge beweisen das Gegenteil) aber im Rahmen einer öffentlichen Bürgerbeteiligung kamen wir uns nicht so vor.

Erst die Verkündung der Variantenentscheidung machte uns unmissverständlich klar: Wir waren wohl auf monatelangen Alibiveranstaltungen und damit die demokratischen Buchsbäume = gerne gesehen, nicht wirklich ernst genommen!

2. Hochwasserschutz

Nach den Erkenntnissen der Fachbehörden und Ingenieurbüros kann die gesteuerte Polderlösung eine Hochwasserspitze des Rheins am besten entlasten:

Dammrückverlegung = minus 1,5 cm Gesteuerter Polder = minus 2,8 cm

3. Ökologie

In den Kümmelwiesen und dem Hoffeld kann das Wasser aufgrund des höher gelegenen Stadtwaldes nicht mehr in den Rhein zurückfließen, mit den Folgen der Entstehung eines Stillgewässers.

4. Negative Auswirkungen

Durch das Stillgewässer erhöht sich die Gefahr einer Schnakenplage. Wir erinnern, dass für die KABS dort "Tabugelände" war, in dem keine Schnakenbekämpfung erlaubt war.

Das Treibgut, vom Rhein kommend, wird sich ablagern - wer räumt es auf? Bei einer Polderlösung wird es bei ökologischen Flutungen bereits am Einlassbauwerk abgefangen werden können.

Bei einem Unfall mit Chemikalien auf dem Rhein bleiben beim Polder "die Schotten dicht", d.h., die Giftbrühe kann nicht in das Schutzgebiet gelangen.

Fazit und Entscheidung der SPD Dettenheim: Wir lehnen die geplante Dammrückverlegung ab und fordern den gesteuerten Polder!

Wir werden die Resolution des Gemeinderates unterstützen nach dem Motto:

"Der eine fragt, was kommt danach? Der andere fragt nur, ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht." (Th. Storm)


Elisabethenwört 1:

Umweltminiserium gibt Variantenentscheidung für den Rückhalteraum Elisabethenwört bekannt

(aus dem Dettenheimer Anzeiger vom 9. März 2018)

Am 28. Februar 2018 verkündete Staatssekretär Dr. André Baumann vom Umweltministerium Baden-Württemberg vor geladenem Publikum die Entscheidung, mit der Variante „Kleine Dammrückverlegung“ ins Planfeststellungsverfahren zu gehen. 

Vorangegangen war ein Prozess „frühe Öffentlichkeitsbeteiligung“ genannt. Die Mitglieder des Projektbegleitkreises und der Arbeitsgruppen diskutierten seit ca. zweieinhalb Jahren verschiedene Varianten und brachten konstruktive Aspekte in den Prozess ein. So auch in Erwartung des Termins am 28. Februar. Die umfangreichen Unterlagen, die für diesen Termin vom Vorhabenträger zur Verfügung gestellt wurden und die verschiedenen Varianten gegeneinander abgewogen haben, endeten mit der Feststellung: „ … Diese drei Varianten sollen im Weiteren einer vertiefenden Betrachtung unterzogen und anhand des Kriterienkatalogs miteinander verglichen werden.“

Befremdlich war, dass Staatssekretär Baumann sein Kommen angekündigt hat, da er im Vorfeld schon so viele Einladungen nach Dettenheim abgelehnt hatte. Befremdlich auch, dass den Bürgermeistern von Philippsburg und Dettenheim ein Besprechungstermin beim Regierungspräsidium Karlsruhe versagt wurde. Das lies Böses erahnen und so kam es dann auch.

Bei der generalstabsmäßig geplanten Veranstaltung lies Staatssekretär Dr. André Baumann die Katze aus dem Sack: Die Entscheidung für die kleine Dammrückverlegung ist gefallen.

Es wurde vonseiten des Regierungspräsidiums im gesamten Prozess immer vehement bestritten, dass die Entscheidung zum Rückhalteraum eine politische sei.  Die Vorgehensweise zeigt nun aber, dass diese Vermutung zutraf: Elisabethenwört ist der 13. und somit letzte Rückhalteraum, der in Baden-Württemberg umgesetzt wird und die letzte Chance, dass ein grünes Umweltministerium sein politisches Klientel bedient. Dies wird auch dadurch deutlich, dass ganz offensichtlich Vertreter der Umweltverbände von der Entscheidung wussten. Damit schließt sich der Kreis.

Dass das Umweltministerium aber nicht einmal den Versuch unternahm den Anschein zu wahren, die am Projekt beteiligten Kommunen, Vereine, Verbände (außer die Naturschutzverbände) und Bürger mitzunehmen und am Prozess bis zum Schluss zu beteiligen, war schon beispiellos und verschlug den Anwesenden regelrecht die Sprache.

Gut so, denn so konnte Staatssekretär Baumann und ein erwählter Kreis wie geplant vor die bereitstehende Presse treten und das Ergebnis verkünden.Die Bürgermeister der Gemeinden, über deren Eigentum mit der Entscheidung verfügt wurde, waren hierzu nicht geladen.

Was bedeutet die Entscheidung für die Dammrückverlegung ?

Entlang der äußeren Begrenzung des Rückhalteraums wird ein neuer Damm errichtet. Den Dammverlauf erkennen Sie auf der Karte. Man erkennt, dass auch bei der sogenannten „Kleinen Variante“ das Dammbauwerk nahe an den Ortsteil Rußheim heranreichen wird. Die Dämme am Rhein werden zurück gebaut. Das ist es dann, in einfachen Worten ausgedrückt, auch schon.

Der Rhein wird sich ungehindert und umgesteuert bis an den neuen Damm heran ausbreiten, je nach Wasserstand. Was vom grünen Umweltministerium, den Naturschutzverbänden und ihnen naherstehenden Vereinen wohlklingend als „renaturierte Auenlandschaft“ verkauft wird bedeutet für die Anlieger Vernässung und Vermüllung der Fläche mit den bekannten Folgen. Wer derzeit im Rheinvorland spazieren geht kann sehen, wie es künftig auf der gesamten Fläche aussehen wird. Die Naturschutzverbände möchten eine Situation schaffen, wie sie vor der Rheinregulierung bestanden hat. Hochwasserschutz spielt dabei nur alibihalber eine Rolle. Zunahme der Stechmückenproblematik und Sorge um Rückkehr von damit verbundenen Gesundheitsrisiken, werden lapidar abgetan. Wie wenig der Mensch zählt und wie arrogant vonseiten des grünen Umweltministeriums mit den betroffenen Bürgern umgegangen wird, hat der Besuch des Staatssekretärs am vergangenen Mittwoch gezeigt. Als Gemeinde Dettenheim werden wir das nicht hinnehmen und kündigen schon jetzt unseren Widerstand an. Hierfür brauchen wir Unterstützung und Rückhalt aus der Bevölkerung. Die Bürgerinitiative Rußheimer Altrhein wird am Montag, den 7. Mai eine öffentliche Veranstaltung hierzu veranstalten.



Elisabethenwört 2:

Bürgerinitiative „Rußheimer Altrhein“

Variantenentscheidung gefallen - Die verflixte „13“ hat zugeschlagen

Mit Erleichterung haben wir zunächst die Entscheidung aufgenommen, dass die große Variante, bei der der Rußheimer Altrhein in den Rückhalteraum (RHR) einbezogen worden wäre, nicht kommt. Zu diesem Etappenziel, haben sicherlich auch die Aktivitäten der BI „Rußheimer Altrhein“, beigetragen. Großes Unverständnis und Kopfschütteln dagegen, rief die diktatorische Entscheidung des Stuttgarter Umweltministeriums hervor, dass der RHR nun als komplette Dammrückverlegung umgesetzt werden soll. Damit sollen rd. 410 ha Acker- und Waldfläche unkontrolliert geflutet werden.


Frei von ideologischer Betrachtungsweise ergibt sich, realistisch betrachtet, folgende Situation.

 

  1. Mit dieser Variantenfestlegung DRV (klein), wird die schlechteste  Hochwasserschutzwirkung erzielt. Bezogen auf die Neckarmündung bei Mannheim, ergibt sich eine mittlere Wasserstandsabmilderung von –1,5 cm, bei einer mittleren Abflussreduzierung von 20,5 m³/s. Mit einem gesteuerten Polder (klein) mit Ausbau des Sommerdammes Ost im Rußheimer Hoffeld, wäre eine Abmilderung von -2,8 cm, bei einer Abflussreduzierung von 32,5 m³/s, zu erreichen. Somit ist die gewählte Variante, gegenüber einem gesteuerten Polder um den Hochwasserscheitel abzumildern, um mehr als 40% schlechter.

  2. Durch die Geländebeschaffenheit, die Kümmelwiesen und das Ackergelände vor dem Philippsburger Stadtwald liegen tiefer, als die Waldfläche. So wird das Rußheimer Hoffeld erst bei einem Abfluss von > 3.340 m³/s (Pegel Maxau ca. 8 m) von der Flutung betroffen sein. Doch zurücklaufen kann das Wasser nicht mehr, weil wiederum der Wald als Barriere davor liegt. Somit wird das Hoffeld zu einem „Stillgewässer“ umfunktioniert. Der angeschwemmte Müll bleibt natürlich auch zurück.

  3. Bei der Entscheidung für eine DRV, wurde eine Havarie auf der vielbefahrenen Wasserstraße Rhein, als sehr gering eingestuft. Doch in den letzten Wochen, war allein von drei Havarien zu hören. Ist das gering? Nicht auszudenken, wenn ein mit Chemikalien beladenes Schiff beim z.B beim „Apothekergrund“ leck schlägt, dann haben wir die ganze Brühe, vielleicht Jahrzehnte, in einer jetzt intakten Natur. Eine Verschlussmöglichkeit gibt es ja nicht.

Bei einem Informationsabend, der am Montag, den 7. Mai, 19:30 Uhr in der Pfinzhalle Rußheim stattfindet, wollen wir allen interessierten Bürgern aus Dettenheim und Philippsburg weitere Informationen zu dieser Thematik geben, da der geplante Rückhalteraum unsere Heimat nachhaltig verändert. Wir laden Sie alle schon heute herzlich dazu ein.


Elisabethenwört 3:

Arbeits- und Projektkreise Rückhalteraum Elisabethenwörth
Vor den Kopf gestoßen

Freie Wähler Vereinigung Dettenheim

Das ist noch eine sehr milde Beschreibung des Gefühls, das sich bei der Sitzung der Arbeits- und Projektkreise Rückhalteraum Elisabethenwörth bei den meisten kommunalen Akteuren einstellte. Zwei Jahre lang hatten sich Vertreter verschiedener Interessensgruppen, aus der Bürgerschaft und aus der Kommunalpolitik mit umfangreichen Papieren und Vorträgen beschäftigt und diese in mehreren Sitzungen mit Planern und Vertretern des Regierungspräsidiums diskutiert und eigene Vorschläge eingebracht. Das Ganze war als transparente Öffentlichkeitsbeteiligung deklariert. So gingen wohl die meisten auch davon aus, dass die Sitzung am 28 Februar, bei erstmals der belastbare Ergebnisse aus dem Wirksamkeitsnachweis und anderer Untersuchungen vorlagen, den eigentlichen Beginn der Projektarbeit einleiten sollte.

Weit gefehlt! Im Vorfeld waren Ergebnisunterlagen kommuniziert worden, aus denen hervorging, dass die mittleren und großen Planungsvarianten aus verschiedenen Gründen ausschieden und die "kleinen" Varianten ausreichen wirksam wären. Aus allen vorangegangenen Diskussionen war völlig klar, dass, abgesehen von den Naturschutzverbänden, alle lokalen Interessenvertreter sich mit guten Argumenten für eine gesteuerte Polderlösung ausgesprochen hatten. Man hätte also erwartet, dass diese im weiteren Verfahrensablauf unter weiterer Bürgerbeteiligung mit berücksichtigt wird. Bereits in der einleitenden Rede machte dann aber Staatssekretär Baumann deutlich, dass in das Planfeststellungsverfahren nur noch die Variante mit Deichrückverlegung Eingang finden wird. Bürgerbeteiligung zu Ende! Eigentlich hätte man danach gehen können.

Die Bürgermeisterin, die in ihrer Begrüßung hinter der langen Aufrechterhaltung der größeren Varianten ein taktisches Manöver vermutet hatte, lag damit wohl nicht daneben. Auch für uns stellt sich der "Basta-Beschluss" als politisch gesteuert dar. Umso mehr gilt es jetzt, im weiteren Verfahren die Interessen unserer Bürger zu wahren. Mehr dazu wollen in den nächsten Ausgaben hier ansprechen. Elisabethenwörth wird auch ein Diskussionspunkt bei unserem "Kommunalpolitischen Frühschoppen" sein, der am 18.3. um 10:30 im Restaurant "Palmgarten" stattfindet und zu dem wir herzlich einladen.


Elisabethenwört 4:

Ideologie als Schutzgut – „wir werden das nicht hinnehmen, …“

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Ideologie als Schutzgut – „wir werden das nicht hinnehmen, …“
Mit freundlicher Genehmigung der CDU Dettenheim, Frank Skibinski – CDU Dettenheim
11. März 2018
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Thermografie-Aktion und Energieberatung in Dettenheim-Liedolsheim

Wie angekündigt wurde im Rahmen des KfW geförderten Quartierskonzeptes im Februar im Auftrag der Gemeinde Dettenheim in Liedolsheim im Bereich des geplanten Sanierungsgebiets eine  Thermografie-Aktion durchgeführt.

Thermografie-Aufnahmen sind Infrarotmessungen, welche die Oberflächentemperatur von Bauteilen sichtbar machen und mit Hilfe eines farbigen Wärmebildes darstellen. Diese helfen dabei, energetische Schwachstellen und die Qualität von Gebäudehüllen zu ermitteln.

Die Aufnahmen können ab 15.3.2018 bei der Gemeindeverwaltung nach Anmeldung abgeholt oder angefordert werden.

Bitte wenden Sie sich an Bauamtsleiter Köhler, Zimmer 201 im Rathaus  Dettenheim.
Telefon: 07247/931-201


Wo treten Wärmeverluste auf? In welchen Bereichen ist nicht gut gedämmt? Wo verlieren Sie Ihr Geld?


Nutzen Sie das Angebot zu Ihrer persönlichen, kostenfreien Energieberatung. Neutrale Energieberater werten mit Ihnen ggf. die thermografische Aufnahme aus, darüber hinaus erfahren Sie in einem einstündigen Gespräch durch welche sinnvollen Maßnahmen Sie künftig eine Menge Energiekosten einsparen können. Das Beratungsangebot gilt für alle Bürger in Dettenheim, unabhängig vom Quartiers- oder dem Sanierungsgebiet!

Die Termine finden im Rathaus in Dettenheim  (Bächlestraße 33)  jeweils donnerstags am 15.03., 22.03. und 29.03. im Zimmer 207 statt.

Bitte reservieren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin:

Umwelt- + Energieagentur Kreis Karlsruhe
Karsten Thiel
0721 936 99650
thiel@uea-kreiska.de


Das Kulturforum präsentiert die Junge Philharmonie Karlsruhe

Auch in diesem Jahr freuen wir uns, Ihnen die Musikerinnen und Musiker der Jungen Philharmonie Karlsruhe am

9. März 2018, 19.30 Uhr in der Festhalle Liedolsheim

präsentieren zu können.

Ein Nordlicht: Die Musikstadt Hamburg

 

Die Junge Philharmonie Karlsruhe widmet ihre 9. Philharmonischen Konzerte der norddeutschen Metropole mit Musik von Mahler, Brahms und anderen.

Die 9. Philharmonischen Konzerte der Jungen Philharmonie Karlsruhe stehen unter einem nördlichen Stern: der Musikstadt Hamburg. Als musikalisches Epizentrum hat diese Stadt zusammen mit Berlin den „norddeutschen“ Stil geprägt. In den 9. Philharmonischen Konzerten der Jungen Philharmonie Karlsruhe erklingen Werke von waschechten Hamburgern und Komponisten, die in der Hansestadt wirkten und lebten. Carl Philipp Emanuel Bach, Gustav Mahler, Alfred Schnittke und Johannes Brahms erlebten ihre Blüte zwar in ganz unterschiedlichen Jahrhunderten, doch in derselben Stadt. Und auch das 21. Jahrhundert kommt nicht zu kurz, eine Uraufführung des jungen Komponisten Stefan Schröter vervollständigt das Programm. Die Leitung übernimmt David Fasold, der die Musik seiner Heimatstadt Hamburg in seine Studienstadt Karlsruhe bringt.

 

Eröffnung im galanten Stil

 

Schon den berühmtesten Bach des 18. Jahrhunderts zog es in den Norden: Carl Philipp Emanuel, Sohn des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach, war lange wichtigste musikalische Persönlichkeit der Stadt. Hier schrieb er die Hamburger Sinfonien im ihm ganz eigenen empfindsamen und galanten Stil, derer eine das Konzert der Jungen Philharmonie Karlsruhe eröffnet.


Seitdem war Hamburg Bühne für internationale Künstler. Einer der aktivsten Komponisten und Dirigenten Europas wurde hier Ende des 19. Jahrhunderts Kapellmeister. Gustav Mahlers Musik klingt auch in den Liedern aus „Des Knaben Wunderhorn“ immer wieder nach seiner Wiener Heimat, doch dieses Werk entstand in seiner Orchesterfassung in der Hansestadt. Wir zeigen farbenreiche Auszüge daraus für Bariton, Sopran und großes Orchester.

 

Auch heute wird in Hamburg komponiert. Stefan Schröter, der an der Hochschule für Musik Hamburg studiert, schrieb eigens für dieses Projekt ein neues Werk, inspiriert wie er selbst vom Jazz, und doch für klassisch-romantische Besetzung. Die Junge Philharmonie Karlsruhe wird die Uraufführung in Beisein des Komponisten gestalten.


Mit dem bekanntesten Sohn der Stadt endet das Konzert: Johannes Brahms wurde in Hamburg geboren und wuchs hier auf, nicht lange nach dem Tod Carl Philipp Emanuels. Er komponierte die Tragische Ouvertüre, gewaltig und prächtig, die gar nichts mehr gemein hat mit den augenzwinkernden Musik Bachs, sondern dramatisch-romantisch herausfährt.


Karten im Bürgerbüro Liedolsheim und in der Verwaltungsstelle Rußheim erhältlich. Der Preis liegt bei 10,00 €, ermäßigte Karten für Schüler und Studenten kosten 5,00 €. Kinder bis 10 Jahren haben freien Eintritt. Die Karten können gerne auch telefonisch oder per Mail bestellt werden.

Telefon:

Bürgerbüro Liedolsheim

Verwaltungsstelle Rußheim

07247/ 931114 oder -115

07255/ 9344


Email:

alexandra.schindler@dettenheim.de



Ein Blick hinter die Kulissen – Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule zu Gast im Rathaus (24. Januar 2018)

Am Mittwoch den 24. Januar besuchten etwa 30 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Pestalozzischule Liedolsheim  das Rathaus. Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Mein Ort“ sollte dieser Besuch den Kindern die Arbeit im Rathaus näher bringen. Bereits im Spätjahr waren die Schülerinnen und Schüler der Tullaschule bei uns zu Gast.

Bürgermeisterin Ute Göbelbecker begrüßte die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer im Sitzungssaal. Bei einem Rundgang durch die Amtsräume stellten die Amtsleiter die Arbeit ihrer Abteilungen vor. Auch sie wurden mit interessanten Fragen überhäuft.


Im Anschluss an den Rundgang gab es eine "Gemeinderatssitzung" im Sitzungssaal. Man merkte sofort, dass die kleinen Gäste sehr interessiert und vorbereitet waren, denn kaum hatten sie Platz genommen wurden schon die ersten Fragen gestellt. Zu Beginn erklärte die Bürgermeisterin den Besuchern den Ablauf einer Gemeinderatssitzung sowie die Sitzungordnung mit den verschiedenen Fraktionen. Thema der Sitzung waren „Spielplätze in Liedolsheim“.

Zum Abschluss wurden die Kinder in der Gemeindebücherei begrüßt. Die Freude über so viele Bücher war sichtlich groß. Der Vormittag verging wie im Flug und die Schülerinnen und Schüler mussten schon bald wieder den Heimweg antreten.


Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim am 19. Januar 2018 in der Festhalle

Eine abwechslungsreiches Programm wurde den zahlreichen Gästen beim Neujahrsempfang geboten. Musik und Vorführungen umrahmten die Ehrungen verdienter Mitbürger und erfolgreicher Sportler aus der Gemeinde. Bei einem Rück- und Ausblick konnten die Bürger Einblick nehmen in Projekte der Gemeinde. Im Anschluss war Gelegenheit zum Austausch bei einem Gläschen Sekt, von dem die Dettenheimer Bürger gerne Gebrauch machten.


Eltern aufgepasst – Jugendschutzbestimmungen zur Fastnachtszeit

 

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Jugendschutz beim Fasching
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