Aktuelles aus dem Jahr 2015


Weihnachtsgrüße

Ich wünsche Ihnen friedvolle und gesegnete Feiertage. Nutzen Sie die verbleibenden Tage des alten Jahres für ein paar erholsame und besinnliche Stunden. Denn gerade diese Momente sind es, die wir so dringend benötigen, um mit neuer Kraft und neuem Elan die Herausforderungen des neuen Jahres zu meistern.

Im Neuen Jahr viel Glück und vor allem Gesundheit wünscht Ihnen

Ihre Ute Göbelbecker


Ein Licht, das leuchten will

Ein Licht, das leuchten will, muss sich verzehren;
Trost, Licht und Wärme spendend, stirbt es still.
Ein Licht, das leuchten will, kann nichts begehren,
als dort zu stehen, wo's der Meister will.

Ein Licht, das leuchten will, dem muss genügen,
dass man das Licht nicht achtet, nur den Schein.
Ein Licht, das leuchten will, muss sich drein fügen,
für andre Kraft und für sich nichts zu sein.

Ein Licht, das leuchten will, darf auch nicht fragen,
ob's vielen leuchtet oder einem nur.
Ein Licht, das leuchten will, muss Strahlen tragen,
wo man es braucht, da lässt es seine Spur.

Ein Licht, das leuchten will in Meisters Händen,
es ist ja nichts, als nur ein Widerschein;
des ew'gen Lichtes Glanz darf es uns spenden,
 ein Licht, das leuchten will für Gott allein.

 (Hedwig von Redern)




Pressebericht zum „Forum Jugend und Politik“ am 18.11.2015 in Karlsdorf-Neuthard

Diskussionsrunde von links: Niclas Kneis, Martin Büchner, Ute Göbelbecker, Wolfgang Faißt, Heike Christmann, Klaus Brenner, Robby Geyer

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Einladung - Tag der offenen Tür am Polder Rheinschanzinsel - Samstag 28. November 2015

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Rede zum Volkstrauertag (Sonntag, 15.11.2015 – Ev. Kirche OT Liedolsheim)

Im Gedenken an die Millionen Toten der Kriege und Gewaltherrschaft, in dem Bestreben, das Leid der Hinterbliebenen zu lindern, und der Erkenntnis, dass das Vermächtnis dieser Toten alle Völker zu Verständigung und Frieden mahnt, wollen wir den heutigen Volkstrauertag begehen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

dieses Jahr stellt der Volkstrauertag, angesichts der aktuellen Flüchtlingswelle, ganz besondere Anforderungen an unser alle.

 

Am Volkstrauertag richten wir unseren Blick zurück auf die beiden verheerenden Kriege des 20. Jahrhunderts. Wir gedenken der Opfer und fragen uns auch, wie es dazu kommen konnte. Hätten diese beiden Kriege verhindert werden können? Und wir versuchen daraus zu lernen.

 

Hier in Deutschland ist uns das gelungen und wir können froh und auch stolz darauf sein, dass seit 1945 kein Krieg mehr von Deutschland ausgegangen ist. Wir haben gelernt und leider auch schmerzlich erfahren, dass es in einem Krieg nur Verlierer geben kann, auch bei den vermeintlichen Siegermächten. Denn das persönliche Leid, das in die Familien gebracht wird, die Ihre Lieben im Krieg verlieren, ist unabhängig davon, ob man sich am Ende auf der Sieger oder Verliererseite wieder findet.

 

Dieses Wissen und das Erinnern an die Schrecken des Krieges machen Versöhnung möglich und eröffnen den Weg zum Frieden, zu guter Nachbarschaft.

 

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges, stehen wir heute erneut vor großen Herausforderungen. Seit Monaten gibt es fast nur noch ein Thema – Flüchtlinge oder noch treffender: Geflüchtete! Menschen aus Asien, Afrika, aber auch aus Teilen Europas fliehen vor Krieg, Not, Hunger, Hoffnungslosigkeit.

 

Ältere Mitbürger erinnern sich: Im Krieg vor über 70 Jahren waren in Europa Millionen Menschen auf der Flucht. Oder sie wurden nach Kriegsende aus der Heimat vertrieben. Viele starben. Die Überlebenden waren nicht immer wohlgelitten. Das Wort „Willkommenskultur“ existierte damals nicht. Aber sie haben es geschafft, ein neues Leben aufgebaut, eine neue Heimat gefunden. Heute sind sie es mit ihren Familien, die an die eigene Geschichte denken, wenn sie die Bilder im Fernsehen betrachten, die Zeitungsberichte lesen, mit Freunden und Bekannten sprechen.

 

Die „Flüchtlingskrise“ der Gegenwart – was hat das mit dem Volkstrauertag zu tun, mit uns hier in Deutschland, mit unseren Erfahrungen der beiden Weltkriege?

 

Wenn wir aus der Geschichte lernen wollen und das ist neben dem Gedenken an die Opfer vergangener Kriege der eigentliche Sinn des Volkstrauertages, dann können wir Geschichte und Gegenwart nicht trennen.


Unser Gedenken am Volkstrauertag gilt den gefallenen Soldaten, den Kriegsgefangenen, den Opfern der Gewaltherrschaft, den Toten von Bombenangriffen und denjenigen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden und zum Teil ihr Leben auf der Flucht ließen.

 

Die aktuellen Berichte aus den Krisengebieten des 21. Jahrhunderts unterscheiden sich da nicht viel von den leidvollen Erfahrungen, die unsere Vorfahren und älteren Mitbürger im ersten und zweiten Weltkrieg machen mussten.

Wir fühlen uns den Menschen und ihren Angehörigen verpflichtet und bringen das heute am Volktrauertag zum Ausdruck. Wir erinnern uns gemeinsam an ihr Leiden und tragen dazu bei, dass sie ein Teil unserer Gemeinschaft bleiben.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Volkstrauertag ruft Erinnerungen an die Opfer der beiden Weltkriege wach und gerade vor dem Hintergrund von Gewalt, Terror und Krieg in der Gegenwart soll dieser Tag auch Mahnung und Herausforderung sein. Wir haben gelernt, dass wir uns gegenseitig akzeptieren und respektieren müssen. Geschlecht oder Religionszugehörigkeit sind in unserem Rechtssystem und unserer Gesellschaft kein Grund zur Diskriminierung. Diese Werte haben uns in den letzten 70 Jahren Frieden beschert.

 

Wir wissen, dass es Unterschiede in den Mentalitäten der Menschen aller Völker gibt, dass dies aber kein Grund ist, gewaltsam miteinander umzugehen, weder im Verhältnis zu anderen Staaten, noch im persönlichen Umgang miteinander. Die Grenze liegt in der Toleranz. Wir müssen akzeptieren, dass ein anderer Mensch das Recht besitzt, anders zu sein. Toleranz ist eine der Hauptbedingungen für das gemeinsame Leben in Europa und in der ganzen Welt.

 

Wir dürfen Frieden und Freiheit nicht für selbstverständlich nehmen. Wir müssen die Werte, die uns bisher den Frieden garantiert haben in die Welt hinaus tragen und sie auch den vielen Flüchtlingen vermitteln, die jetzt aus Kriegsgebieten zu uns kommen. Viele haben in ihren Herkunftsländern nicht erfahren, wie ein friedvolles Miteinander funktionieren kann. Es ist eine große Aufgabe, vor der wir stehen. Wir brauchen die Mithilfe jedes Einzelne. Nur als starke Gemeinschaft werden wir diese Aufgabe meistern können.

 

Das Leitwort des Volksbundes ist daher aktueller denn je:

„Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden.“

 

Die Gräber der Opfer der Vergangenheit sind Zeugen und Mahnung der Geschichte für uns heute.

 

Lassen Sie uns, sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum

TOTENGEDENKEN am heutigen Volkstrauertag die Gedenkformel sprechen.

Wir denken heute

an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

 

Wir gedenken

der Soldaten, die in Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

 

Wir gedenken derer,

die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugeordnet wurden oder deren Leben wegen Krankheit oder Behinderung als unlebenswert bezeichnet wurde.

 

Wir gedenken derer,

die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

 

Wir trauern

um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

 

Wir gedenken heute auch derer,

die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

 

Wir trauern

mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt.

 



Das ist er: Der Fotokalender 2016 "Dettenheim-mehr als zwei Orte" (9. November 2015)

Ab jetzt erhältlich im Bürgerbüro im Rathaus und in der Verwaltungsstelle zum Preis von 14,90 €. 1 € pro verkauftem Exemplar geht an das Festival der guten Taten.


Die Bilder aller Teilnehmer sind im Foyer des Rathauses ausgestellt. Es sind ganz tolle Aufnahmen dabei.


Danke an alle Teilnehmer.



Kalender 2016 "Dettenheim - mehr als zwei Orte" (30. Oktober 2015)

Nicht leicht fiel der Jury die Entscheidung, welche Bilder in den Fotokalender 2016 "Dettenheim - mehr als zwei Orte - " aufgenommen werden sollen. Bei ca. 150 eingereichten Bildern keine leichte Aufgabe. Dank der professionellen Anleitung durch Markus Gilliar wurde die Aufgabe dann aber doch gemeistert. Am Donnerstag, den 5. November 2015 um 19 Uhr erfolgt im Foyer des Rathauses die Siegerehrung und der Kalender wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Vom Verkaufspreis geht pro verkauftem Exemplar 1 € an das Festival der guten Taten



Rede der Bürgermeisterin zur Erweiterung der Gemeinschaftsunterkunft in Dettenheim zu Beginn der Gemeinderatssitzung am 06. Oktober 2015 in der Pfinzhalle:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Bürgerinnen und Bürger aus Dettenheim,

heute erreicht uns die Welt. Wir nehmen wahr, dass wir auch hier in unserem beschaulichen Dettenheim, mitten in Europa, ein Teil der ganzen Welt sind.

Sie wissen um was es geht: Sie lesen Zeitung, Sie hören Nachrichten, Sie sind im Internet unterwegs. Das Thema ist überall präsent: Die große Flüchtlingswelle, die aus dem arabischen Raum, aus dem Balken und aus Afrika nach Europa – und vor allem nach Deutschland strömt. Diese Flüchtlinge stehen vor unserer Tür und brauchen Unterkunft und Verpflegung.

Ich möchte heute nicht über die große Weltpolitik sprechen oder darüber, wer in Syrien wen bombadieren sollte.

Ich möchte heute nicht über die Deutsche Asylpolitik sprechen.

Ich möchte heute nicht darüber sprechen, ob die Flüchtlinge zu Recht hier sind oder das Asylrecht missbrauchen.

Das alles sind Themen, die wichtig sind, über die wir sprechen müssen und für die Lösungen gesucht werden müssen. Bringen Sie sich ein in die politische Diskussion, engagieren Sie sich, geben Sie den Mandatsträgern Rückmeldung und üben Sie Ihr Wahlrecht aus.

Aber heute Abend können und werden wir diese Probleme nicht lösen. Da ist die heutige Gemeinderatssitzung nicht die richtige Plattform dafür. Dafür sind wir nicht zuständig und haben auch keine Handlungsoption.

Heute stehen wir vor der Aufgabe, für die Flüchtlinge, die zu uns kommen werden, einen Platz zu finden, an dem die vom Landkreis betriebene Gemeinschaftsunterkunft gebaut werden kann. Nur das ist unsere Aufgabe.

Zur Gemeinschaftsunterkunft werden wir durch die Vertreter des Landratsamtes mehr Informationen erhalten. Sie werden dem Gremium und auch den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung stehen. Wir werden uns hierfür so viel Zeit nehmen, wie wir brauchen.

Ich möchte nochmals betonen: Unsere Aufgabe heute Abend ist eine Unterkunftsmöglichkeit zu schaffen. Die Verwaltung hat hierzu mögliche Standorte geprüft, die Ihnen unter dem Tagesordnungspunkt 2 erläutert werden. Die Vorgaben des Landkreises hierfür waren: Größe, Erschließung und aktuelle Verfügbarkeit.

Dass jeder der möglichen Standorte sein Für und Wider hat, ist klar. Und sind wir ehrlich: Niemand möchte eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in seiner Nachbarschaft. Sprechen wir das ruhig aus, ohne damit gleich in den Verdacht zu kommen, ausländerfeindlich oder gar rechtsradikal zu sein.

Es ist uns bewusst, dass es keinen Platz gibt, bei dem überhaupt niemand berührt und beeinträchtigt wird. Vor diesem Dilemma stehen heute Abend auch die Gemeinderätinnen und –räte, wie zuvor in einer Anhörung auch schon der Ortschaftsrat. Sie werden heute eine Entscheidung treffen müssen, die –egal wie sie ausfällt- Kritik hervorrufen wird.

Die gut besuchte Pfinzhalle heute Abend zeugt davon, dass Sie das Thema interessiert, betreffen wird es uns künftig in irgendeiner Form alle.

Ich möchte Ihnen kurz eine Darstellung der aktuellen Situation in Dettenheim geben, was GU (= Gemeinschaftsunterkunft) und AU (=Anschlussunterbringung) schon jetzt bedeutet. Dass viele von Ihnen sicherlich in ihrem Alltag bislang noch gar nicht wahrgenommen haben, dass bereits heute 47 Asylsuchende aus der aktuellen Flüchtlingswelle bei uns wohnen, zeugt davon, dass die Menschen vielfach bereit sind, sich hier einzufinden und friedvoll hier zu leben. Es zeigt auch, dass unsere Ehrenamtlichen, die sich seit vielen Monaten bereits um diese Menschen kümmern, eine tolle Arbeit leisten: Vielen Dank an dieser Stelle.

Aktuell leben 22 Personen in der Gemeinschaftsunterkunft Hochstetter Straße im Ortsteil Liedolsheim, die bereits seit Februar 2013 betrieben wird.Weitere 25 Personen im Rahmen der Anschlussunterbringung in verschiedenen Wohnungen innerhalb Dettenheims, teils untergebracht durch die Gemeinde, teils in Privathäusern. 7 Menschen davon in Liedolsheim, 18 Menschen in Rußheim.

Dass die Integration so gut geklappt hat, hängt in hohem Maße mit dem ehrenamtlichen Engagement vieler fleißiger Helfer zusammen, die Ihnen unter dem Namen „Dettenheimer Flüchtlingshilfe“ bekannt sind. Aber auch die Bereitschaft von Nachbarn oder Vereinen, sich um diese Menschen zu kümmern und sie aufzunehmen, soll nicht unerwähnt bleiben. Wir können mit Stolz sagen, dass wir den Menschen, die bisher zu uns gekommen sind, ein Umfeld bieten konnten, in dem sich diejenigen, die bereit sind, sich hier einzuleben, dies auch tun können. Wir bieten den Menschen Sicherheit, sie erfahren Hilfsbereitschaft und Akzeptanz.

Dies: Hilfsbereitschaft und Akzeptanz ist in der aktuellen Situation mehr gefordert denn je. Denn die Zahl an Hilfesuchenden, die nun zu uns nach Dettenheim kommt, übersteigt alles, was an Zuzug in unserer Gemeinde je zu verzeichnen war.

Sie hören schon, ich sage, „die Zahl an Hilfesuchenden, die nun zu uns nach Dettenheim kommt“. Und das muss uns allen ganz klar und bewusst sein –ich wiederhole mich-: Wir diskutieren heute Abend nicht darüber, ob wir die Menschen aufnehmen wollen und wie viele wir aufnehmen wollen. Das ist Tatsache, die Zahlen werden uns vom Landkreis vorgegeben, der wiederum die Zuteilung über die Landregierung erhält.

Wir sollten realistisch und pragmatisch an die Aufgabe heran gehen. Die rosarote Brille ist genauso wenig angesagt wie Schwarzmalerei. Die Menschen werden zu uns kommen, ob wir das nun gut heißen oder nicht. Und viele von ihnen werden bei uns bleiben und sogar ihre Familien nachholen.

Es wird sicherlich einige geben, die sich nicht einfinden wollen oder können, aber wir sollten denjenigen ein Angebot machen und denjenigen eine Chance bieten, die hilfesuchend und mit dem Bestreben kommen, hier ein neues Leben für sich und ihre Familien zu beginnen.  

Nehmen wir die Menschen jetzt gut auf, ist das auch eine Investition in die Zukunft, von der wir alle profitieren können: In Kindergärten, den Grundschulen und Vereinen kann Integration stattfinden. Die Asylsuchenden können dort und in Sprachkursen Deutsch lernen. Persönliche Kontakte zu schaffen ist besonders wichtig. Wir können voneinander lernen und unseren Horizont erweitern. Die Asylsuchenden können so unsere Lebensweise und unsere Wertvorstellungen kennen lernen. Das ist wichtig, damit später ein Zusammenleben gelingen kann. Vielleicht ist es auch möglich, dass wir viele unserer neuen Bürger im Anschluss an die Gemeinschaftsunterkunft bei privaten Vermietern unterbringen können und so einer Ghettobildung entgegen wirken können.

Dies kann und wird nur gelingen, wenn wir es schaffen, Ängste und Vorbehalte – auf beiden Seiten – abzubauen. Nehmen wir die Situation an, wir können es sowieso nicht ändern. Suchen wir die Chance darin.

Die Menschen, die zu uns nach Dettenheim kommen werden, kommen aus Krisengebieten. Sie können nichts dazu, dass in ihren Herkunftsländern Krieg und Not herrscht und Sie sind nicht verantwortlich für weltpolitische Vorgänge und politische Fehlentscheidungen Wir wollen sie in Dettenheim als Mitbürger willkommen heißen.

Ich wünsche der heutigen Sitzung einen guten Verlauf, trotz des brisanten Themas. Ich möchte, dass wir unterschiedliche Meinungen zulassen und mit Respekt miteinander umgehen. Es ist für alle heute Abend keine leichte Aufgabe. Besonders nicht für die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte.


Glückliche Menschen

Das Glück des Menschen -
ich habe seine tiefsten Gründe gesucht,
und das habe ich herausgefunden:
Der Grund liegt nicht im Geld,
nicht im Besitz, nicht im Luxus,
nicht im Nichtstun, nicht im Geschäftemachen,
nicht im Leisten, nicht im Genießen.

Bei glücklichen Menschen
fand ich immer als Grund
tiefe Geborgenheit,
spontane Freude an den kleinen Dingen
und eine große Einfachheit.

Ich habe mich immer gewundert:
Bei glücklichen Menschen fehlt
die verrückte Gier.
Niemals fand ich bei glücklichen Menschen,
dass sie ruhelos, gehetzt, getrieben waren,
niemals den Hang zur Selbstherrlichkeit.
Gewöhnlich besaßen sie
eine gehörige Portion Humor.

Phil Bosmans aus "Vergiß die Freude nicht"


Danke für die vielen guten Wünsche zu meinem
50. Geburtstag. Bei so viel Zuspruch fällt es leicht,
ein "glücklicher Mensch" zu sein!
 


Steinkautzprojekt des VVND (3. September 2015)

Die kleinen Käutze waren ganz schön aufgeregt. Sie wussten ja nicht, dass nach diesem Fotoshooting die Freiheit auf sie wartet.



Meine erste Trauung (29. August 2015)

In Baden-Württemberg ist es möglich, dass BürgermeisterInnen zu Eheschließungs-Standesbeamten berufen werden. So euch bei mir. Am 29. August 2015 vollzog ich dann meine erste Trauung. Der Ablauf einer standesamtlichen Trauung ist wie folgt:

Zuerst begrüßt der Standesbeamte das Brautpaar. Dann folgt die Überprüfung der Personalien des Brautpaars sowie der eventuellen Trauzeugen. Es ist nicht mehr zwingend notwendig, Trauzeugen zu haben. Anschließend folgt die Ansprache des Standesbeamten. Zum Schluss der Rede kommt nun der große Moment - die Eheschließungsformel. Der Standesbeamte fragt nun beide Eheleute, ob diese die Ehe miteinander eingehen möchten. Bei einer einheitlichen Ja-Antwort spricht der Standesbeamte nun aus, dass das Brautpaar nun rechtsmäßig verbundene Eheleute sind. Dann folgt der Ringtausch, falls gewünscht und auch küssen ist nicht verboten. Der Standesbeamte liest nun den Ehebucheintrag vor. Dieser Eintrag wird mit den Unterschriften des Brautpaars sowie der eventuellen Trauzeugen bestätigt. Hat sich bei der Braut oder beim Bräutigam der Nachname verändert, so muss diese/dieser mit dem neuen Namen unterschreiben. Erst wenn der Standesbeamte dem Brautpaar gratuliert hat, ist die standesamtliche Trauung beendet.



Auf zur Kirwe

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

von Samstag, den 15. August 2015 bis Montag, den 17. August 2015 wird in Liedolsheim wieder das traditionelle Fest der Kirchweih begangen. Auf dem Vorplatz der Festhalle Liedolsheim wird buntes Festtreiben das Bild bestimmen.

 

Die Kirchweih wird seit dem Mittelalter als religiöses Fest anlässlich der Weihe einer christlichen Kirche gefeiert. Es wird seit dem 9. Jahrhundert in vielen Dorfgemeinschaften gefeiert und hat seine Wurzeln in der harten Arbeit auf den Feldern, die früher nicht selten sieben Tage in der Woche umfasste. Aufgrund der anstrengenden Arbeit war es den Menschen nicht vergönnt, ausgelassen zu feiern. Und so war anlässlich der Kirchweih zumindest einmal im Jahr Fröhlichkeit angesagt. Das Festwochenende wurde in geselliger Runde mit Spielen, Gesängen und sonstiges gesellschaftlichen Attraktionen verbracht. So konnte man zumindest an einem Wochenende die Sorgen des Alltags vergessen.

 

Ursprünglich war das Fest auf den Namenstag des gewählten Schutzheiligen des örtlichen Gotteshauses gelegt. Es war ebenfalls Brauch, dem Tag der ersten Weihe der Kirche zu gedenken und dieses Ereignis mit einem weltlichen Fest zu verbinden.

 

Auch in diesem Jahr wird die Kirwe von den Motorradfreunden Liedolsheim und dem Kegelverein Liedolsheim durchgeführt. Nach dem Fassanstich am Samstag lockt die SWR 3 Elch Party Jung und Alt in die Festhalle. Am Sonntag Morgen wird erstmals ein Kirwe-Gottesdienst in der Festhalle sein.

 

Der Vergnügungspark mit Autoscooter, Kinderkarussell, Losstand und Süßigkeitenständen lädt zu interessanten und abwechslungsreichen Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten für Jung und Alt ein.

 

Wie bereits in den Vorjahren präsentiert sich auch unsere einheimische Gastronomie zum Kirchweihfest. Bestens vorbereitet werden vorzügliche Speisen und Getränke zu diesem besonderen Anlass geboten. Das traditionelle „Saueressen“ ist am Montagmittag einer der Höhepunkte der Festtage.

 

Am Kirwe-Montag gastiert das SWR 4 Sommererlebnis mit einem bunten Programm in Liedolsheim.

 

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürger viel Spaß bei der Liedolsheimer Kirwe. Genießen Sie das besondere Ambiente, das dieses Traditionsfest alljährlich bereitet.

 

Ihre

 

Ute Göbelbecker, Bürgermeisterin

 


Seniorenheim für Dettenheim (28. Juli 2015)

Das Thema Pflegeheim für Dettenheim schlägt hohe Wellen. Grund dafür ist die Standortauswahl des Schulsportplatzes an der Grundschule in Liedolsheim. Da dieser Standort schon unter meinem Amtsvorgänger benannt wurde und hier weder aus der breiten Bevölkerung, noch aus dem Gemeinderatsgremium Bedenken geäußert wurden, war die jetzige Diskussion für mich nicht vorhersehbar. Vorgesehen ist die teilweise Bebauung für Senioreneinrichtungen, ein kleinerer Teil verbleibt der Schule. Die Suche nach geeigneten Alternativstandorten verlief erfolglos. Keines der in Frage kommenden Grundstücke steht zeitnah zur Verfügung. Die Investoren und die Betreiber brauchen für das weitere Vorgehen allerdings Planungssicherheit, d. h. die Frage des Standortes muss geklärt sein, bevor weitere Schritte erfolgen werden. Deshalb muss der Gemeinderat hier eine Entscheidung treffen.

Ich sehe das Grundstück als bestens geeignet für den Standort einer Senioreneinrichtung. Die Senioren sind ein Teil von uns: Eltern, Großeltern, in nicht allzu langer Zeit wir selbst. Und deshalb gehören die Senioren in unsere Mitte, auch räumlich. Deshalb halte ich den Standort für den Richtigen.

Ich weiß, dass wir damit der Schule und damit den Kindern etwas wegnehmen. Ich muss aber verschiedene Interessen gegeneinander abwägen. Unsere Kinder haben mit einem großen Schulhaus, dem Schulhof mit Grünfläche, der großen Sporthalle, dem Schwimmbad, rechnet man die drei Sportplatze vom Turnverein und Fußballverein dazu, die Skaterbahn und den Spielplätzen viele Möglichkeiten, um ihrem Bewegungsdrang nachzukommen.

Ich kann verstehen, dass es weh tut, solche Privilegien abgeben zu müssen, aber ich als Bürgermeisterin muss abwägen, was wir unseren Kindern bieten und was den Senioren? Ich sehe den eindeutigen Handlungsbedarf bei den Senioren. Für sie haben wir in Dettenheim noch nichts. Da müssen wir ganz dringend was tun und dürfen die Chance, die sich derzeit bietet nicht vergeben.

Ein wichtiges Anliegen der Anwohner des Schulsportplatzes ist die Entwässerungssituation. Die Überschwemmungen beim Starkregenereignis im letzten Sommer sind allen noch in lebhafter Erinnerung. Diese Bedenken werden vonseiten der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates sehr ernst genommen. Im Rahmen der weiteren Planung muss ein Gutachten erstellt werden, das sich dezidiert mit der Entwässerungssituation auseinander setzt. Ein Pflegeheim wird an der Stelle nur realisiert werden können, wenn hierfür Lösungen gefunden werden. Der Gemeinderat wird den Fortgang der Arbeiten in dieser Hinsicht kritisch begleiten. Trotzdem dürfen wir die Chance nicht vertun. Wagen wir den Schritt für unsere Senioren. Ich wünsche mir, dass der Gemeinderat hier eine gute und zukunftsweisende Entscheidung trifft.

Bleibt trotzdem die Frage der Standortalternativen. Dies wurde im letzten technischen Ausschuss in öffentlicher Sitzung ausführlich beraten.

Ergebnis: Es gibt derzeit keine anderen, attraktiven Flächen, die zeitnah zur Verfügung stehen.

Attraktiv, heißt auch attraktiv für die Investoren, denn Alternativgrund-stücke wie z. B. das „Untere Zeulich“ in Rußheim wurde von den Investoren abgelehnt. Deshalb gibt der Techn. Ausschuss heute auch die Empfehlung, dass der Gemeinderat sich für die Bereitstellung des Grundstücks zum Bau einer Senioreneinrichtung aussprechen soll.

Ich sehe mich persönlich dem Vorwurf gegenüber, ich würde bei diesem Thema vorschnell und übereilt agieren. Ich stimme insofern zu, als ich dieses Thema als absolute Priorität ansehe. Und ich sehe tatsächlich auch die Notwendigkeit, hier zügig zu handeln. Das Zeitfenster, das sich durch die Ausweisung des Bedarfs an Pflegeplätzen für Dettenheim in der Kreispflegeplanung aufgetan hat, muss genutzt werden.

Der Markt ist durch die neue Heimbauverordnung, die 2019 in Kraft tritt, in Bewegung geraten. Viele bestehende Einrichtungen müssen Umplanen und Erweitern. Deshalb eröffnet sich für Dettenheim aktuell die Chance, eine solche Einrichtung zu realisieren.

Ich sprach vorhin von einem Zeitfenster. Ein Fenster kann offen sein, es kann sich aber auch schließen. Wir müssen die Aktivitäten in den umliegenden Gemeinden sehen: Philippsburg, Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten, Eggenstein-Leopoldshafen. Überall tut sich etwas.

Wenn wir hier in Dettenheim in eine Diskussion gehen wegen des Grundstücks, die eine Verzögerung von realistisch betrachtet 2 bis 3 Jahren mit sich bringt, vertun wir diese Chance. Dann hat niemand etwas davon, Rußheim nicht und Liedolsheim nicht. Dann ist der Zug –für dieses Mal- abgefahren. Ob es in ein paar Jahren wieder eine Chance gibt: Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

Ich möchte noch ein paar Worte zu den Betreibern sagen, mit denen ich derzeit im Gespräch bin. Aber allen ist eines gemeinsam: Wenn die Gemeinde kein Grundstück zur Verfügung stellt, brauchen die Planungen nicht fortgeführt werden. Mit dem Grundstück steht und fällt alles!

Die Investoren warten auf das Ergebnis der heutigen Sitzung. Nur bei einem positiven Entscheid gehen die Investoren und Betreiber in die nächste Planungsphase.

In der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung am 22.09.2015 sollen sich die Betreiber vorstellen.

Derzeit bin ich mit vier Interessenten im Gespräch:

  1. Die Incura, die sich im Gemeinderat bereits vorgestellt hat und deren Haus Sankt Barbara in Weinheim vom Gemeinderat besichtigt wurde.
  2. Die AWO Bezirksverband Nord. Nach einem ersten Gespräch bei dem nur von betreutem Wohnen, aber nicht von einem Pflegeheim die Rede war, kam die AWO nochmal auf mich zu, um nun doch ein solches Konzept zu entwickeln.
  3. Ein kirchlicher Betreiber (Kontakt bisher nur zum Investor)
  4. Ein privater Betreiber, der im Landkreis Karlsruhe bereits Häuser unterhält ( Kontakt bisher über Architekurbüro).


Am 22. September wird auch Herr Kappes vom Landratsamt über den Kreispflegeplan referieren. Die Zahl des für Dettenheim errechneten Bedarfs wird steigen. Herr Kappes hat sein Kommen bereits zugesagt.

Dieser „nächste Schritt“ macht aber nur Sinn, wenn wir den Ersten tun: Und das ist die Bereitstellung eines Grundstücks.

Und damit und mit dem Appell sich der nun folgenden Abstimmung für das Grundstück beim Schulsportplatz auszusprechen, möchte ich mein Statement schließen:

Lassen Sie uns die Chance ergreifen, die sich Dettenheim bietet!

Stimmen Sie mit „JA“ zum Grundstück; mit „JA“ für unsere Senioren!


100 Tage im Amt und die obligatorische Frage: Was haben Sie erreicht?

Viel und wenig - wie man´s nimmt. Der Start war nicht einfach, aber zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Rathaus haben wir das ganz gut hin bekommen. Ich lege in meiner täglichen Arbeit viel Wert auf ein gutes Miteinander und den Teamgeist. Als kleine Verwaltung ist jeder gefordert, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken. Eine strikte Arbeitsteilung, wie in großen Behörden üblich, ist in einem kleinen Rathaus nicht möglich. Das fordert viel von jedem Einzelnen, macht die Arbeit aber auch interessant. Und so würde ich auch mein neues Amt beschreiben: Absolut fordernd und total interessant. Ich freue mich jeden Tag über neue Begegnungen, interessante Gespräche und vielfältige Themen. Mit dem Bau der Sporthalle in Rußheim, der Ausweisung des Baugebietes Erikaweg II, der Tiefenbaggerung im Baggersee Gießen und Erweiterung des Baggersees in Rußheim, der anstehenden Sanierung der Friedrichstraße, Planung des Polders Elisabethenwörth sind viele unterschiedliche Themen zu bearbeiten (und das sind noch lange nicht alle). Langeweile kommt da nicht auf.

Und was mir persönlich ganz wichtig ist, ist die Errichtung eines Seniorenheims in Dettenheim. Ich werde in der nächsten Ausgabe des Dettenheimer Anzeigers ausführlich darüber berichten. Mit der Ausweisung eines Bedarfs an Pflegeplätzen in der Kreispflegeplanung und der neuen Heimbauverordnung tut sich die Chance auf, in Dettenheim eine solche Einrichtung zu realisieren. Dieses Zeitfenster muss genutzt werden und ich arbeite mit Nachdruck daran. Egal für welchem Investor und für welchen Betreiber sich der Gemeinderat entscheidet, muss zuerst die Grundstücksfrage geklärt werden. Das ist der zentrale Punkt. Ich kenne die Einwendungen, ich würde hier vorschnell und übereilt agieren. Vielleicht sind sie berechtigt, aber ich möchte mir nicht vorwerfen müssen, ich hätte die Entwicklung verschlafen. Nichts Besseres kann Dettenheim passieren, als wenn wir für unsere Senioren die Versorgung im Ort sicher stellen können.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche mir, dass wir gemeinsam unser Dettenheim weiter entwickeln können. Unterstützen Sie mich in meiner Arbeit mit Anregungen und Feedback. Haben Sie aber auch Verständnis, dass weder ich noch meine Verwaltung alles auf einmal umsetzen können. Auch wenn ich selbst gerne noch viel mehr machen möchte, muss ich mich doch am Möglichen orientieren, schließlich wurde auch Rom nicht an einem Tage erbaut.


Herzlich, Ihre Bürgermeisterin Ute Göbelbecker


BNN Artikel vom 23. Juli 2015

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Sponsorenlauf des Turnvereins Liedolsheim zugunsten des Festivals der guten Taten


Der Turnverein Liedolsheim lud am Sonntag, den 05.07.2015 zum Sponsorenlauf. Acht sportbegeisterte Mitarbeiter der Gemeinde Dettenheim nahmen die Einladung an. Bei heißen Temperaturen ging es ab 10:00 Uhr an den Start. Jetzt hieß es durchhalten, jede Runde zählte… Es wurde gejoggt, gewalkt oder gelaufen.

Um 12:00 Uhr stand das Ergebnis fest:


Platz 1 der Mannschaftswertung mit 150 gelaufenen Runden! Der Teamgeist wurde belohnt …


Ein herzliches Dankeschön an unseren Sponsor, den Gemeinderat von Dettenheim.


Festival der guten Taten

Das Festival der guten Taten nimmt Fahrt auf. Zahlreiche Vereine und Organisationen haben bereits Aktionen durchgeführt. Am Freitag, den 14. August bis Sonntag 16. August 2015 findet in Bretten ein Musikfestival zugunsten des "Festivals der guten Taten" statt. Dettenheim wird dort als diesjährige Festivalgemeinde vertreten sein. Mehr dazu finden Sie auf der Homepage der Gemeinde.



Betriebsausflug der Bediensteten der Gemeinde Dettenheim

Am Freitag, den 19. Juni führte der diesjährige Betriebsausflug der Bediensteten der Gemeinde Dettenheim in die Republik Steinacker nach Zeutern. Begrüßt wurden wir vom Präsidenten höchstpersönlich, der uns auch durch den Tag begleitete. Nach Disziplinen wie Boulespielen (nach den Regeln der Republik versteht sich), Armbrustschießen und Wildscheinjagd hatten wir alle Prüfungen bestanden. Insbesondere beim Schießen sprach uns der Präsident ein besonderes Lob aus. Vielleicht half  hier auch das Zielwasser, denn die Verköstigung war durch den Versorgungsminister zu jeder Zeit sicher gestellt. Ein toller Tag, der in der Vogelparkgaststätte in Liedolsheim einen würdevollen Ausklang fand.



Besuch der Familie Goebelbecker aus Chicago

Am Samstag 6. Juni 2015 bekam ich unverhofft Familienzuwachs. Eine amerikanische Familie auf den Spuren ihrer Vorfahren kam nach Liedolsheim. Da die Familie meinen Namen trägt, war es mir natürlich eine besondere Ehre, sie im Rathaus zu empfangen. An meiner Seite war Bürgermeister a. D. Armin Göbelbecker. Das freute die Gäste besonders, sind sie doch in Chicago die einzige Familie mit diesem Namen. So freuten sich sich über die vielen Namensvettern hier und fühlten sich gleich "Zuhause".




Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Besucher meiner Homepage,


während meines Wahlkampfes konnten Sie sich auf meiner Homepage über mich als Person, meine Themen und Überzeugungen informieren. In der Rubrik Aktuelles konnten Sie meine jeweiligen Aktivitäten verfolgen: Gespräche und Treffen mit Vereinen und Interessengruppen, Schulen, Kindergärten etc. und Informationen zu meinen Veranstaltungen abrufen. Besucherzahlen von zeitweilig bis zu 650 pro Tag bei über 2100 Seitenaufrufen, zeugten von großem Interesse.


Deshalb beabsichtige ich, Sie auch nach meinem Amtsantritt, weiterhin auf meiner Homepage über aktuelle Themen zu informieren. Ob sich dies so umsetzen lässt, wird sich zeigen. Die Gestaltung der Homepage und das Erarbeiten aktueller Texte, ist sehr aufwändig. Ob sich dies mit meiner erforderlichen Einarbeitung, dem Tagesgeschäft, konzeptionellen Arbeiten und der Wahrnehmung von Terminen vereinbaren lässt, kann ich jetzt noch nicht einschätzen. Schauen Sie doch von Zeit zu Zeit auf meiner Homepage vorbei.


Eines möchte ich noch anmerken. Keine Homepage kann so gut sein, dass sie eine persönliche Begegnung, ein persönliches Gespräch ersetzen kann. Deshalb möchte ich Sie ermutigen, sich auch weiterhin direkt an mich zu wenden. Meine Tür im Rathaus steht Ihnen immer offen.


Ihre Ute Göbelbecker