Aktuelles 2020


Akuelle Informationen zur Corona Krise finden Sie in der Rubrik

"Informationen zu Corona"


Ankündigungen und Mitteilungen:


07.10.2020

GESUCHT

Die Gemeinde Dettenheim (ca. 6.600 Einwohner) sucht:

  • Einen Hausarzt/eine Hausärztin, der/die eine eigene Arztpraxis  eröffnen möchte.

  • Interessierte Ärzte/Ärztinnen, die im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses stundenweise oder in Vollzeit arbeiten, oder die sich eine mögliche Teilhaberschaft in einer der bestehenden Hausarztpraxen vorstellen können.

  • Ärzte im Praktikum: Die erforderliche Ausbildungserlaubnis liegt vor.

 

Praxis- Neugründung


Ansprechpartner:


Bürgermeisterin
Ute Göbelbecker
Bächlestr. 33
76706 Dettenheim
(07247) 931-101
ute.goebelbecker@dettenheim.de

Anstellung/Partnerschaft


Herr Dr. Celal Edelmann
Huttenheimer Straße 17
76706 Dettenheim
07255/ 8580


oder


Frau Dr. med. Tabassom Kia-Hofmann
Hauptstraße 137 a
76706 Dettenheim
07247/ 89393

Arzt im Praktikum


Herrn Dr. Celal Edelmann
Huttenheimer Straße 17
76706 Dettenheim
07255/ 8580



BERICHTE und Vergangenes:


Weihnachtsgrüße für die Bewohner der Seniorenresidenz - 16. Dezember 2020

 

Weihnachtsgrüße für die Bewohner der Seniorenresidenz überbrachte Bürgermeisterin Ute Göbelbecker am vergangenen Mittwoch. Diese nahm Einrichtungsleiterin Frau Schwan im Eingangsbereich entgegen, da der Zutritt zum Pflegeheim derzeit natürlich nur bedingt möglich ist.
Die Einrichtung feierte im Frühjahr ihr einjähriges Bestehen und hat mit Corona dafür einen schweren Zeit gewählt. Ein besonderer Dank ging daher an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtung, die sich täglich aufopferungsvoll den besonderen Anforderungen in der Pandemie stellen. 

 


Begegnung mit dem Nikolaus...

Am Waldesrand , hab ich gesessen und war noch ziemlich gut gelaunt,

da kam ein Mann im roten Mantel, du liebe Zeit, hab ich gestaunt.

Verschwitzt, mit Mundschutz, atemlos, Gepäck am Schlitten und kein Schnee,

schimpfend,  setzte er sich zu mir und  sprach : " Des  isch doch  mimmee  schee,

vor  einem Jahr, war alles  anders, da  war die Weihnacht  noch ein Fest,

wenn man  heut  an einer Tür  klopft  und  will  rein,   - wird  man  getest´.

Als  Nikolaus, was  will man sagen, ich  denk, es ist jetzt bald soweit,

den Zustand  kann man kaum ertragen,  am  besten ich  mach  - Heimarbeit  !"

Oh , Jens  Spahn  und  du  Frau  Merkel , macht  den  Lockdown nicht  zu  lang,

wir  halten uns  an jede  Vorschrift, ziehn  alle  an  demselben Strang.

So  zog  der  Nikolaus  von  dannen,  er  tat mir  in der Seele leid,

rief  noch : "  Ich  wünsche  dir  trotz allem,

                       eine  schöne  Weihnachtszeit !"

Werner Heiß, Dettenheim


Aktion Sternzauber - Kinder ein Lächeln schenken

Strahlende Kinderaugen und eine Erinnerung, die fürs Leben bleibt. Darum geht es bei der diesjährigen Aktion Sternzauber 2020. Oft ist es so, dass Kinder aus finanzschwachen Familien zu Weihnachten kein oder nur ein sehr kleines Geschenk erhalten. Die Aktion Sternzauber soll dies nun ändern. Kindern aus bedürftigen Familien bis zu 12 Jahren soll ein kleiner Wunsch zu Weihnachten erfüllt werden. Dabei setzt die Gemeinde Dettenheim auf bürgerliche Solidarität und gemeindlichen Zusammenhalt. Sie sucht deshalb engagierte und wohltätige Bürgerinnen und Bürger, die sich als Geschenkpaten/-patinnen für die Erfüllung der Kinderwünsche bereiterklären.

Ablauf der Aktion Sternzauber

Kinder können ab dem 20. November Sterne am Bürgerbüro des Rathauses oder der Verwaltungsstelle abholen, auf denen sie ihren Weihnachtswunsch vermerken. Bis zu 30. November 2020 müssen die Sterne wieder im Rathaus oder der Verwaltungsstelle abgegeben werden. Die Aktion soll vor allem Kinder ansprechen, deren Familien finanziell in einer schwierigen Situation sind. Eine etwaige Bedürftigkeitsprüfung, wie sie bei Sozialhilfeanträgen verlangt wird, ist jedoch nicht notwendig. Die Gemeinde vertraut hier vielmehr auf die Aufrichtigkeit der Familien. Dieses Jahr ist gerade für unsere Kleinsten der Gesellschaft und viele Familien schwierig, deshalb soll mit dieser Aktion eine zusätzliche Überraschung möglich sein, so Bürgermeisterin Göbelbecker, die ebenso als Geschenkpatin einem Kind eine Freude macht. Jede Bürgerin und jeder Bürger, der Lust hat, den Kindern aus Dettenheim an Weihnachten ein kleines Lächeln zu schenken, kann sich als Geschenkpatin oder Geschenkpate bei der Gemeinde Dettenheim registrieren lassen und ab dem 30. November 2020 einen Geschenkwunsch mitnehmen. Die Geschenke, die einen Wert vom max. 25,00 EUR haben, können dann bis zum 14. Dezember 2020 wieder im Rathaus oder der Verwaltungsstelle abgegeben werden. Fleißige Helferinnen und Helfer aus der Bürgerschaft werden die Geschenke anschließend unter Einhaltung der Abstandsregelung noch vor Weihnachten an die Familien austeilen.


Volkstrauertag am 15. November 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

den Volkstrauertag feiern wir in Dettenheim traditionell mit einer Gedenkstunde im Anschluss an die Gottesdienste in den evangelischen Kirchen. Dieses Jahr werden die Kränze in stillem Gedenken an den Ehrenmalen niedergelegt. In kleinem Kreise wollen wir das Totengedenken sprechen. Gedenken ist wichtig, auch wenn wir dies in diesem Jahr für uns zuhause machen müssen.

Ihre
Ute Göbelbecker
Bürgermeisterin



Wir denken heute
an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken
der Soldaten, die in Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer,
die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugeordnet wurden oder deren Leben wegen Krankheit oder Behinderung als unlebenswert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer,
die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern
um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer,
die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern
mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt.



Ausbildungsbörse goes digital: jetzt die besten Plätze für 2021 sichern

Unser Nachwuchs braucht berufliche Perspektiven – trotz neuem Corona-Lockdown. Daher finde ich es ganz toll, dass Jugendliche aus Dettenheim ihren Berufseinstieg jetzt auch online schaffen können:

 

Die „Ausbildungsbörse goes digital“ unserer Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal am 11. November 2020 bringt Schülerinnen und Schüler aller Schularten mit über 50 Unternehmen in Kontakt, darunter auch die Firma Brunnenbau und Energie Krämer, welche derzeit Bewerberinnen und Bewerber für rund 90 freie Lehrstellen suchen.

 

Jugendliche können sich ganz einfach einwählen und über die Online-Messe „stöbern“. Wer planvoller vorgehen möchte, kann sich vorab individuelle Gesprächstermine mit Top-Arbeitgebern sichern.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Infos unter www.sprungbrett-ausbildung.de

 


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THW Ortsverband Dettenheim erhält moderne Kommunikationsanlage

FDP-Bundestagsabgeordneter Jung bestätigt Einigung zwischen BImA und THW Landesverband


Dettenheim / Landkreis Karlsruhe. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks in Dettenheim können aufatmen. Auf Initiative des FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung (Karlsruhe-Land) werden noch in diesem Jahr längst überfälligen Modernisierungsmaßnahmen an der Telefon- und Kommunikationsanlage des Ortsverbandes durchgeführt. Dies bestätigte die THW Leitstelle in Bonn dem Abgeordneten, nach dem sich dieser mehrfach für die Erneuerungsmaßnahmen stark gemacht hat.

Schon Ende Mai hatte sich Jung gemeinsam mit Dettenheims Bürgermeisterin Ute Göbelbecker bei den Einsatzkräften des THW Ortsverbandes über die Arbeit im Rahmen der Covid-19 Pandemie informiert. Vor Ort ist man insbesondere auf Notversorgung und Notinstandsetzung spezialisiert und kommt auch bei Wassergefahren wie Überflutungen oder Überschwemmungen zum Einsatz. „Noch immer bin ich sehr beeindruckt davon, was die ehrenamtlichen Katastrophenschützer in dieser schwierigen Situation alles leisten. Nicht nur in der Corona-Krise sind die vielen Helferinnen und Helfer des THW nicht wegzudenken“ erklärt Jung.

In jeder Hinsicht unzureichend ist bislang allerdings der Zustand der Telefon- und Kommunikationsanlage in Dettenheim. Seit Dezember 2019 verfügt der Ortsverband über keine vorschriftsgemäß funktionierende Infrastruktur. Die bereits vorhandene Technik wartet auf Verkabelung, Programmierung und die Verlegung der entsprechenden Anschlüsse in die Einsatzräume. „Damit die Erreichbarkeit der Einsatzkräfte gewährleistet werden kann, müssen die Ehrenamtlichen teilweise ihre privaten Mobiltelefone nutzen“ berichtet der THW-Ortsbeauftragte Michael Blombach. Eine Verfahrensweise, die im Ernstfall erhebliche Risiken und Gefährdungspotentiale in sich trägt.

Über Monate hinweg ungeklärt war die Frage der Kostenübernahme für die Installation der Anlage und es herrschte keinerlei Klarheit darüber, bis wann diese Frage beantwortet werden kann. Auf Drängen des FDP-Politikers Jung einigten sich die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der THW Landesverband Baden-Württemberg jetzt in einer gemeinsamen Telefonkonferenz. Eine zunächst vorgelegte Zwischenlösung lehnte Jung, der Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und Digitale Infrastruktur ist, ab. „Die Erklärung zur Kostenübernahme und einer Durchführung der Maßnahme noch in 2020 liegt mittlerweile auch schriftlich vor“ bestätigt der FDP-Abgeordnete.

Gerade das maßgeblich auf Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit beruhende Bevölkerungsschutzsystem hat sich in Deutschland seit Jahrzehnten bewährt. „Ohne den freiwilligen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger könnten viele Aufgaben und Projekte nicht realisiert werden. „Das THW als ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag. Damit dieser auch weiterhin erfolgreich gestaltet werden kann, ist ein sicheres und funktionierendes Arbeitsumfeld unerlässlich“ erklärt Jung.


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Photovoltaik Botschafter - Bürgermeisterin Göbelbecker


Freigabe zur neuen L 602 zwischen PPP OT Huttenheim und Dettenheim OT Rußheim am 21. September 2020

Sehr geehrter Herr Minister Hermann,
Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin Felder,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 11. August vor drei Jahren standen wir hier zum offiziellen Spatenstich für das neue Teilstück der L 602. Davor lagen über 20 Jahre der Planung, bei der es die grundlegende Frage zu klären gab, ob für die Straße eine neue Trassenführung gewählt werden sollte, oder die Ausbauvariante auf der vorhandenen Strecke.

Der Gemeinderat der Gemeinde Dettenheim votierte im Jahr 2000 mit knapper Mehrheit  für die Neubauvariante, wie sie nun auch zur Ausführung kam.Das Hauptargument der Neubaubefürworter war, dass durch die neue Trassenführung eine bessere Anbindung an das Bundesstraßennetz erfolgt. Durch den Anschluss könnte Dettenheim das „verkehrspolitische Schattendasein“ hinter sich lassen. Man sah Dettenheim verkehrspolitisch abgehängt, zumal auch die S-Bahn in der Nachbargemeinde endet. Mit der Querspange im Süden und der Neutrassierung der L 602 im Norden „meldet sich Dettenheim zurück“, so die damalige Lesart.

Vielleicht im Jahr 2000 ein vertretbares Ziel. Ob das auch 2020 ein erstrebenswertes Ziel ist, möchte ich doch sehr in Frage stellen. Trotzdem, die Entscheidung ist vor langer Zeit gefallen und das Projekt wurde ausgeführt. Da müssen wir Dettenheimer uns bei Kritik schon an die eigene Nase fassen.

Und so ist es heute meine Aufgabe als Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim, dem Land Dank zu sagen für die neue Straße, was ich nun hier und heute auch in aller Form tun möchte.

Sehr geehrter Herr Minister Hermann,

im Namen der Gemeinde Dettenheim spreche ich Ihnen meinen Dank aus für die neue Straße und die Anbindung der Gemeinde Dettenheim an das übergeordnete Straßennetz.

Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin Felder,

ich möchte einen besonderen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Behörde richten, mit denen wir bei der Umsetzung des Projekts gut zusammen gearbeitet haben.

Insbesondere möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr Haus bei der Planung und Realisierung des neuen Kreises am Ortseingang von Rußheim mitgegangen ist. Wir erhoffen uns davon eine Reduzierung der Geschwindigkeit bei der Einfahrt in den Ort und damit verbunden eine erhöhte Verkehrssicherheit und Lärmreduzierung. Wir haben diese Planung im Nachgang zur Planfeststellung der L 602 eingebracht und in einem sportlichen Zeitrahmen umgesetzt.
 
Dank auch, dass im Zuge dieser Planung im Bereich des Ortseingangs der Bushaltestellenbereich neu gestaltet wurde, mit Mittelinsel und Querungshilfe.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und an unserem Verkehrsminister appellieren:

Wir brauchen dringend mehr Fußgängerüberwege über die L 602, ob als Querungshilfe, Zebrastreifen oder als Bedarfsampel, um die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger, insbesondere unserer Grundschüler gewährleisten zu können. Da denke ich auch an Tempo 30. Die rechtlichen Voraussetzungen hierfür sollten gelockert werden, auch und gerade auf Landesstraßen.

Ich hätte mir auch gewünscht, dass mit der Planung der Straße  ein neuer  Radweg geschaffen worden wäre. Ich denke, das ist ein Aspekt, den man heute sicher stärker gewichten würde. Denn die bisherige wie auch die geplante  Radwegführung in Richtung Philippsburg beginnt in Rußheim am Leimengrubenweg, also ca. 130 m südlich der alten bzw. jetzt neuen L 602. Er trifft auf den vorhandenen Wirtschaftsweg, der künftig in dieser Doppelfunktion geführt wird. Gerade im Sommer während der Badesaison, sind hier Konflikte vorprogrammiert.
Hier wäre eine direkte Anbindung der beiden Badeseen von Rußheim und Huttenheim an die neue L602 die bessere Lösung gewesen und sollte nochmal überdacht werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache daraus keinen Hehl: Persönlich halte ich die Entscheidung für die Neubauvariante für nachteilig. Ich hätte die Ausbautrasse für die bessere Lösung gehalten. Ich befürchte eine über den Prognosen liegende Zunahme des Durchgangsverkehrs: Mehr Verkehr und damit mehr Lärm und Emissionen.
Nun werden wir aber mit den Folgen leben müssen und versuchen, die Beeinträchtigungen für die Bürger und Bürgerinnen zu begrenzen.

In meinem Dank schwingt deshalb auch Sorge mit. Ich hoffe und wünsche mir, dass wir als Gemeinde Dettenheim auf die Unterstützung des Landes bei innerörtlichen verkehrsberuhigenden Maßnahmen zählen können, damit Dettenheim auch weiterhin eine attraktive Wohngemeinde bleibt.

Daten zum Neubau der L 602:

L 602 neu Länge 2,6 km
 Breite 6,5 m
Brücken 2
Kosten 10,9 Mio €
Baubeginn August 2017
Bauzeit 3 Jahre

Der Film zur Energiezukunft in Dettenheim


Sprechstunde im CAP - 12.August 2020

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot wahr, mich am vergangenen Mittwoch, den 12. Augst im CAP-Markt zu treffen. Die Anliegen waren sehr vielfältig, von individuellen Belangen über Anliegen der Vereine bis hin zu allgemeinen Themen. Mehrfach angesprochen wurde dabei die Situation an den Baggerseen, die durch den starken Andrang in diesem Sommer stark ausgelastet sind. An meiner Seite war zeitweilig Herr Robin Kaupisch, Geschäftsführer der Lebenshilfe und Leiter der multicap eGmbH, und damit verantwortlich für die CAP-Märkte der Lebenshilfe. Da in Corona-Zeiten der persönliche Kontakt vielfach eingeschränkt ist, war es schön mal wieder "an der Front" zu sein.


Hausärztliche Versorgung in Dettenheim - August 2020

Die Versorgung des ländlichen Raums mit Hausärzten muss dringend verbessert werden. Diese Forderung wird seit langem erhoben, über das Ziel herrscht Einigkeit, der Weg ist Gegenstand politischer Diskussionen. Nach dem plötzlichen Tod unseres allseits geschätzten Hausarztes Dr. Ottinger im April trifft uns die Lücke, die sich dadurch aufgetan hat persönlich, aber auch im Hinblick auf die hausärztliche Versorgung der Gesamtgemeinde.

Die Situation der hausärztlichen Versorgung war Anlass für ein Treffen zwischen der Bürgermeisterin und den beiden Dettenheimer Hausärzten Frau Dr. med. Kia-Hofmann und Herrn Dr. Edelmann im Rathaus. Viele der ehemaligen Patienten von Dr. Ottinger fanden dort Aufnahme, auch in Hausarztpraxen in den Nachbargemeinden. Auf Dauer kann diese starke Auslastung der bestehenden Praxen aber schwer gehalten werden.

Doch wie ist der Unterversorgung Dettenheims  bei der hausärztlichen Versorgung zu begegnen? Bundesweit scheiden jedes Jahr rund 2200 Hausärzte altersbedingt aus ihrem Beruf aus. Dagegen absolvieren nur etwa 1300 Ärzte pro Jahr die Facharztprüfung Allgemeinmedizin. Nach Schätzungen des Landes haben rund 665000 Menschen in Baden-Württemberg keinen Hausarzt an ihrem Wohnort. Die kassenärztliche Vereinigung geht von derzeit mehr als 600 unbesetzten Stellen für Hausärzte aus. Über Vermittlungsbörsen und Förderprogramme versuchen Sozialministerium und kassenärztliche Vereinigung gegenzusteuern.
 
Es zeichnet sich ab, dass es nicht einfach sein wird, für Dettenheim einen Hausarzt/eine Hausärztin für eine Neugründung einer Arztpraxis zu gewinnen. Im Gespräch mit den beiden Hausärzten Frau Dr. med. Kia-Hofmann und Herrn Dr. Edelmann wurde nach Lösungen gesucht und es zeichneten sich weitere Optionen ab, die Anlass zur Zuversicht geben. Beide Hausärzte bieten die Möglichkeit für interessierte Ärzte/Ärztinnen im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses stundenweise oder in Vollzeit zu arbeiten, bis hin zu einer möglichen Teilhaberschaft. Auch die Ausbildungserlaubnis für Ärzte im Praktikum liegt vor.

Die Gemeindeverwaltung und die beiden Ärzte Frau Kia-Hofmann und Herrn Edelmann sind auf der Suche nach geeigneten Bewerbern/Bewerberinnen. Hier hoffen wir auch auf Ihre Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser: Kennen Sie einen Arzt/eine Ärztin, die auf der Suche nach einer Arztstelle ist? Gibt es Familienmitglieder, die gerade ein Medizinstudium absolvieren? Gibt es in Ihrem Bekanntenkreis einen Arzt/eine Ärztin die sich mit dem Gedanken tragen, im Bereich der Allgemeinmedizin tätig zu sein? Vielfach läuft die Besetzung von Arztstellen über persönliche Kontakte. Darauf hoffen wir auch für Dettenheim und deshalb rufen wir auf diesem Wege alle Dettenheimer zu aktiven Mithilfe auf. Werben Sie in Ihrem Umfeld für unseren Ort, Dettenheim ist eine tolle Gemeinde und die Menschen verdienen eine gute ärztliche Versorgung!


Pressemitteilung vom 07. August 2020

KVV und Landkreis Karlsruhe weiten „MyShuttle“-Service in Dettenheim

und Graben-Neudorf aus


Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) und der Landkreis Karlsruhe optimieren ihr On-Demand-Angebot in Dettenheim und Graben-Neudorf. Zukünftig steuern die schwarzen „MyShuttle“-Busse 34 zusätzliche virtuelle Haltestellen an. Die Zahl der Haltestellen im Bediengebiet wird damit von 80 auf 114 aufgestockt.

„Wir freuen uns, dass das Angebot von den Bürgern in Dettenheim und Graben-Neudorf seit dem Start im Dezember 2019 so gut angenommen wird und wir diese Erfolgsgeschichte nun gemeinsam mit den beiden Gemeinden weiter fortschreiben. Durch die zusätzlichen virtuellen Haltestellen können wir den Fahrgästen nun noch kürzere Wege zum und vom Shuttle anbieten“, erklärt Felix Heller vom KVV-Projektteam.

Bei der Verdichtung des Haltestellennetzes im Bediengebiet konnten der KVV und die ioki GmbH – sie betreibt die App „KVV.easy“, mit der das Angebot gebucht werden kann – auch auf erste Auswertungen und Nutzererfahrungen vor Ort zurückgreifen und anhand der Datengrundlage und Kunden-Rückmeldungen gezielt Optimierungen vornehmen. „Wir möchten uns ganz ausdrücklich bei den Nutzern von ‚MyShuttle‘ bedanken, die mit ihren Erfahrungen und dem Feedback wertvolle Anhaltspunkte zur weiteren Verdichtung des Netzes gegeben haben“, sagt Heller.

So wurden in Dettenheim neue virtuelle Haltestellen beispielsweise direkt vor einer Jugendeinrichtung und einer Seniorenresidenz eingerichtet. In Graben-Neudorf wurden vor allem weitere Haltestellen in den Ortsbereichen aufgenommen, die etwas weiter von der Stadtbahnlinie S1/S11 entfernt liegen, so dass nun auch dieses Mobilitätsangebot näher an die Haus- und Wohnungstüren rückt: Denn die „MyShuttle“-Busse bedienen den Haltepunkt der Linie S1/S11 im benachbarten Linkenheim-Hochstetten (Haltestelle Hochstetten Grenzstraße). Diese Stadtbahnlinie bietet eine direkte Verbindung nach Karlsruhe.

Durch „MyShuttle“ wird das bestehende Nahverkehrsangebot vor Ort ergänzt. In Dettenheim und Graben-Neudorf fahren die auffällig gebrandeten schwarzen „MyShuttle“-Busse montags bis donnerstags von 19 bis 24 Uhr. An Freitagen und Samstagen steht das Mobilitäts-Angebot von 19 bis 2 Uhr zur Verfügung, an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 24 Uhr.

Bestellt werden können die Busse mit wenigen Klicks bequem über die Smartphone-App „KVV.easy“. Fahrgäste zahlen dann günstige 2,10 Euro pro Fahrt – so viel wie für jede andere Fahrt mit dem Bus in den zwei Gemeinden im nördlichen Landkreis Karlsruhe (Wabe 243). Haben die Kunden bereits einen Fahrschein gelöst – etwa, weil sie mit diesem aus Karlsruhe in der Stadtbahn der Linie S1/S11 nach Linkenheim-Hochstetten gefahren sind, wo der On-Demand-Verkehr die Haltestelle Grenzsstraße bedient – benötigen sie für die direkte Anschlussverbindung mit „MyShuttle“ kein weiteres Ticket. Die Anschlussfahrt ist im gelösten Ticket schon enthalten.

Finanziert wird „MyShuttle“ vom Landkreis Karlsruhe, der testen will, ob solch ein digital buchbares On-Demand-Angebot (on demand = nach Bedarf) von den Kunden mittelfristig angenommen wird. Die schwarzen Mercedes Vito-Busse verkehren dabei nicht nach einem festen Fahrplan. Fahrgäste mit ähnlichen Zielen oder Routen werden durch einen intelligenten Algorithmus automatisch zu Fahrgemeinschaften (Ride Pooling) gebündelt und gemeinsam auf der schnellsten Route befördert. Dadurch ist der neue Service auch ökonomisch und ökologisch nachhaltig.

In den nächsten Jahren will der Landkreis Karlsruhe die bedarfsgerechten Mobilitätsangebote weiter ausbauen. Bereits im Juni wurde das Bediengebiet von „MyShuttle“ im südlichen Landkreis ausgeweitet. Nach dem erfolgreichen Start des On-Demand-Verkehrs in der Kernstadt von Ettlingen verkehren die Fahrzeuge dort seit ein paar Wochen nun auch in den Stadtteilen Ettlingenweier und Spessart sowie in der Albtal-Gemeinde Marxzell.

Mehr Informationen zu „MyShuttle“ gibt es auf der Website des Karlsruher Verkehrsverbundes unter www.kvv.de/service/angebote-aktionen/myshuttle

(Foto: Paul Gärt-ner/KVV; Abdruck honorarfrei)

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Presseerklärung vom 7.8.2020 als PDF Download
KVV und Landkreis Karlsruhe weiten „MySh
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Großzügige Spende für die Feuerwehr Dettenheim - 04.08.2020

Herr Kollöffel, Vorstand Badische Rechtsschutzversicherung AG, überbrachte am Dienstagvormittag zusammen mit Herrn Unser vom BGV eine großzügige Spende in Höhe von 10.000 €. Die Versicherungsgruppe bedankt sich auf diesem Wege bei den ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften für ihren Dienst zum Wohle der Bevölkerung.

In kleiner Runde fand die Übergabe vor dem Feuerwehrhaus statt. Bürgermeisterin Ute Göbelbecker, Kommandant Ingo Seitz und dessen Stellvertreter Fabian Mielke bedankten sich für die Zuwendung und Wertschätzung. Die Geldmittel werden taktisch sinnvoll in eine neue Wärmebildkamera investiert, um im Einsatzfall noch schnellere und effizientere Hilfe leisten zu können.

 

Vielen Dank an den BGV im Namen der Gemeindeverwaltung und der Feuerwehr Dettenheim.


100. Geburtstag am 23.07.2000 von Altbürgermeister Ludwig Reinacher

Liebe Gäste,


ich möchte Sie im Namen meines Vaters herzlich begrüßen und mich für Ihr Kommen bedanken.
Wenn jemand 100 Jahre alt wird, ist das definitiv ein Grund zum Feiern.


Selbst wenn unser Vater mit seinen 100 Lebensjahren noch sehr rüstig wirkt, gibt es aber auch gesundheitliche Einschränkungen. So  z. B. beim Hören und Sehen, was die Kommunikation natürlich erschwert. Seine Beweglichkeit ist stark eingeschränkt und sechs Stufen am Haus stellen ein unüberwindbares Hindernis dar. Jede Abweichung vom gewohnten Lebensrhythmus, wie es heute der Fall ist, stellt eine große Belastung dar. Und dann kommt auch noch die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen dazu.


Das waren alles Gründe darüber nachzudenken, ob, wo und wie wir diesen besonderen Anlass überhaupt feiern sollen.


Im Gespräch mit Bürgermeisterin Ute Göbelbecker fiel uns dann jedoch die Entscheidung  leicht. Sie hat uns angeboten, dass wir dieses schöne Foyer hier nutzen und somit die gebotenen Abstandsregeln einhalten können. Außerdem kam sie uns bei der Organisation sehr entgegen. Dafür herzlichen Dank an Dich, liebe Ute.


Für die Umsetzung hat sie uns Herrn Rothermel und sein Team an die Seite gestellt, außerdem  helfen drei Damen vom Landfrauenverein tatkräftig mit die sogar ihre Termine verschoben haben. Dafür herzlichen Dank Ihnen allen.


Mein Dank geht auch an Manfred Werner, der mit uns zusammen die beiden Bildtafeln gestaltet hat. Die Bilder sind ein Ausschnitt aus Papas Wirken für die Gemeinde und Vereine.


Herzlichen Dank auch für alle Redebeiträge, die die Wertschätzung widerspiegeln, die unserem Vater entgegengebracht wird.
Voraussetzung, dass wir hier sein können ist natürlich, dass wir die Corona-Verordnung einhalten. Das Ordnungsamt hat dafür auch klare Vorgaben aufgeführt. Sie haben diese sicher bereits am Eingang gesehen und liegen auf den Tischen aus. Bitte halten Sie sich zu unserer aller Sicherheit daran.


Hände schütteln, insbesondere dem Jubilar, sollen Sie heute natürlich nicht, deshalb haben wir ein Gästebuch ausgelegt, in das jeder noch einen persönlichen Gruß eintragen kann. Wir werden später noch die Grußkarten dazu einkleben. Unser Vater hat dann sicher noch lange Freude daran, wenn er es durchsieht.


Wir hatten darum gebeten, dass Sie sich nicht den Kopf über Geschenke zerbrechen sollen, sondern - wenn sie möchten - lieber für einen gemeinnützigen Zweck spenden. Dafür steht diese Spendenbox bereit.


Wir möchten diese Spende an die beiden Organisationen weiterleiten, die unseren Eltern in den letzten Jahren am meisten geholfen haben. Das ist zum einen der Ortsverein des DRK, der bei einigen Notfällen sofort zur Stelle war, ganz voran unser Cousin Ottmar, der heute leider nicht da sein kann. Zum anderen, die Kirchliche Sozialstation, die uns bei der häusliche Pflege sehr unterstützt und mit der unser Vater durch seine frühere ehrenamtliche Tätigkeit sehr verbunden ist.


Es kann durchaus sein, dass unser Papa im Laufe der Veranstaltung müde wird. Dann geben wir ihm die Möglichkeit sich daheim zu erholen. Das sollte allerdings keinen Abbruch dieser Veranstaltung bedeuten. Sie haben weiterhin die Möglichkeit, sich hier auszutauschen.
Nochmals herzlichen Dank für ihr Kommen und weiterhin gute Gespräche.

 

Ihre Familie Reinacher

Würdigung zum 100. Geburtstag von Altbürgermeister Ludwig Reinacher: Der Jubilar mit seinen Töchtern Christa, Claudia und Marlies (sitzend von rechts) im Kreis der Gratulanten.

„Ein Leben für die Gemeinschaft“

Würdiger Empfang für Altbürgermeister Ludwig Reinacher zum 100. Geburtstag

Dettenheim-Rußheim (awe). „Ich hätte nie gedacht, dass ich das noch erlebe“, sagte Ruß- und Dettenheims Altbürgermeister Ludwig Reinacher beim gemeindlichen Empfang zu Ehren seines 100. Geburtstags. Wegen der Coronaeinschränkungen fiel alles etwas bescheidener aus. Eine überschaubare Anzahl von Gratulanten verteilte sich aufs Foyer der Rußheimer Pfinzhalle. Umso mehr aber gab das der würdigen Feierstunde einen familiären Charakter.
Reinacher fühlte sich im Kreis der Gäste mit alten Wegbegleitern, seinen Töchter Christa, Claudia, Marlies und seinen Enkeln sichtlich wohl. Mit dabei war auch Altbürgermeister Armin Göbelbecker, der Reinacher 1983 als Dettenheimer Gemeindeoberhaupt nachfolgte. „Wir freuen uns, dass Ludwig Reinacher auf ein so langes engagiertes Leben für die Allgemeinheit zurückschauen kann“, hob Manfred Werner in seiner Laudatio hervor. Als früherer langjähriger Ortsvorsteher würdigte er die großen Verdienste des Jubilars auch im Namen seines auf Lehrgang befindlichen Nachfolgers Nico Reinacher. „Wir sagen Ludwig Reinacher Dank für seine erfolgreichen Arbeiten“, betonte Werner. Seinen nicht immer einfachen Weg sei er als eine Persönlichkeit gegangen, die nicht sich selbst, sondern stets die Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft gesehen habe. Werner wies besonders das erfolgreiche Wirken Reinachers in der Kommunalpolitik, im kulturellen und sportlichen Gebiet sowie im kirchlichen und sozialen Sektor in Rußheim, Dettenheim und im Kreis hin. Als Vorsitzender der Rußheimer Ortsvereine ging Werner noch näher auf Reinachers Vereinsengagement ein.
Dettenheims Bürgermeisterin Ute Göbelbecker sprach neben Reinachers großen Verdiensten seine Beständigkeit an und die Ruhe, die er stets ausgestrahlt habe. Wie sie gegenüber den BNN erläuterte, habe sie Reinacher in ihrer Kindheit und Jugend nicht nur als aktiven Bürgermeister und gesellschaftlich engagierten Menschen erlebt. Als Nachbar in Rußheim habe sie ihn damals auch persönlich gut kennengelernt. Sehr gut könne sie sich an die erste gemeinsame Bürgermeisterwahl in Rußheim und Liedolsheim im Jahr 1975 erinnern. Das große Fest für Reinacher als ersten Amtsinhaber habe sie damals unmittelbar miterlebt. Es sei für sie auch sehr schön gewesen, dass Reinacher bei ihrem Amtsantritt als Dettenheimer Bürgermeisterin im Jahr 2015 dabei gewesen sei. Vieles, was die Gemeinde heute präge, gehe auf seine Handschrift zurück, resümierte die Bürgermeisterin. CDU-Bundestagsabgeordneter Axel E. Fischer strich gegenüber den BNN die Bedeutung Reinachers über die Kommune hinaus für den ganzen Landkreis heraus.

100. Geburtstag am 23.07.2000 von Altbürgermeister Ludwig Reinacher
Glückwünsche

Sehr geehrter Bürgermeister i.R. Ludwig Reinacher,
sehr geehrte Familie,
Herr Abgeordneter Axel E. Fischer,
Frau Bürgermeisterin und Gäste,
lieber Ludwig Reinacher,

 „Alt werden, steht in Gottes Gunst; jung bleiben das ist Lebenskunst“, heißt es in einem alten Spruch.
Alt-Bürgermeister Ludwig Reinacher steht in Gottes Gunst, denn auch im Ruhestand in seinem hohen Alter, nahm er vielseitige Aktivitäten in den zurückliegenden Jahren immer noch wahr.
1940 musste er in den Krieg, wurde verwundet, kam in amerikanische und französische Kriegsgefangenschaft und erst 1946 kam er wieder in sein Heimatort nach Rußheim zurück. 100 Lebensjahre sieht man ihm wirklich nicht an und deshalb freuen wir uns, dass er auf ein so langes engagiertes Leben für die Allgemeinheit zurückschauen kann.
Gleichzeitig sagen wir ihm auch Dank für seine erfolgreichen Arbeiten, besonders in der Kommunalpolitik, im kulturellen und sportlichen Gebiet sowie im kirchlichen und sozialen Bereich in Rußheim und in der heutigen Gemeinde Dettenheim.
So kann Alt-Bürgermeister Ludwig Reinacher auf sein erfolgreiches Wirken innerhalb unsrer Gemeinde mit der zielstrebigen Entwicklung und Schaffung wichtiger Einrichtungen besonders zufrieden zurückblicken.
 
Ludwig Reinacher war zuerst 1953 – 1963 Rußheimer Gemeinderat, danach  Bürgermeister von 1963 bis 1975 in der ehemals selbständigen Gemeinde Rußheim und dann nach dem Zusammenschluss mit Liedolsheim erster Bürgermeister der Gemeinde Dettenheim von 1975 bis 1983.
Bürgermeister Reinacher verstand es, dass ein gemeinsames Miteinander für alle Vorteile bringt. Es ist Ihm auch gelungen, die bevorstehenden Bedenken und die Vorurteile in der Bevölkerung größtenteils abzubauen sowie die Schwierigkeiten die die Gemeindefusion gebracht hat, zu überwinden.

Den Weg, den Herr Reinacher als eine Persönlichkeit, die sich nicht selbst sondern stets die Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft gesehen hat, gegangen ist, war nicht immer einfach. Dabei waren seine guten Fachkenntnisse, sein Arbeitsfleiß und seine Fähigkeit abzuwägen zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren, die Voraussetzungen für sein erfolgreiches Wirken.
Auch war Bürgermeister Ludwig Reinacher einige Jahre im Kreistag sowie viele Jahre Aufsichtsratsvorsitzender bei der ortsansässigen Raiffeisenbank Hardt-Bruhrain.

Dass bei dem kleineren Ortsteil Rußheim bei dem Zusammenschluss der Gemeinden 1975 die Ortschaftsverfassung durch den einstimmigen Beschluss der beiden Gemeinderäte von Liedolsheim und Rußheim in den Fusionsvertrag verankert wurde, war für ihn eine vernünftige Einrichtung.

Alt-Bürgermeister Ludwig Reinacher hat neben seinem Beruf als Bürgermeister sich auch ehrenamtlich im sportlichen-, kulturellen-, kirchlichen- und sozialen Gebieten über Jahrzehnte beispielhaft eingesetzt. Diesen vielfältigen Aufgabenstellungen ist nur eine Persönlichkeit mit reicher Lebenserfahrung, starkem Einsatzwillen und tiefer Glaubensgründung gewachsen.
So wurden in seinen Amtszeiten als Bürgermeister viele wichtige Maßnahmen angepackt und verwirklicht, wie z. B. in der Wasser- und Abwasserversorgung, Bau der gemeinsamen Kläranlage mit Graben-Neudorf,
Hier möchte auch die Besichtigungsfahrt für den Klärwerksbau 1976 nach Holland erwähnen, als wir in Graben-Neudorf in den neuen ICE als damalige Besonderheit einsteigen konnten. Auch ist vielen noch die „Kaba-Kuh“ nach dem Spatenstich bei dem Gemeinderat Ernst-Friedrich Oberacker in bester Erinnerung.
 
Weiter ging es auch mit den Erschließung von Siedlungs- und Gewerbegebieten sowie mit der Infrastruktur, um nur einige zu nennen.
Dies alles fand bei den Bürgern große Zustimmung und der Stellenwert von Dettenheim hat sich in unserer Region durch ihn unübersehbar gesteigert, wenn man die Erfolge der Gemeinde mit ihren Vereinen, Gruppierungen und Organisationen verfolgt.
Für all seine Verdienste wurde Ludwig Reinacher bei der Verabschiedung als Bürgermeister 1983 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Wir danken und gratulieren heute mit herzlichsten Glück- und Segenswünschen   unserem Alt-Bürgermeister Ludwig Reinacher zum 100. Geburtstag und wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit, alles denkbar Gute und Gottes Segen.

Hier schließe ich auch als ehemaliger Gemeinderat und Ortsvorsteher meine persönlichen Glückwünsche mit ein sowie von Ortsvorsteher Nico Reinacher, der leider heute nicht anwesend sein kann und diese Glückwünsche zur Weitergabe mir mitgegeben hat.

Manfred Werner
Ehemaliger Gemeinderat und Ortsvorsteher


Digitalisierung der Pestalozzischule beschlossen - Juli 2020

Durch die Corona-Krise und die darauffolgende Schulschließung war klar, dass  die Frage nicht mehr lautet, ob es Digitalisierung geben muss, sondern nur noch „Wie?“ und „Wann?“. Die Pestalozzi-Schule Liedolsheim und die Gemeinde Dettenheim haben mit der Unterzeichnung des Medienentwicklungsplans für die Pestalozzi-Schule nun einen weiteren Meilenstein auf diesem Weg erreicht. Entwickelt zwischen Schule und Gemeinde unter sachkundiger Mitarbeit und Koordination von Herr Manuel von Kahlden, verabschiedete der Gemeinderat den weiteren Fahrplan für die Pestalozzi-Schule. Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von insgesamt  ca. 60.000 Euro, die aus Mitteln des Digital-Pakts, der Gemeinde und der Schule bestritten werden.
Im nächsten Schritt werden in den großen Ferien sechs Klassenzimmern mit LAN sowie WLAN-Zugängen und Flatscreens ausgestattet. Für das Jahr 2021 steht die Anschaffung eines Klassensatzes Ipads für die Schülerinnen und Schüler an. Die Unterzeichnung des Medienentwicklungsplans durch Bürgermeisterin Ute Göbelbecker und Rektor Thomas Altrieth ist Voraussetzung für die Beantragung der Mittel aus dem Digitalpakt und somit Startschuss für die folgenden Maßnahmen.



Ein Jahr: INCURA Seniorenresidenz in Dettenheim - Mai 2020

„Liebe Frau Schwan, liebes Pflegeteam,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der INCURA Seniorenresidenz,

vor einem Jahr wurde die Seniorenresidenz in Dettenheim eröffnet. Einige von Ihnen sind seit der ersten Stunde dabei, die anderen sind im Laufe des Jahres dazu gekommen. Ein Pflegeheim in Betrieb zu nehmen ist eine große Aufgabe, die Sie alle mit Bravour gemeistert haben. Und nach der ersten Phase, wenn man hofft, dass Routine eintritt, Arbeitsabläufe eingespielt sind, das Team zusammengefunden hat, dann kam Corona. Eine nie dagewesene Herausforderung für die ganze Gesellschaft, aber besonders für die Pflegeheime.

Ich möchte Ihnen meinen ganz besonderen Dank aussprechen für die Arbeit die Sie  leisten. Sie geben täglich Ihr Bestes, kümmern sich um die Menschen, geben ihnen Heimat und Geborgenheit. Das ist besonders jetzt wichtig, wo Angehörige nur eingeschränkt ihre Familienangehörigen oder Freunde besuchen können.

Im Namen des Gemeinderats, der Verwaltung und persönlich bedanke ich mich beim gesamten Team. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft, Durchhaltevermögen und Zuversicht. Bleiben Sie gesund!“


Mit diesen Worten überbrachte Bürgermeisterin Ute Göbelbecker die Glückwünsche der Gemeinde. Begleitet wurde sie hierbei von Ortsvorsteher a.D. Manfred Werner, der dem Pflegeheim in besonderem Maße verbunden ist.

Auch der CAP-Markt, der gleichfalls vor wenigen Tagen sein einjähriges Jubiläum begehen konnte, schloss sich den Grüßen an. Robin Kaupisch, Geschäftsführer der Lebenshilfe Bruchsal und der neue Marktleiter des Dettenheimer Marktes, Herr Ziegler überbrachten für die sechs Wohngruppen Geschenkkörbe mit Obst und Leckereien.

Frau Schwan bedanke sich im Namen von Mitarbeitenden und Bewohnern für die Glückwünsche und Geschenke. Es ist eine besonders herausfordernde Zeit, angesichts von Corona. Hier hilft es, die Unterstützung aus der Bevölkerung zu spüren. An dieser Stelle soll allen Beteiligten nochmals ein besonderer Dank zu teil werden.


EnBW: Erfolgreicher Sprengabbruch Kühltürme Philippsburg - 14. Mai 2020

Link zur Projektwebseite:

 

www.enbw.com/kuehltuerme/

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Malwettbewerb "Dettenheim bleibt zuhause" - 07.05.2020

Wer am Rathaus vorbei spaziert sieht viele bunte Bilder an den Fenstern. sie stammen vom Malwettbewerb "Dettenheim bleibt zuhause". Schön, dass sich so viele Kinder daran beteiligt haben. Die Bilder bleiben bis zu den Pfingstferien hängen, damit alle sehen können, wie kreativ die Dettenheimer Kinder sind. Im Laufe der Pfingstferien schicken wir die Bilder dann zusammen mit einer Überraschung an die kleinen Künstler zurück. Eine gute Nachricht für die Kinder in dieser Woche ist auch die Öffnung der Spielplätze. Es gilt zwar auch dort Beschränkungen und Abstandsregeln einzuhalten, aber die Kinder freuen sich trotzdem endlich wieder draußen auf den Spielplätzen spielen zu dürfen.



"Dettenheim daheim" - 06.05.2020

In Zeiten von Corona wird den Menschen in unserer Gemeinde viel abverlangt. Als Fotografin hat Frau Jacqueline Schramm das Thema aufgegriffen und in einem Fotoprojekt verarbeitet. Sie wollte den Menschen Mut machen und ihnen zeigen "Ihr seid nicht allein". Jeder und Jede aus Dettenheim kann sich kostenfrei anmelden. Das fand ich eine tolle Idee und so hatten wir letzte Woche ein Fotoshooting bei uns zuhause. Vielen Dank an Frau Schramm, es hat wirklich Spaß gemacht.Tolle Idee! Mehr Informationen unter www.esmachtklick.de/dettenheim-daheim/




RHR Elisabethenwört - Ein Dorf steht auf! (02.03.2020)

Unter diesem Motto fanden sich am Montag, den 2. März um 18 Uhr zahlreiche Interessierte zur Infoveranstaltung der BI Rußheimer Altrhein und BI Paminaraum e.V. in der Pfinzhalle Rußheim ein. Der Vorsitzenden der BI Rußheimer Altrhein, Herr Karl-Heinz Schmidt führte in das Thema ein und berichtet anschaulich was sich seit der letzten öffentlichen Veranstaltung getan hat.

Als Referenten zum Thema: „Ökologische Flutungen – Behauptungen und Wirklichkeit“ zeigte Herr Dr. Rudolf anhand vieler anschaulicher Beispiele auf, wie sich ökologische Flutungen auf die Flora und Fauna betroffener Gebiete auswirken.
Herr Dr. Rudolph ist Biologe und Vorsitzender der gemeinnützigen und unabhängigen Arbeitsgemeinschaft Limnologie in Freiburg, kurz AGL genannt. Die AGL, setzt er sich seit vielen Jahren für den Schutz der einzigartigen Quellen und Gießen am Oberrhein ein und kämpft seit langem Jahren gegen die sog. „ökologischen Flutungen“.

Dr. Bertold Treiber, Bürgermeister a.D. aus Rheinstetten nahm sich dem Thema aus wasserbaulicher Sicht an. Er ist als Wasserbauingenieur und ehem. Oberingenieur am Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft der Universität Karlsruhe und Baubürgermeister der Stadt Rheinstetten seit vielen Jahren mit dem Thema betraut. Sein Fazit: Bei einer anderen Steuerung der bestehenden Polder ist der Rückhalteraum Elisabethenwört aus Gründen des Hochwasserschutzes nicht erforderlich.

 

Abschließend zeigte Herr Jürgen Pinter, Vorstandsmitglied der BI Paminaraum e.V. Rheinstetten auf, welche rechtlichen Möglichkeiten im Planfeststellungsverfahren bestehen. Es wurde auch deutlich, dass hierbei viele qualifizierte und fachkundige Personen mitwirken müssen, um eine Chance im rechtlichen Verfahren zu haben. Dazu passte die Vorstellung des Kompetenzteams der BI Rußheimer Altrhein, die um jede weitere Verstärkung dankbar sind.


Korrigierend soll an der Stelle angemerkt werden, dass im Bericht der BNN vom 4. März Bürgermeisterin Ute Göbelbecker so zitiert wird, als hätte sie einen gesteuerten Polder ohne ökologische Flutungen gefordert. Das ist nicht zutreffend. Zur Richtigstellung veröffentlichen wir hier einen Auszug aus ihrem Grußwort:

„…Nun, die BI Rußheimer Altrhein ist nicht gegen Hochwasserschutz und hat dies von Anfang an deutlich gemacht. Dabei stimmt die BI auch mit dem Gemeinderat der Gemeinde Dettenheim und dem Ortschaftsrat Rußheim überein:
Die BI als auch die Gemeinde Dettenheim akzeptiert notwendigen Hochwasserschutz, der den  Menschen vor Ort, samt ihrem Hab und Gut, das Gefühl gibt, weiterhin in Sicherheit leben zu können. Dafür sind wir auch bereit, Gelände zu opfern und Veränderungen im gewohnten Lebensumfeld hinzunehmen.


Als Rheinanlieger profitieren wir vom Hochwasserschutz südlich von uns und sehen uns hier auch in der Verantwortung für die Rheinunterlieger.
Warum braucht es dennoch bürgerschaftlichen Widerstand und warum steht auch der Gemeinderat (seit der letzten Wahl nicht mehr einstimmig, aber doch mit großer Mehrheit) der Variantenentscheidung des Umweltministeriums von Baden-Württemberg zur Dammrückverlegung kritisch gegenüber?


Weil wir – und auch da gibt es den Schulterschluss zwischen BI und Gemeinderat - einen gesteuerten Polder mit sinnvollen, naturverträglichen Retentionen befürworten.


Wir kämpfen für  effizienten Hochwasserschutz.
Wir kämpfen für eine für Mensch und Tier verträgliche Lösung mit möglichst geringen Eingriffen in die Natur.
Wir kämpfen für Nachhaltigkeit.
Und wir kämpfen dafür, dass Entscheidungen aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Sachverstand und Weitsichtigkeit getroffen werden.“

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RHR Elisabethenwört - Ein Dorf steht auf!

 

Unter dieser Überschrift möchten wir alle Dettenheimer Einwohner zur Infoveranstaltung der BI Rußheimer Altrhein und BI Paminaraum e.V., am Montag, den 2. März, 18:00 Uhr, in die Pfinzhalle Rußheim, einladen.

 

In Zusammenarbeit mit unseren Freunden von der BI Paminaraum e.V. ist es uns gelungen, zwei namhafte Fachleute zu gewinnen, die sich seit Jahrzehnten mit verträglichem und effizientem Hochwasserschutz befassen. Dr. Rudolph, Vors. der AGL in Freiburg, kämpft seit gut 18 Jahren, gegen die sogenannten ökologischen Flutungen und Dr. Treiber, Bürgermeister a.D. und Wasserbau-ingenieur, setzt sich seit vielen Jahren für effizienten Hochwasserschutz ein. Beide Referenten werden uns an diesem Abend sehr viel Neuigkeiten berichten und erläutern. Anschaulich erläutert wird auch die mit der Variantenentscheidung eng verbundene Grundwasserhaltung im OT Rußheim.

 

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

 

-          Grußwort - Bürgermeisterin Ute Göbelbecker

 

-          DRV Elisabethenwört - Auswirkungen auf Mensch und Natur

 

-          Vorstellung des „Dettenheimer Kompetenzteams“

 

               Karl-Heinz Schmidt (Vorsitzender BI Rußheimer Altrhein)

 

-          Ökologische Flutungen – Behauptungen und Wirklichkeit

 

               Dr. rer. nat. Klaus Rudolph (Biologe, AG Limnologie Freiburg)

 

-          Hochwasserschutz mit minimalen Beeinträchtigungen der Tier- und Pflanzenwelt

 

               Dr. Bertold Treiber, Bürgermeister a.D., Rheinstetten

 

-          Das Planfeststellungsverfahren – Rechtliche Möglichkeiten

 

Jürgen Pinter, Vorstandsmitglied der BI Paminaraum e.V., Rheinstetten

 

       -     Fragerunde - Die Bürger haben das Wort

 

                Es laden ein:

 

 BI Rußheimer Altrhein, Dettenheim und BI Paminaraum e.V. Rheinstetten

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Nur mit einer großen Gemeinschaft können wir Stärke zeigen!

 


Rathaussturm - Polonaise im Rathaus (24.02.2020)

Pünktlich um 11.11 Uhr am Rosenmontag stürmten die Kinder des Kindergartens Sonnenblume das Rathaus. Im Nu wurde das Rathaus von den kleinen Narren in Besitz genommen. Ein buntes Programm mit viel Musik hatten sich die Kinder ausgedacht. Und welche Überraschung als die Reisegruppe Haselnuss mit ihrem Umzugswagen am Rathaus eintraf. Spätenstens da wurden auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rathaus von der närrischen Stimmung ergriffen und sangen und tanzten eifrig mit. Groß und klein freute sich und die Kinder feierten auf dem Rathausvorplatz bei Faschingsmusik noch weiter bis sie sich wieder auf den Weg zu ihrem Kindergarten Sonnenblume machten.



Praxisübernahme - neue Hausärztin in Dettenheim

Die besten Wünsche der Gemeinde Dettenheim überbrachte Bürgermeisterin Ute Göbelbecker bei einem offiziellen Antrittsbesuch der neuen Hausärztin Frau Dr. med. Tabassom Kia-Hofmann. Die Medizinerin übernimmt zum 1. März die Praxis von Dr. med. Klaus Wächter, dem an der Stelle nochmal herzlich gedankt werden soll für seine langjährige Tätigkeit als Hausarzt in unserer Gemeinde. Frau Kia-Hofmann ist seit über 20 Jahren Ärztin und war schon mit eigenen Praxen in ihrem Herkunftsland Iran tätig. Auch das Praxisteam freut sich, dass mit der Praxisübernahme durch Frau Kia-Hofmann die Betreuung der Patienten nun nahtlos weiter gehen kann.



Die Landfrauen Liedolsheim suchen neue Kandidaten für den Vereinsvorstand

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Pressemitteilung vom 27. Januar 2020

„MyShuttle“ in Dettenheim und Graben-Neudorf wird in KVV-Tarif integriert

On-Demand-Verkehr ergänzt bestehendes ÖPNV-Angebot / Landkreis finanziert Projekt

Karlsruher Verkehrsverbund GmbH
Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon
KVV-Pressestelle, Tel. 6107-7064


Nach einer kostenfreien siebenwöchigen Probephase integriert der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) das On-Demand-Angebot „MyShuttle“ in Dettenheim und Graben-Neudorf ab dem 3. Februar in den Verbundtarif. Fahrgäste zahlen dann für die über die App „KVV.easy“ buchbaren Minibusse günstige 2,10 Euro pro Fahrt – so viel wie für jede andere Fahrt mit dem Bus in den zwei Gemeinden im nördli-chen Landkreis Karlsruhe (Wabe 243). Mit einer BahnCard-Ermäßigung beträgt der Fahrpreis sogar nur 1,60 Euro. Natürlich kann „MyShuttle“ auch mit sämtlichen für Dettenheim und Graben-Neudorf gültigen Zeitkarten wie beispielweise Monats-, Jahres- oder Studikarten genutzt werden. Dann entstehen keine weiteren Kosten.


Haben die Kunden bereits einen Fahrschein gelöst – etwa, weil sie mit diesem aus Karlsruhe in der Stadtbahn der Linie S1/S11 nach Linkenheim-Hochstetten gefahren sind, wo der On-Demand-Verkehr die Haltestelle Grenzsstraße bedient – benötigen sie für die direkte Anschlussverbindung mit „MyShuttle“ kein weiteres Ticket. Die Anschlussfahrt ist im gelösten Ticket schon enthalten.


Dennoch müssen sich alle Kunden, die noch nicht bei „KVV.easy“ registriert sind, einmalig mit ihren Bezahldaten in der App anmelden, damit sie beim Einstieg ins Fahrzeug identifiziert werden können. Besitzen sie einen gültigen Fahrschein, können die Kunden das beim Bestellvorgang angeben und es erfolgt keine Geldabbuchung. Bezahlt werden kann komfortabel per Kreditkarte. Zudem bietet der App-Dienstleister ioki auch ein SEPA-Lastschriftverfahren an.


„Wir sind sehr zufrieden, wie unser On-Demand-Angebot in den beiden Gemeinden angelaufen ist. Das Feedback der Kunden fällt durchweg sehr positiv aus und auch die Fahrgastzahlen zeigen, dass dieses Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern in Dettenheim und Graben-Neudorf gut angenom-men worden ist. Es ist eine tolle Ergänzung zum bestehenden Nahverkehr“, zieht der zuständige KVV-Unternehmensbereichsleiter Olaf Strotkötter eine erste positive Zwischenbilanz.


Seit dem Start von „MyShuttle“ am 15. Dezember wurden 1.500 Fahrgäste befördert. Knapp 1.000 Fahrten wurden durch die drei schwarzen Mercedes Vito-Busse im Bediengebiet Dettenheim und Graben-Neudorf oder auf dem Weg von und zur Haltestelle Hochstetten Grenzstraße erbracht. Eine Fahrt wurde damit von durchschnittlich 1,5 Fahrgästen genutzt.


Finanziert wird „MyShuttle“ vom Landkreis Karlsruhe, der testen will, ob solch ein digital buchbares On-Demand-Angebot (on demand = nach Bedarf) von den Kunden mittelfristig angenommen wird. In den nächsten Jahren will der Landkreis die bedarfsgerechten Mobilitätsangebote weiter ausbauen. Bereits in der Planung ist eine Ausweitung des „MyShuttle“-Angebots im Albtal, wo seit Frühjahr 2019 ein On-Demand Verkehr im Stadtgebiet von Ettlingen erfolgreich etabliert wurde.


In Dettenheim und Graben-Neudorf fahren die auffällig gebrandeten schwarzen „MyShuttle“-Busse montags bis donnerstags von 19 bis 24 Uhr. An Freitagen und Samstagen steht das Mobilitäts-Angebot von 19 bis 2 Uhr zur Verfügung, an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 24 Uhr. Bis zu sechs Fahrgäste finden in den geräumigen Fahrzeugen Platz. Bestellt werden können die Busse mit weni-gen Klicks bequem über die Smartphone-App „KVV.easy“. Die 80 in der App hinterlegten virtuellen Haltestellen beinhalten sämtliche Bushaltestellen in den beiden Kommunen und viele weitere fest definierte Punkte. Die Fußwegeroute zur nächsten virtuellen Haltestelle wird dem Kunden über die App angezeigt. Die App zeigt außerdem ein Foto sowie eine textliche Beschreibung zur Haltestelle, sodass die exakten Abholorte leicht auffindbar sind.


Mehr Informationen zum „MyShuttle“-Angebot gibt es auf der KVV-Website unter kvv.de/fahrplan/auf-bestellung/kvvmyshuttle


Das neue On-Demand-Angebot „MyShuttle“ in Dettenheim und Graben-Neudorf kann über die App „KVV.easy“ gebucht werden. Rund 80 virtuelle Haltestellen fahren die Kleinbusse in den beiden Ge-meinden an (Foto: Paul Gärtner; Abdruck honorarfrei).



Neujahrsempfang der Gemeinde Dettenheim

Nach einem musikalisch schwungvollen Start mit dem Orchester des Musikvereins Liedolsheim begann der Neujahrsempfang im Jubiläumsjahr 2020. Unter den Ehrengästen war auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal Frau Cornelia Petzold-Schick. Der Neujahrsempfang 2020 ist ein Neujahrsempfang in einem Jubiläumsjahr: 45 Jahre Gemeinde Dettenheim: 1975 bis 2020. Mit neuesten Zahlen zum Pilotprojekt "On Demand Verkehr – My Shuttle" wartete der Kreiskämmerer desLandkreises Karlsruhe auf. Auch in diesem Jahr wurden in feierlichem RahmenEhrungen verdienter Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Dettenheim vorgenommen. Auch Ehrungen des Gemeindetages Baden-Württemberg für langjährige Tätigkeit im Gemeinde- bzw. Ortschaftsrat konnten ausgesprochen werden. Ein besonderer Dank ging an Ortsvorsteher a.D. Manfred Werner, der nach35 Jahren als Ortsvorsteher und 45 Jahren aktiver Kommunalpolitik die Aufgabe in jüngere Hände gelegt hat. Eine besondere Anerkennung wurde an diesem Abend Dieter Threumer zuteil. Er wurde mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Musikalisch bereichert wurde der Abend von der Sängervereinigung Liedolsheim. Die Landfrauen Liedolsheim übernahmen die Bewirtung der Gäste. Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung, an alle Helferinnen und Helfer. Bevor der Abend in geselliger Runde ausklingen konnte, gab es noch mächtig was auf die Ohren, denn zum Schluss der Veranstaltung wurde es nochmals voll auf der Bühne. Das "Watzmann – Ensemble" um Bernd Oberacker zeigte Ausschnitte aus dem aktuellen Stück, welches im März im Musikerheim Rußheim aufgeführt wird.